Impfungen bei Säuglingen

Hallo

Im Eltern-Kind-Brett schreibt Christiane unter
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
folgendes:

Puhh, wenn ich das wirklich wüßte… Wie geschrieben, ich war bei
einem wirklich überzeugendem Impfvortrag und alleine die Tatsache, daß
die gängigen Gründe warum die meisten Kleinkinder eine Kinderarztpraxis
aufsuchen mit einer Irritation des Immunsystems zu tun haben
(Chronisches Asthma, Neurodermitis, Heuschnupfen, Autoimmunerkrankungen…)
überzeugt mich ziemlich. Das Immunsystem eines 3 Monate alten Kindes wird einfach nicht fertig mit diesen Zigfach-Impfungen. Und dann wußte ich ja gar nicht was in diesen Impfstoffen noch alles drinnen ist (z. B. Nervengift, welches seit 30 Jahren in D verboten ist, Formaldehyd, etc., ganz zu schweigen von den Antibiotika, die ja wiederum das Immunsystem durcheinanderbringen). Und wie soll sich bitte ein Säugling mit Hepatitis B infizieren (durch Blut und Sperma)? Und dann Thema Keuchhusten: tödlich kann die Krankheit in den ersten 6 Monaten sein, aber die Impfung wirkt eben erst wenn das Baby 6 Monate alt ist. Meine Frage ist: ich (ungeimpft gegen Keuchhusten) hatte mit Anfang 30 Keuchhusten - hat mein Kind jetzt dadurch diesen Nestschutz durch’s Stillen?? Hier streiten sich Pro- und Contra-Leute.
Wie Du siehst, ich bin immer noch dabei mich damit zu beschäftigen.
Schreib mir doch, was Dich überzeugt, wenn Du Lust hast. Ob ich es ganz sein lasse, weiß ich nicht, aber im ersten Jahr trau ich mich einfach nicht zu impfen (ein weiteres Argument: plötzlicher Kindstod - bei entfernten Bekannten ist 2 Tage nach dem Impfen der Säugling daran
gestorben).

Was haltet ihr davon?
Gruß von la gioia

Hi!

Tja, das leidige Thema.
Ich denke mir immer, es gibt so viele Länder, wo die Menschen gottfroh wären, wenn es Impfungen für ihre Kinder gäbe und hierzulande, wo’s sozusagen von oben gegeben wird, macht man sich deswegen das Hemd naß.

Erstaunlicherweise sind es ja oft die Freaks aus dem alternativen Medizinlager, die eigentlich völlig aus dem Häuschen sein müßten, daß der Körper trainiert wird, sich selbst gegen Infektionen zu wehren.

Was die Allergien angeht: soweit ich weiß wurde in der DDR früher ein recht harter Impfkurs gefahren. Dort gab es immer eine recht niedrige Allergierate.

Das immer wieder angeführte Formaldehyd ist übrigens ein Stoffwechselprodukt in Tier und Pflanzen (Obst) ob durch die Beimengung im Impfstoff eine nenneswerte Erhöhung des F-Spiegels im Körper überhaupt auftitt, kann ich Dir nicht sagen.

In der Wikipedia gibt es einen Artikel zur Impfung, am Ende finden sich zur Abwechslung mal auch Links zu Seiten von Impfbefürwortern.

Also ich persönlich würde mein Kind impfen lassen.

Gruß
Peter

Hi!

Also ich glaube die Schäden, die durch die Impfung auftreten können ( in unserer Familie gab es damit nie Probleme ) stehen glaube ich in keinem Vergleich dazu, was für Krankheiten das Kind bekommen und daran sterben kann ( Masern zum Beispiel ), wenn es nicht geimpft ist.

Bye

Tara

Hallo Peter,

Erstaunlicherweise sind es ja oft die Freaks aus dem
alternativen Medizinlager, die eigentlich völlig aus dem
Häuschen sein müßten, daß der Körper trainiert wird, sich
selbst gegen Infektionen zu wehren.

selber würde ich mich nicht als Freak bezeichnen, aber als einen halbwegs wissenschaftlich/medizinisch gebildeten Menschen.
Wir haben unsere Kinder gegen Wundstarrkrampf und Kinderlähmung impfen lassen, sonst nicht. Das geschah übrigens in Absprache mit unserem Kinderarzt, der auch nicht aus der esoterisch/antroposophischen Ecke stammt, aber auch keine rigoroser Impfbefürworter ist.
Es war recht kompliziert, reine Sera für Tetanus und Polio zu kriegen, meist waren es irgendwelche Mischungen.
Probleme gabs bisher keine und wir würden es immer wieder so machen.

Was die Allergien angeht: soweit ich weiß wurde in der DDR
früher ein recht harter Impfkurs gefahren. Dort gab es immer
eine recht niedrige Allergierate.

Das mit Allergiene und Impfen ist nur ein Teilaspekt.
In der DDR gabs z.B. sehr wenige Lebensmittelzusatzstoffe wie Farben, Konservierungsstoffe etc.
In einschlägig belasteten Gebieten waren allerdings Erkrankungen wie Pseudokrupp nun gar nicht unbekannt.
Nach Einführung ‚westlicher‘ Nahrungsmittel passte sich die Allergierate dann schnell an.

Das immer wieder angeführte Formaldehyd ist übrigens ein
Stoffwechselprodukt in Tier und Pflanzen (Obst) ob durch die
Beimengung im Impfstoff eine nenneswerte Erhöhung des
F-Spiegels im Körper überhaupt auftitt, kann ich Dir nicht
sagen.

Stickstoffmonoxid ist auch ein Stoffwechselprodukt, dito Wasserstoffperoxid und sogar einige Cyanide. Alles Substanzen, die ich in größeren Mengen nicht zu mir nehmen möchte.
Das eine Substanz im Körper oder in Nahrung nachgewiesen werden kann ist keine Ungiftigkeitserklärung.

Also ich persönlich würde mein Kind impfen lassen.

Das soll Dir unbelassen bleiben :wink:

Gandalf

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Irgendwelche Impfgegner hier im Brett?
Liebe la gioia,

schön, daß Du das Thema nochmal aufgegriffen hast, mich beschäftigt es umso mehr, als ich gerade eben vom Kinderarzt komme.

Vielleicht kann ich mit dem Betreff irgendwelche Impfgegner „anlocken“, die nun wirklich mal gute Argumente hier gegen das Impfen bringen, denn es fällt mir schwer etwas zu vertreten, von dem ich nicht wirklich Ahnung habe. Nun ist’s noch schlimmer, denn der Kinderarzt hat mich natürlich wieder völlig durcheinander gebracht und jetzt kann ich wieder bei Null anfangen mit meiner Entscheidungsfindung.

Ich kann nur sagen: die Argumente in dem Vortrag gegen das Impfen waren sehr schlüssig und das, was der Kinderarzt eben zu mir meinte war genauso schlüssig. Zudem kommt, daß beide den anderen bezichtigen die Unwahrheit zu sagen und somit steh ich nun da und weiß genauso wenig wie vorher. (Beim Kinderarzt war ich übrigens aus einem anderen Grund - sprich ich habe also noch nicht impfen lassen; dies würde ein guten 2 Wochen anfallen.

Was mich ärgert ist folgendes:
Der Kinderarzt hat ein großes Schild mit „Naturheilkunde“ und „Homöopathie“ u.a. vor seiner Praxis hängen und hat in keinster Weise ein für und wider abgewägt, sondern schlichtweg gesagt die 6-fach Impfung sei absolut erforderlich. Zudem meinte er, die Tetanus-Impfung könne ich gar nicht ablehnen, denn die mache er eh, denn er hat keine Lust bei jeder Verletzung des Kindes wieder darüber zu diskutieren. Hmmm… Warum kann man denn nicht z.B. Tetanus erst impfen, wenn eben mal etwas passiert ist, sprich Dreck in eine Wunde gekommen ist???

Du siehst mich ausgesprochen ratlos, denn ich, genauso wie Du, möchte natürlich nur das beste für mein Kind.

Ich hoffe wirklich, daß sich hier ein paar Impfgegner finden (na ja, einer würd schon reichen:wink:, mit denen ich mich vielleicht nochmal auseinandersetzen könnte. Eigentlich war ich ja (auch) gegen das Impfen, aber ich habe zu wenig Ahnung von der Materie und lasse mich da eben viel zu leicht verunsichern.

Ach, was mir noch einfällt: der Kinderarzt meinte auch, daß die einzelne Tetanus-Impfung eben noch mit Formaldehyd sei und nur die Kombiimpfung mittlerweile ohne.

Liebe Grüße,
Christiane

Hallo,

hier mal zwei informative Links für Dich falls Du sie noch nicht kennst:
http://www.impfschaden.info/
http://www.gesundes-kind.de/gsk/impfsprech/impfschae…

Gruß
Maja

Hallo Christiane,

ich bin Impfgegnerin.

Mit 26 Jahren habe ich mich „vorsorglich“ gegen Röteln impfen lassen und hatte daraufhin eine mehrwöchige Sehnerventzündung mit Gesichtsfeldausfällen auf beiden Augen und starken Schmerzen bei jeder Augenbewegung. Dazu noch Symptome wie starke Gelenkschmerzen, Abgeschlagenheit, Hautsymptome. Weder mein damaliger Hausarzt, noch der Gyn. waren bereit, einen Zusammenhang zu sehen. Jahre später, als ich während der Wirkzeit eines homöopathischen Mittels als Erstverschlimmerung Beschwerden bekam, die der damaligen Sehnerventzündung ähnelten (jedoch ohne die Schmerzen) und meinem Homöopathen, der auch Mediziner ist davon berichtete, daß ich das schon kennen würde, erklärte er mir, daß ich damals eine sehr heftige Impfreaktion gehabt hätte. Mein Fall taucht aber in keiner Statistik auf, wie so viele ähnliche Fälle, da die Ärzte den Zusammenhang schlicht geleugnet haben.

Später habe ich mich ausführlicher, aber auf Laienebene, mit dem Thema Impfen beschäftigt. Zum Glück war ich nie in der Situation, ein Kind vor diesen Massenompfungen bewahren zu müssen, die Kraft, die Eltern da aufbringen müssen, ist fast nicht aufzubringen, man resigniert dann wohl einfach. Persönlich kenne ich drei Elternpaare, die das durchgezogen haben. Den Kindern geht es bestens.

Es gibt mittlerweile sehr viel Literatur über die Risiken von Impfungen. Dur wirst nicht drumherum kommen, Dich damit zu beschäftigen, wenn Du noch unklar bist.

Perönlich bin ich der Meinung, daß die Belastung und alle damit verbundenen Risiken viel zu hoch sind. Wenn man sich doch für Impfungen entscheidet, sollte man abwägen, was geimpft wird und vor allem wann. M.E. so spät wie möglich.

Ach, was mir noch einfällt: der Kinderarzt meinte auch, daß
die einzelne Tetanus-Impfung eben noch mit Formaldehyd sei und
nur die Kombiimpfung mittlerweile ohne.

Da soll er Dir aber mal erklären, wieso das so ist. Man könnte den Eindruck kriegen, daß er Dich damit nur „einfangen“ will, aber das kann ich natürlich nur vermuten.

Laß Dir Zeit und mach Dich schlau. Eine Entscheidung unter Druck, egal welche, ist nie gut.

Liebe Grüße,
Christiane

Liebe Grüße

Avera

Bin kein Gegner
Hallo Christiane

Ich kann nur sagen: die Argumente in dem Vortrag gegen das
Impfen waren sehr schlüssig und das, was der Kinderarzt eben
zu mir meinte war genauso schlüssig.

Eine Behauptung schluessig zu begruenden, ist keine Kunst.
Schluessigkeit der Begruendung heisst noch lange nicht, dass die
Behauptung oder die Begruendung auch wahr sind.
Wenn du in einem Vortrag hoerst, dass eine Studie eindeutig
nachgewiesen habe, dass die Wahrscheinlichkeit einer ernsthaften
Erkrankung durch das Impfen gegenueber dem Nicht-Impfen verdoppelt
werde, dann ist das eine absolut schluessige Begruendung fuer die
Behauptung „Impfen schadet mehr als es nuetzt“.
Du weisst aber eben nicht, ob es diese Studie wirklich gibt, du
weisst nicht, was wirklich drinsteht und du weisst nicht, ob sie
korrekt durchgefuehrt und ausgewertet wurde. Du weisst auch nicht, ob
sie mittlerweile widerlegt wurde.
Man kann da als Laie nicht durchsteigen. Es ist einem Laien
unmoeglich festzustellen, ob ein Experte tatsaechlich ein solcher ist
und ob er die Wahrheit sagt. Da bleibt einem nur uebrig zu glauben.
Ich wuerde in diesem Fall das tun, was die Mehrheit tut und keine
Sonderwege gehen.
Folgende Fragen koennen auch helfen, das Risiko abzuschaetzen:
Kennst du im weiteren Bekanntenkreis einen Fall, in dem ein Kind
zweifelsfrei einen Impfschaden erlitten hat?
Kennst du Faelle, in denen Eltern auf das Impfen verzichtet haben und
das Kind dann schwer erkrankte?
Der Blick auf den Bekanntenkreis kann helfen, ein Risiko zu
beurteilen. Wir allen kennen Menschen, die einen Autounfall hatten,
aber nur sehr wenige kennen Menschen, die ein Flugzeugunglueck
erlebten (und vielleicht sogar dabei umkamen). Und tatsaechlich ist
das Autofahren gefaehrlicher als das Fliegen.

Was mich ärgert ist folgendes:
Der Kinderarzt hat ein großes Schild mit „Naturheilkunde“ und
„Homöopathie“ u.a. vor seiner Praxis hängen und hat in
keinster Weise ein für und wider abgewägt, sondern schlichtweg
gesagt die 6-fach Impfung sei absolut erforderlich. Zudem
meinte er, die Tetanus-Impfung könne ich gar nicht ablehnen,
denn die mache er eh, denn er hat keine Lust bei jeder
Verletzung des Kindes wieder darüber zu diskutieren. Hmmm…
Warum kann man denn nicht z.B. Tetanus erst impfen, wenn eben
mal etwas passiert ist, sprich Dreck in eine Wunde gekommen
ist???

Dass der Arzt autoritaer auftritt, ist natuerlich nicht so gut. Es
ist aber auch zu verstehen, dass er nicht den Nerv hat, einer
Patientin seine seit Jahren erfolgreich angewendeten und wohl auch
gemeinhin anerkannten Methoden zu begruenden und sich zu verteidigen.
Ich bin auch so einer, der es immer ganz genau wissen will und damit
einen Arzt nervoes macht, weil er meistens nicht faehig ist, seine
Meinung und seine Vorgehensweise gut zu begruenden. Dass er zu guten
Begruendungen nicht in der Lage ist, heisst ja nicht, dass seine
Behauptungen falsch sind. Aber meine Skepsis nervt ihn eben. Das ist
so, als wenn ein Handwerker seine Arbeit gut erledigen will und ich
stehe daneben und frage mehrmals warum er es denn so mache und nicht
anders und ob er auch andere Methoden kenne und was er von diesen
halte u.s.w.

Die Tetanusimpfung ist fuer mich voellig indiskutabel. Tetanus ist
eine schlimme schlimme Krankheit, die man sich ohne Impfung schnell
einhandeln kann. Es gibt kein normales Kind, dass in den ersten 6
Lebensjahren nicht mal eine kleine Wunde haette. Wie willst du
ausschliessen, dass Tetanuserreger in die Wunde gelangt sind? Wenn
dies das erste Mal geschieht, ist die Impfung sowieso faellig. Alles
andere waere ein Spiel mit dem Leben des Kindes.
http://de.wikipedia.org/wiki/Tetanus

Ich hoffe wirklich, daß sich hier ein paar Impfgegner finden
(na ja, einer würd schon reichen:wink:, mit denen ich mich
vielleicht nochmal auseinandersetzen könnte.

Na ja, aber wenn die dann wieder mit ueberzeugenden (aber vielleicht
unwahren) Argumenten kommen, was machst du dann?

Ich glaube , dass Impfen nicht nur das kleinere Uebel, sondern
sogar eine grosse Errungenschaft der Medizin ist, der man sich nicht
verweigern sollte.

Gruss, Tychi

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Hi!

Stickstoffmonoxid ist auch ein Stoffwechselprodukt, dito
Wasserstoffperoxid und sogar einige Cyanide. Alles Substanzen,
die ich in größeren Mengen nicht zu mir nehmen möchte.
Das eine Substanz im Körper oder in Nahrung nachgewiesen
werden kann ist keine Ungiftigkeitserklärung.

Habe ich die ausgestellt?!
Wenn man die einschlägigen Seiten betrachtet, so kann man ja aber leicht den Eindruck bekommen, man würde sein Kind mit Formaldehyd vollpumpen.
Wenn ich mal eine Passage zitieren darf: „…und Gifte wie Formaldehyd sind in den Impfstoffen zu finden.
Den Möbelherstellern ist es verboten, Formaldehyd zu verwenden, da man seine krebserregende Wirkung kennt. Unseren Kindern aber darf man es direkt in den Körper spritzen…“

Da muß ja mal die Relativierung gerechtfertigt sein, daß es sich dabei nicht um Plutonium oder Tschernobyl-Kehrricht handelt.
Wenn man nun der wikipedia mal glauben mag und davon ausgeht, daß Säugerblut 1-2mg/l enthält und dann mal vergleicht, was in der Impstoffrezeptur angegeben ist, wird man sehen, daß das nicht die Riesenmenge ist.

Gruß
Peter

Hallo Tara,
genau so sehe ich das auch - nicht nur aus beruflicher Erfahrung, sondern
auch aus persönlicher Überzeugung. Leider kam es in meinem nähren
Bekannten- und auch im Verwandtenkreis zu Erkrankungen von Kleinkindern,
die durch eine Impfung hätten verhindert werden können.
Es muss jeder selbst wissen wie er sich dazu entscheidet - da kann
ihm sowieso keiner helfen.
Gruss
Günter Czauderna

Kleine Ergänzung zum Thema Statistik
Hallo!

Ob Impfen nun gut oder schlecht ist, darüber kann ich mich nicht auslassen, da ich es nicht weiss und darüber nur mutmaßen kann. (Mutmaßung unten)

ABER: Impfen ist umso sinnvoller, je weniger andere Kinder im Umfeld geimpft sind, da eine geringere Impfrate Infektionen „umherwandern“ lässt

Ich würde mein Kind eh impfen lassen.
Wäre ich aber am Überlegen, dann wäre es zum Beispiel sehr wichtig, ob mein Kind in eine Schule mit vielen Impfgegnern (z.B. Waldorfschschulen) geht. An solchen Schulen gab es schon viele schlimme Infektionen.

Und wie gesagt erhöht sich die Gefahr einer Infektion mit zunehmender Zahl ungeimpfter Kinder „überproportional“, weshalb man nicht sagen kann, weil mehr Kinder nicht geimpft sind ist es „klar“ und nichts aussagend, dass mehr Infektionen auftreten.

Impfgegner können sich den Verzicht auf Impfen erst deshalb „leisten“, weil so viele Menschen geimpft sind und dadurch die Infektionsherde „isoliert“ sind, bzw. die Krankheiten zurückgedrängt sind (oder ganz ausgerottet wie bei den Pocken).

Meinungen, dass Impfen abgeschafft werden sollte, die kann man daher bei aller Liebe nur abfällig belächeln, da hierdurch die Zahl an Infektionen wieder (mit heute verglichen) riesige Ausmaße annehmen würde.

Bei Tetanus ist das natürlich wieder anders, da Infektionen hier durch die (natürlich) im Boden vorkommenden Erreger ausgelöst werden. Aber hier auf eine Impfung zu verzichten ist aus elterlicher Sicht mehr als nur unverantwortlich und ich denke hier müsste auch von vernachlässgter Fürsorge im gesetzlichen Sinne gesprochen werden und diese Impfung obligatorisch durchgeführt werden !!!

VG, Stefan
*fast nie Medikamente schluck, weil meine, kleine Wehwechen könne der Körper ab, aber nicht in die Esoterikecke gehör und auch den Glauben in die Medizin nicht verloren hab*

Hallo Avera

Es tut mir Leid, dass du so viel ertragen musstest.
Das schreibe ich vorneweg, weil ich dich jetzt als „Fall“ behandele
und auf deine Gefuehle keine Ruecksicht nehme. Ich hoffe, das geht in
Orndung.

Mit 26 Jahren habe ich mich „vorsorglich“ gegen Röteln impfen
lassen und hatte daraufhin eine mehrwöchige Sehnerventzündung
mit Gesichtsfeldausfällen auf beiden Augen und starken
Schmerzen bei jeder Augenbewegung. Dazu noch Symptome wie
starke Gelenkschmerzen, Abgeschlagenheit, Hautsymptome. Weder
mein damaliger Hausarzt, noch der Gyn. waren bereit, einen
Zusammenhang zu sehen.

Ich halte fest:
Du bekamst eine Impfung.
Etwas spaeter wurdest du krank.
Zwei Aerzte schlossen einen Zusammenhang aus.

Jahre später, als ich während der
Wirkzeit eines homöopathischen Mittels als Erstverschlimmerung
Beschwerden bekam, die der damaligen Sehnerventzündung
ähnelten (jedoch ohne die Schmerzen) und meinem Homöopathen,
der auch Mediziner ist davon berichtete, daß ich das schon
kennen würde, erklärte er mir, daß ich damals eine sehr
heftige Impfreaktion gehabt hätte. Mein Fall taucht aber in
keiner Statistik auf, wie so viele ähnliche Fälle, da die
Ärzte den Zusammenhang schlicht geleugnet haben.

Ich halte fest:
Du glaubst an die Wirksamkeit von Homoeopathie.
Ein Arzt, der auch an Homoepathie glaubt, behauptet einen kausalen
Zusammenhang zwischen der Impfung und der spaeteren Krankheit.
Diesem Arzt glaubst du, die anderen beiden haeltst du fuer Luegner.

Aus diesen Fakten kann man unmoeglich schlussfolgern, ob die Impfung
deine Erkrankung verursacht hat. Es handelt sich um eine
willkuerliche Verteilung der Urteile wahr/unwahr.
Die Homoepathie ist sehr umstritten und wirkt wahrscheinlich nur
aufgrund des Placeboeffekts. Wir hatten hier im Forum schon einige
Diskussionen dazu. Kann mir jemand die Wirksamkeit von Homoepathie
beweisen, mir also eine Quelle nennen, in der von einer
Doppelblindstudie mit genuegend grosser Stichprobe berichtet wird?
Diese Untersuchung sollte allen wissenschaftlichen Anforderungen
genuegen, andernfalls bleibe ich (ebenfalls willkuerlich) dabei, dass
die Homoeopathie auf rein psychologischen Effekten beruht.
Deine Zuneigung zur Homoeopathie zeigt nun, dass du der Schulmedizin
(„Allopathie“ genannt) generell skeptisch gegenueber stehst. Diese
Skepsis waere objektiv betrachtet der Homoepathie gegenueber viel
angebrachter. Das heisst du bist ein Mensch, der glaubt, was er
glauben will und deshalb ist dein Erfahrungsbericht nur eine
Widerspiegelung deiner Einstellungen und Meinungen.
Er kann nicht als Argument gegen das Impfen dienen.

Später habe ich mich ausführlicher, aber auf Laienebene, mit
dem Thema Impfen beschäftigt.

Vorurteilsfrei? Wissenschaftlich? Oder selektiv und nach Festigung
deiner Ansichten suchend?

Persönlich kenne ich drei Elternpaare, die das durchgezogen
haben. Den Kindern geht es bestens.

Dss ist wirklich ein Argument, das mich aufmerken laesst und das man
nicht unter den Teppich kehren darf.
Wie alt sind die Kinder? Wie hoch ist die Impfrate in der Umgebung
der Kinder? (Wenn naemlich genuegend viele Kinder in der Umgebung
geimpft sind, dann sind auch nichtgeimpfte Kinder geschuetzt, weil
sich die Krankheiten nicht ausbreiten koennen. Sie profitieren dann
indirekt von Impfungen, ohne das Impfrisiko mitzutragen. Auch kein
feiner Zug, finde ich.)

Es gibt mittlerweile sehr viel Literatur über die Risiken von
Impfungen.

Das glaube ich. Es gab auch viel Literatur darueber, dass im Jahr
2000 die Welt untergehen werde.

Dur wirst nicht drumherum kommen, Dich damit zu
beschäftigen, wenn Du noch unklar bist.

Wie in meinem Beitrag an Christiane (Christine?) schon geschrieben:
Sie kann sich noch so viel damit beschaeftigen. Die Wahrheit wird sie
nicht finden.

Ich habe mal den Wikipediaartikel ueberflogen. Ich glaube, dass er
ziemlich gut ist. Die Tabelle darin finde ich eindrucksvoll. Ob sie
wohl wahr ist?

Also Avera: Tut mir Leid, hier so zersetzend zu schreiben. Nimm’s
nicht persoenlich. Ich finde nur, dass dein Beitrag eine gute
Grundlage abgibt, wie man Berichte wie deine analysieren muss, um
nicht verrueckt zu werden vor Unsicherheit. Wie gesagt: Ich finde
darin fast kein echtes Argument gegen das Impfen.

Gruss, Tychi

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Genauso sehe ich es auch

Impfgegner können sich den Verzicht auf Impfen erst deshalb
„leisten“, weil so viele Menschen geimpft sind und dadurch die
Infektionsherde „isoliert“ sind, bzw. die Krankheiten
zurückgedrängt sind (oder ganz ausgerottet wie bei den
Pocken).

Jep. Das vergessen jene schnell einmal, die ihre Kinder nicht impfen
lassen und sich trotzdem an ihrer Gesundheit erfreuen koennen. Sozial
ist so ein Verhalten nicht, denn das Impfrisiko tragen die anderen
fuer sie.

Gruss, Tychi

verdrehte welt
hi,

irgendwie ist die welt grade total verdreht…
die einen werfen panisch irgendwelche medikamente ein dessen wirksamkeit in ihrem fall gar nicht sicher ist (vogelgrippe). die anderen verweigern sich den absolut nötigen „basics“.
sind wir schon so überheblich geworden, dass wir meinen uns nicht mehr schützen zu müssen?

ja, auch ich hatte schon mal eine heftige impfreaktion mit fiebersymptomen weil der arzt gegen meinen wunsch einfach einen anderen impfstoff nahm der formaldehyd enthiehlt (bin allergisch darauf). aber das ist ein fehler des arztes gewesen, nicht einer des impfens an sich (war übrigens eine hepatitisimpfung).

was
geimpft wird und vor allem wann. M.E. so spät wie möglich.

was ist denn „so spät wie möglich“? _nach_ den infektion? das weiß man wohl kaum vorher zumal manche impfungen auch zeit brauchen um zu wirken.

Da soll er Dir aber mal erklären, wieso das so ist. Man könnte
den Eindruck kriegen, daß er Dich damit nur „einfangen“ will,
aber das kann ich natürlich nur vermuten.

sorry, du unterstellst dem arzt da ganz schön was.

viele grüße, j~

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Problem bei Gefahrenabschätzung
Hallo Tychi

Der Blick auf den Bekanntenkreis kann helfen, ein Risiko zu
beurteilen. Wir allen kennen Menschen, die einen Autounfall
hatten,
aber nur sehr wenige kennen Menschen, die ein Flugzeugunglueck
erlebten (und vielleicht sogar dabei umkamen). Und
tatsaechlich ist
das Autofahren gefaehrlicher als das Fliegen.

Das ganze hat aber zwei Haken. Einen im Beispiel und einen in der Allegorie:

Kaum jemand kennt viele Menschen, die soviel Fliegen wie sie fahren, bzw hat einen so riesigen Bekanntenkreis, als dass nur mehr schlecht als recht abgeschätzt werden kann, wie gefährlich Fliegen ist. Natürlich zeigt sich aber schnell, dass das Risiko bei der Menge, die wir fliegen und der Menge, die wir Auto fahren, das Autofahren viel gefährlicher ist. Die Gefahr durch einen Einzelflug abzuschätzen fällt damit schwer

Ähnlich verhält es sich mit dem Impfen. Man hat im Bekanntenkreis wohl (noch) viel mehr geimpfte als ungeimpfte Kinder (zumindest hoffe ich das doch :wink: Kaum einer kennt jemanden mit objektivem Impfschaden. Da die Menge an ungeimpften Kindern sehr viel geringer ist (was ich jetzt einfach mal annehme) ist keine auch nur halbwegs aussagekräftige Stichprobe vorhanden, denn selbst wenn das Verzichten auf eine Impfung extrem dumm und das Risiko einer Infektion (im Vergleich zum Impfschaden) sehr hoch wäre, würde wohl fast niemand solche solche Fälle kennen, da der Stichprobenumfang eben so klein ist und sowohl das Impfrisiko als auch das Infektionsrisiko eines Einzelnen in einer „normal häufig“ geimpften Umgebung (ceteris paribus) sehr klein ist.

Letztendlich würde man wohl (egal wie das Risikoverhältnis ist) durch Subjektive Einschätzung dazu kommenm, Impfen sei schlecht, da die relative Häufigkeit in der Bevölkerung recht hoch sein sollte, auch wenn die Wkeit der Infektion unter der Bedingung ungeimpft viel größer ist, als die Wkeit des Impfschadens unter der Bedingung geimpft.

Au Mann, schwere Geburt

VG, Stefan

Wobei noch hinzu gefügt werden muss, dass durch die allgemeine Impfmüdigkeit, Krankheiten wie Masern u.ä. wieder ganz massiv auf dem Vormarsch sind.
Und ob wir bei der Panik wegen der noch nicht beim Menschen ausgebrochenen Vogelgrippe, wirklich noch eine hausgemachte Epidemie, oder sogar Pandemie brauchen, wage ich jetzt mal ganz massiv zu bezweifeln.
Sicherlich sind nicht alle Impfungen risikofrei, und ein guter Kinderarzt wird die betroffenen Eltern auch gut beraten, aber ich denke mir, es hat schon seinen Sinn, dass z. B. ein Pockenimpfstoff gefunden und auch genutzt wurde.
Aber das ist nur meine Meinung und ich bin nur Mutter, die ihre Beiden zwar hat impfen lassen, aber auch nicht gegen alles.
Gruss
Klarissa

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Zum Thema Inhaltsstoffe
Hallo

"…und Gifte wie

Formaldehyd sind in den Impfstoffen zu finden.
Den Möbelherstellern ist es verboten, Formaldehyd zu
verwenden, da man seine krebserregende Wirkung kennt. Unseren
Kindern aber darf man es direkt in den Körper spritzen…"

Da muß ja mal die Relativierung gerechtfertigt sein, daß es
sich dabei nicht um Plutonium oder Tschernobyl-Kehrricht
handelt.
Wenn man nun der wikipedia mal glauben mag und davon ausgeht,
daß Säugerblut 1-2mg/l enthält und dann mal vergleicht, was in
der Impstoffrezeptur angegeben ist, wird man sehen, daß das
nicht die Riesenmenge ist.

Ja, so sehe ich das auch. Auf solchen Seiten werden die Mengen nicht in Verhältnisse gesetzt. Das muss man als Populismus (im GroßBILDformat) verurteilen. Wenn man auf sämtliche giftige Substanzen verweist, dann findet man die natürlich auch in Äpfeln in hoher Anzahl (wenn auch nicht in hoher Konzentration)

Aber wer sagt denn „Die wollen dann sogar noch, dass wir unseren Kindern einen ganzen Giftcocktail einflößen !“, wenn Ernährungsspezialisten dazu raten mehr Obst und Gemüse zu essen?
Das macht niemand

Das ist einfach unwissenschaftliches Betonen von schön (gefährlich) klingenden aber oft unerheblichen Tatsachen.

VG, Stefan

PS.: Was zieht sich denn ein Medizinstudent im Präpkurs so an Formaldehyd rein? Das soll teilweise ja echt nicht wenig sein. Bzw soll das ja für manche Mitarbeiter dort schon recht viel sein, dem sie ausgesetzt sind.

hi,

Kaum jemand kennt viele Menschen, die soviel Fliegen wie sie
fahren, bzw hat einen so riesigen Bekanntenkreis, als dass nur
mehr schlecht als recht abgeschätzt werden kann, wie
gefährlich Fliegen ist.

nunja, prinzipiell hast du schon recht. aber der vergleich auto/flugzeug ist imho trotzdem brauchbar da allein ein urlaubsflug nach südeuropa _einige_ tausend kilometer ausmacht. das ist vergleichbare mit den autokilometern vieler leute…

g,
j~

Hallo Tychi,

Du hast Dir so viel Mühe gegeben, daß Du eine Antwort verdient hast.

Es tut mir Leid, dass du so viel ertragen musstest.

Ich habe nicht bessonders viel ertragen, gemessen an dem was Eltern und Kinder schon ertragen mußten durch Impfereaktionen, die ein ganzes Leben zerstört haben.

Das schreibe ich vorneweg, weil ich dich jetzt als „Fall“
behandele

von Ärzten bin ich das ja schon gewöhnt :smile:

und auf deine Gefuehle keine Ruecksicht nehme. Ich hoffe, das geht in
Orndung.

Das geht keinesfalls in Ordnung, ist aber ja nun mal schon geschehen.

Mit 26 Jahren habe ich mich „vorsorglich“ gegen Röteln impfen
lassen und hatte daraufhin eine mehrwöchige Sehnerventzündung
mit Gesichtsfeldausfällen auf beiden Augen und starken
Schmerzen bei jeder Augenbewegung. Dazu noch Symptome wie
starke Gelenkschmerzen, Abgeschlagenheit, Hautsymptome. Weder
mein damaliger Hausarzt, noch der Gyn. waren bereit, einen
Zusammenhang zu sehen.

Ich halte fest Du bekamst eine Impfung.Etwas spaeter wurdest du krank.

Ich wurde nicht etwas später krank, sondern in einem Zeitrahmen, der nur den logischen Schluß zuließ, daß meine Symptome eine Reaktion auf die Impfung war. Übrigens haben mir das später auch andere, nicht homöopathische Ärzte, die eben mit meinem Fall nur nichts zu tun hatten ebenfalls bestätigt.

Zwei Aerzte schlossen einen Zusammenhang aus.

Jahre später, als ich während der
Wirkzeiteines homöopathischen Mittels als Erstverschlimmerung
Beschwerden bekam, die der damaligen Sehnerventzündung
ähnelten (jedoch ohne die Schmerzen) und meinem Homöopathen,
der auch Mediziner ist davon berichtete, daß ich das schon
kennen würde, erklärte er mir, daß ich damals eine sehr
heftige Impfreaktion gehabt hätte. Mein Fall taucht aber in
keiner Statistik auf, wie so viele ähnliche Fälle, da die
Ärzte den Zusammenhang schlicht geleugnet haben.

Ich halte fest:
Du glaubst an die Wirksamkeit von Homoeopathie.

Falsch, ich glaube nicht an die Wirksamkeit von Homöopathie, ich habe sie an mir selbst vielfach, wie tausende anderer Menschen auch am eigenen Leib „erfahren“. Und mit Placeboeffekt braucht mir auch keiner mehr kommen, nachdem ich meinem Homöopathen nämlich mal dabei „erwischt“ habe, wie er mir ein Placebo gegeben hat und ich sofortt merkte, daß das „nichts“ war. Auf meine direkte Nachfrage hat er dann bestätigt, mir wirkstoffreie Globuli gegeben zu haben.

Ein Arzt, der auch an Homoepathie glaubt, behauptet einen
kausalen
Zusammenhang zwischen der Impfung und der spaeteren Krankheit.
Diesem Arzt glaubst du, die anderen beiden haeltst du fuer
Luegner.

Vielleicht liest Du mein Posting nochmal, ich jedenfalls kann die Stelle nicht finden, wo ich behauptet haben soll, daß diese Ärzte Lügner seien. Sie haben den Zusammenhang zwischen meiner Impfung und der darauffolgenden Reaktion nicht sehen, wahrhaben und somit auch nicht anerkennen wollen.

Aus diesen Fakten kann man unmoeglich schlussfolgern, ob die
Impfung deine Erkrankung verursacht hat. Es handelt sich um eine
willkuerliche Verteilung der Urteile wahr/unwahr.
Die Homoepathie ist sehr umstritten und wirkt wahrscheinlich
nur aufgrund des Placeboeffekts. Wir hatten hier im Forum schon
einige Diskussionen dazu.

Ja, zur Genüge und aus diesem Grunde spare ich mir in aller Regel auch Kommentare dazu.

Kann mir jemand die Wirksamkeit von
Homoepathie beweisen, mir also eine Quelle nennen, in der von einer
Doppelblindstudie mit genuegend grosser Stichprobe berichtet
wird?Diese Untersuchung sollte allen wissenschaftlichen
Anforderungen
genuegen, andernfalls bleibe ich (ebenfalls willkuerlich)
dabei, dass
die Homoeopathie auf rein psychologischen Effekten beruht.

Wie Du schon sagtest, die Diskussionen wurden bis zum Abwinken geführt.

Deine Zuneigung zur Homoeopathie zeigt nun, dass du der
Schulmedizin
(„Allopathie“ genannt) generell skeptisch gegenueber stehst.

Falsch. Ich stand der Schulmedizin bereits skeptisch gegenüber, als ich von Homöopathie noch gar nichts wußte. Diese Skepsis hat die Schulmedizin schon ganz allein verursacht, durch wiederholte, sinn- und erfolglose Behandlungen. Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber es hat mich in meinem ganzen Leben noch kein Arzt gesund gemacht wenn ich krank war.

Übrigens spricht noch etwas ganz eindeutig gegen die Sache mit dem Placeboeffekt: wäre dem so, müßte jedes willkürlich eingeworfene Globuli ja eine Wirkung zeigen. Tut es aber nicht. Zum einen erfährt der Patient in der Regel zunächst nicht den Namen des Mittels (war zumimdest bei mir so), damit er nicht etwas irgendwo nachschlagen und sich die Besserung aufgrund des gelesenen Symptombildes „einbilden“ kann. Und zum anderen, wirkt eben ein homöopathisches Mittel immer nur so gut,wie die Mittelwahl ist. d.h. wenn der Behandler nicht das wirklich passende Mittel findet, merkt man auch nichst.

Diese
Skepsis waere objektiv betrachtet der Homoepathie gegenueber
viel angebrachter. Das heisst du bist ein Mensch, der glaubt, was
er glauben will

Glaube mir, da ist jeder, ob Du das nun glaubst oder nicht. Trotz verschiedener Fakten, entscheiden wir uns immer was wir glauben wollen.

und deshalb ist dein Erfahrungsbericht nur eine
Widerspiegelung deiner Einstellungen und Meinungen.

Dieser Ball geht ebenfalls wieder in Deine Speilfeldhälfte s.o.

Er kann nicht als Argument gegen das Impfen dienen.

Später habe ich mich ausführlicher, aber auf Laienebene, mit
dem Thema Impfen beschäftigt.

Vorurteilsfrei? Wissenschaftlich?

Ja

Oder selektiv und nach Festigung deiner Ansichten suchend?

Wahrscheinlich auf die gleiche Weise, wie Du.

Persönlich kenne ich drei Elternpaare, die das durchgezogen
haben. Den Kindern geht es bestens.

Dss ist wirklich ein Argument, das mich aufmerken laesst und
das man
nicht unter den Teppich kehren darf.
Wie alt sind die Kinder? Wie hoch ist die Impfrate in der
Umgebung
der Kinder? (Wenn naemlich genuegend viele Kinder in der
Umgebung
geimpft sind, dann sind auch nichtgeimpfte Kinder geschuetzt,
weil
sich die Krankheiten nicht ausbreiten koennen. Sie profitieren
dann
indirekt von Impfungen, ohne das Impfrisiko mitzutragen. Auch
kein
feiner Zug, finde ich.)

Es gibt mittlerweile sehr viel Literatur über die Risiken von
Impfungen.

Das glaube ich. Es gab auch viel Literatur darueber, dass im
Jahr 2000 die Welt untergehen werde.

Wenn Du diesen Satz jetzt noch mal liest, kommt er Dir doch sicher auch unqualifiziert vor, oder?

Dur wirst nicht drumherum kommen, Dich damit zu
beschäftigen, wenn Du noch unklar bist.

Wie in meinem Beitrag an Christiane (Christine?) schon
geschrieben:
Sie kann sich noch so viel damit beschaeftigen. Die Wahrheit
wird sie nicht finden.

Komisch, Du scheinst sie doch auch gefunden zu haben :wink:

Ich habe mal den Wikipediaartikel ueberflogen. Ich glaube,
dass er ziemlich gut ist. Die Tabelle darin finde ich eindrucksvoll.
Ob sie wohl wahr ist?

Also Avera: Tut mir Leid, hier so zersetzend zu schreiben.

War nicht sonderlich zersetzend und ehrlichgesagt „glaube“ ich auch nicht, daß es Dir leid tut.

Nimm’s nicht persoenlich.

Warum sollte ich?

Ich finde nur, dass dein Beitrag eine gute Grundlage abgibt, wie man Berichte wie deine analysieren muss,um nicht verrueckt zu werden vor Unsicherheit.

Daran glaubst Du wirklich? Ja, es ist schon so eine Sache mit dem Glauben, das sagst Du ja selbst.

Wie gesagt Ich finde darin fast kein echtes Argument gegen
das Impfen.

Ich bin, wie immer, voll der Hoffnung, daß andere das schon tun.

Gruss, Tychi

Beste Grüße und eine robuste Gesundheit wünscht Dir

Avera

Impfgegner nciht wirklich,
aber „Impfskeptiker“.
Soll heißen: ich zweifle die Wirksamkeit derImpfungen sicher nicht an, nur die Notwendigkeit. Und zwar nicht, weil die Krankheiten dank eifriger Impfer ohnehin schon selten geworden sind, sondern weil ich das Risiko von Komplikationen im Erkrankungsfall für vertretbar halte.

Das ist eine Entscheidung, die jeder nur für jede einzelne Impfung auf Basis von Statistiken und Wahrscheinlichkeiten und unter Einbeziehung seiner Lebenseinstellung, seiner Risikobereitschaft, selbst treffen kann. (Okay, für Kinder entscheiden hier wie auch in vielen andren Situationen die Eltern.)

Z.B. halte ich die Tetanusimpfung für unverzichtbar!
>>Tetanus (Wundstarrkrampf)

Der Wert dieser Impfung ist unbestritten. Tetanuserreger kommen weltweit vor. Sie finden sich besondern im Straßenschmutz, in Blumenerde ebenso wie in Ausscheidungen von Nutztieren. Bei Infektion kommt es zu Spasmen der Muskulatur (Kiefersperre). Absolut lebensbedrohlich sind die Lähmungen der Atemmuskulatur. Die Fortschritte der Intensivmedizin haben die Behandlungsmöglichkeiten verbessert, aber dennoch sterben etwa 20 bis 30 & der an Tetanus Erkrankten.

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