Kann mir jemand die Frage beantworten, warum ein Freund von mir nach einer Lungenkrebs-Diagnose mit streuendem Krebs vom Arzt gesagt bekommt, dass er sich den Zeitpunkt der Chemo aussuchen kann. Entweder sofort oder wenn die Schmerzen auftreten. Warum wird das gemacht, warum nicht sofort, was hat es hinterher noch fuer einen Sinn? Das verstehe ich nicht? Bitte antwortet!
Hallo Maike,
das ist ist ein sehr komplexes Thema.Es gibt unzählige Krebsformen, z. B. bei Lungenkrebs kleinzellig oder großzellig, usw… usw.
Als Laie ist mit damit überfordert.
Schau doch mal bei www. krebskompass.de
Gruß Karin
Hallo Maike,
was dein Freund (und evtl. du) tun sollte:
Sich informieren, informieren, informieren!
Und weiteren ärztlichen Rat einholen!
Und er soll kämpfen!
LG und alles Gute
Rüdi
Hallo Maike
Was ich jetzt dazu schreibe, musst du bitte nicht zu ernst nehmen, da absoluter Laie; ich habe mich nur ein wenig damit beschäftigt, weil eine Verwandte von mir Lungenkrebs hat.
Ich habe bei meinen Recherchen ein paar Mal gelesen, dass man bei Lungenkrebs genau einmal die Chemo machen kann, dabei würden die Metastasen meistens nochmal ziemlich stark schrumpfen und sich die Lebenerwartung nochmal steigern, aber beim zweiten Mal würde die Chemo keine Wirkung mehr zeigen. - Das würde ganz gut passen auf das, was der Arzt von deinem Freund gesagt hat.
Meiner Verwandten wurde eine ziemlich kurze Lebenserwartung (ohne Chemo 1/2 Jahr, mit Chemo 2 Jahre) zugesprochen. Daraufhin hat sie den Arzt gewechselt, und der neue Arzt hat eine neuartige Chemotherapie gemacht, bei der sie Pillen schlucken muss (Chemo in Pillenform). Nach wenigen Monaten waren die Metastasen völlig verschwunden. Das konnten sich die Ärzte auch nicht erklären, das hätten sie noch nie erlebt. Aber das ist jetzt wohl der Stand der Dinge, und hoffentlich bleibt es so.
Demnach kann es sich also lohnen, mehrere Ärzte aufzusuchen.
Viele Grüße
Thea
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