Hallo liebe Wissende,
ich gestehe, dass ich noch nie im Leben operiert wurde und nicht weiß, ob das so üblich ist.
Mein Arzt hat mir eine Operation empfohlen, die ich allerdings nicht will. Im Internet bin ich auf einen alternativen Eingriff gestossen, den ich mir vorstellen kann und auch möchte. Mein Arzt möchte allerdings nach wie vor seinen Vorschlag, nimmt allerdings auf meinen Wunsch Rücksicht. Eigentlich wollte er mir am hiesigen Krankenhaus einen Termin für eine Voruntersung besorgen und mir telefonisch mitteilen.
Heute hatte ich ein Telefongespräch mit der Arzthelferin. Sie sagte mir, dass zuvor eine Kerspinn gemacht werden müsste und ich mit meiner Krankenkasse die Kostenübernahme klären muss. Beim Gesprächstermin sagte mir der Arzt allerdings schon, dass die Kosten übernommen würden. Das wundert mich jetzt irgendwie. Mir kommt es so vor, als ob mir meine Alternative (davon abgesehen wesentlich einfachere und schnellere Methode) einfach vergällt werden soll.
Ist es üblich, dass der Patient die Kostenübernahme klärt? Ist es nicht so, dass mit der Krankenhauseinweisung die Nötigkeit der Operation schon ausgesagt wird? Welcher Mensch lässt sich auch schon aus Jux und Dollerei operieren. (Wobei ich meine Wunschmethode nicht unbedingt als OP bezeichnen würde)
Aber gegen meinen Willen kann ich doch nicht operiert werden, oder?
Mir kommt das jetzt einfach so merkwürdig vor, weil ich das Empfinden habe, dass die mir mit aller Gewalt, die bevorzugte Methode des Arztes aufschwatzen wollen und mir meine selbstgefundene Methode vermießen.
LG
Sarah
