was ist eigentlich noch an Ohrgeräuschen bei einem Menschen (jedem?) „normal“?
Wenn man die Finger in die Ohren steckt, „hört“ man doch erstmal ein ganz dunkles, dumpfes Geräusch (Blutfluss?) ähnlich einer Meeresbrandung oder so …
Darüber ist ganz fein überlagert ein eher „höheres“ Geräusch, auch eher wie ein Rauschen, nur etwas höher als das „Meeresrauschen“.
Habt ihr auch beide Geräusche?
Ich hatte vor ca. 2 Jahren mal einen Tinnitus, aber das war ein einseitiges ganz lautes Pfeifen, wie ein Wasserkessel.
Vor lauter „Hinhorchen“ weiß ich jetzt gar nicht mehr, was „man“ eigentlich normal IN seinem Ohr „hört“ …
ich kenne mich da nicht so aus und kann dir nur meine laienhafte Meinung dazu sagen, nämlich dass ich denke dass du dir keine Sorgen zu machen brauchst, das tu ich aber besser nicht
Es sei nur so viel gesagt dass ich für *mein* Tinitus kein Finger ins Ohr zu stecken brauche um die Geräusche zu hören .
Aber wenn du Bedenken hast und dich die Töne belasten, dann gehe am besten zu einem HNO Arzt.
Gruß,
Maja
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Wenn man die Finger in die Ohren steckt, „hört“ man doch
erstmal ein ganz dunkles, dumpfes Geräusch (Blutfluss?)
ähnlich einer Meeresbrandung oder so …
Blutfluss mag sein, auf alle Faelle aber den Muskelton. Was ist das?
Nun, ein Muskel kontrahiert nicht ununterbrochen, wenn du ihn
anspannst, sondern Kontraktion und Entspannung wechseln einander so
30-50 Mal pro Sekunde ab. Wenn du dir den Finger ins Ohr steckst,
musst du z.B. den Bizeps anspannen. Der faengt dann an mit 30-50
Hertz zu brummen, was ueber den Arm und den Finger direkt bis kurz
vor’s Trommelfell uebertragen wird.
Darüber ist ganz fein überlagert ein eher „höheres“ Geräusch,
auch eher wie ein Rauschen, nur etwas höher als das
„Meeresrauschen“.
Ein bisschen zittert der Finger vielleicht auch und die Reibung am
Gehoergang hoerst du dann.
Habt ihr auch beide Geräusche?
Keine Ahnung. Ich habe auch Geraeusche, aber ob es die gleichen sind
wie deine, das weiss ich nicht.
Wenn man völlig gesunde Leute in eine schalltote Kammer steckt, hören > 90% ein Geräusch. Das liegt an den Sinneszellen des Ohres, die in der Lage sind, selbst Schall zu produzieren sowie in der Eigenaktivität der gesamten Hörbahn. Ist also ziemlich normal.
Mit dem Ohrgeräusch ist es bekanntlich wie mit lauten Nachbarn: je mehr man seine Aufmerksamkeit darauf lenkt, desto nerviger werden sie. Also am besten gar nicht beachten.
Daß man ein Rauschen hört, wenn man sich eine Muschel ans Ohr hält ist bekannt und hängt vermute ich mal mit irgendwelchen akustischen Rückkopplungen zusammen.
danke euch zusammen. Es stimmt schon, je mehr man lauscht, umso mehr „hört“ man - auch im „Alltag“ „in“ seinem Ohr.
Das Blöde: einmal Tinnitus gehabt - aber das war ein richtig lautes, nerviges Wasserkesselpfeifen, wegen dem man auch nicht einschlafen konnte -, da hat man schon mal schnell Panik, dass sowas wiederkommt. Ist damals durch Infusionen und durchblutungsförd. Tabletten nach ca. 2, 3 Wochen weg gegangen.
Auch wenn man nicht den „Finger ins Ohr steckt“, sondern nachts bei Totenstille rundherum im Bett liegt, „hört“ man „aus“ seinem Ohr etwas, richtig? … oder „höre“ nur ich?
Kein Pfeifen, ob „Rauschen“ das richtige Wort ist, weiß ich nicht recht, eben irgendein Grundton - aber nicht nervend, nicht so, dass man nicht schlafen könnte …
Da kann man schon echt langsam irre werden vor lauter Hörerei …
Chris
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]