Hallo,
natürlich könntest du selbst erst einmal eine Magnesium-Substitution vornehmen, die sich innerhalb einer Woche wenigstens ansatzweise erfolgreich hinsichtlich der Krämpfe zeigen müsste, falls eine Hypomagnesiämie besteht.
Die Frage bleibt trotzdem, auch wenn der eventuelle Mangel entdeckt wird: Was verursacht ihn?
Außerdem kann eine unnötige (oder zu hohe) Mg-Substitution auf längere Zeit zu Durchfällen und Nierensteinen führen.
Man kann neben der Nahrung bis zu 250 mg Magnesium täglich ohne Kontrolle einnehmen. Höhere Dosen sollten kontrolliert werden.
Wenn Mg fehlt, dann sind auch in der Regel K und Ca betroffen. Und es gibt immer Ursachen dafür. Neben den bereits oben erwähnten möglichen Ursachen, die wie du sagst, bei dir nicht zutreffen, gibt es ja noch viele andere, so z. B. psychischer und körperlicher Dauerstress, auch Dauerlärm oder Schilddrüsenüber-, bzw. Nebenschilddrüsenfehlfunktionen, uvm.
Zu den Krämpfen können auf längere Sicht auch Reizbarkeit, Unruhe, Depressionen, Lärmempfindlichkeit und Schwindelsymptome hinzu kommen.
Deshalb wäre es richtig, wenn dein Hausarzt die „Fäden in der Hand“ behält.
Dabei beginnt er mit deiner Anamnese und der Untersuchung des Mineralstoffstatus im Blut - um die Ursache herauszufinden.
Eine Substitution von z. B. Mg von außen, kann ja nur so lange helfen, wie man es zuführt. Ansonsten muss man doch sehen, dass die Ernährung optimal und vollwertig ist, dass Organfehlfunktionen entdeckt werden oder am Lebensstil u. U. etwas geändert werden muss, um den eventuellen Mehrverbrauch über das übliche Maß hinaus, zu erklären und ggf zu regulieren.
Hier sind sehr schön die Symptome des Magnesiummangels mit allen Verflechtungen nachzulesen:
http://www.aok.de/bund/tools/medicity/diagnose.php?i…
Viele Grüße, Renate
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