hallo,
ich war in der vergangenen woche wieder mal zum check bei meinem hausarzt.
ich gab eine blutprobe ab und zwei tage später haben wir dann die ergebnisse dieser besprochen.
ergebnis:
mein hämatrokrit ist deutlich zu hoch ( 51-52% ) und mein cholesterin ist zwar nicht beunruhigend aber „etwas erhöht“.
nun, jetzt beginnt in der nächsten woche eine längere behandlung bei meinem arzt. 10 infusionen und zusätzlich zu beginn und am ende jeweils ein aderlaß. er machte mir ein wenig angst bei der besprechung, ich versuche nachfolgend ein zitat meines doc:
„herr xy, heute ist das noch kein problem. morgen wird es auch noch keines sein. aber übermorgen sind sie ein kandidat für herz-/kreislaufkrankheiten/infarkt sein…“
ich habe meine trinkgewohnheiten, d.h. mein flüssigkeitsaufnahmeverhalten nun endlich kritisch überprüft und festgestellt, dass ich m.e. wahrscheinlich bisher nicht ausreichend wasser/tee/säfte zu mir nehme. tagsüber trank ich meist kaffee aber auch tee und zwischendurch wasser.
seit 3 tagen trinke ich also nun fast stündlich ein glas wasser.
zum cholesterin kann ich nicht viel berichten, es kann auch sehr gut erblich bedingt sein. ich habe unmittelbar nach der diagnose mit meinem bruder telefoniert, sein zurückliegendes blutbild ergab derartige diagnosen nicht.
ich bin 34 jahre alt, männlich, ca. 1.85 groß, wiege vermutlich so um die 77 80 kilogramm, habe auch keinen bauch oder bauchansatz. ich treibe nicht allzu viel sport, gehe mittags/am wochenende durchaus mal eine runde spazieren, nehme auch mal die 4 treppen anstatt den fahrstuhl und achte jedoch „eigentlich“ auf halbwegs gute ernährung, so esse ich z.b. mehr geflügel und fisch also fleisch vom schwein oder rind.
fastfood nehme ich recht selten zu mir, natürlich gibt es auch mal eine pizza bei mir zum abendessen. ich nasche kaum bzw. sehr wenig und wenn, dann am allerliebsten ganz dunkle schokolade. 
für etwas mehr input von euch wäre ich wirklich dankbar, mir ist aber klar, dass eine ferndiagnose nicht so gut möglich ist.
und:
die infusionsbehandlungen kosten mich selbst > 300 EUR, offenbar fällt diese behandlung nicht ´mehr´ in den leistungskatalog der gesetzlichen krankenversicherungen. vor etwa 3 jahren hatte ich genau dasselbe problem bereits, damals sind die kosten noch komplett übernommen worden.
besten dank an euch & schönes wochenende.
db