hallo,
bei unserer tochter (11 monate)wurde bei der vorsorgeuntersuchung festgestellt das sie die muskuläre hypotonie besitzt.wer hat damit auch schon erfahrungen gemacht und wer kann mir tips geben,wie ich mich verhalten soll.ab ende des monats beginnt die 1.krankengymnastik.und in ihren ersten 2 lebensmonaten hatte sie eine spreizhose.liegt es vielleicht doch etwas an der hüfte?für mich hört sich des ehrlich gesagt,schlimm an.vor allem wenn man im internet surft um etwas darüber zu lesen.wer kann mir tips geben oder wer weiß was darüber?
grüße steffi
Hallo Steffi,
bei unserer Tochter (ebenfalls 11 Monate) wurde die gleiche Diagnose gestellt. Der Verdacht bestand bereits seit ihrer Geburt. Diese Hypothonie führt bei ihr dazu, dass ihre motorische Entwicklung ein wenig hinter der für dieses Alter typischen hinterherhingt (Sie dreht sich auf den Bauch und wieder zurück, macht aber keinerlei anstalten zu krabbeln oder sich sonstwie fortzubewegen). Seit zwei Wochen haben wir mit der Krankengymnastik begonnen. Die Krankengymnastin hat uns erklärt, dass Muskelhypotonie relativ häufig vorkommt und auch nicht neu sei. Der Grund warum heute bei dieser Diagnose therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden liege darin, dass erkannt wurde, dass das nicht behandeln langfristig zu Haltungsschäden führen könne. Auch Kinder die hypoton sind lernen laufen, aber die „Qualität“ sei einfach schlechter und das führe langfristig zu Rückenproblemen und ähnlichem. In der Krankengymnastik werden u.a. Reflexe aktiviert, die die Kinder veranlassen z.B. die Beine anzuziehen und dabei die Bauchmuskulatur anzuspannen. Insgesamt geht es darum die Muskulatur zu stärken. Die meisten Kleinkinder fangen dabei an zu weinen. Das, so die Krankengymnastin, aber nicht weil es weh tue, sondern weil es sehr anstrengend sei. Dann hat sie uns noch gesagt, dass es wichtig sei, dass sie auch als Kind bzw. Erwachsener regelmäßig Sport treibt. Weder die Erklärungen des Kinderarztes noch die der Krankengymnastin haben mir das Gefühl gegeben, das es sich um etwas schlimmes handelt.
Achso und sie hat uns Übungen gezeigt, die wir zu Hause mit unserer Tochter durchführen sollen. Dabei geht es auch um das auslösen von Reflexen und Übungen mit einem Gymnastikball bei dem sie mit dem Oberkörper auf dem liegt und von uns an den Füßen gehalten wird. Der Bal wird dann ein wenig hin un her bewgt und das veranlasst sie diese Bewegungen auszugleichen, was wiederunm den Einsatz von Muskeln erfordert. So ich hoffe, dass Dir das ein bisschen weiterhilft und Dir die Angst ein wenig nimmt.
Viele Grüße
Heiko
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hallo visionaer,
danke für deinen Rat.ja das hatt mir sehr weiter geholfen.unsere tochter hatt erst mit 8 monaten angefangen sich auf den bauch zu drehen,aber zurück kommt sie nicht,auch wenn man es ihr noch so oft zeigt.die beine gehen in spreizposition wenn man sie versucht hinzustellen,oder sie winkelt sie auch wieder so an,wie die lage der spreizhose war.sorgen mache ich mir,weil schon dieße zeit mit der spreizhose sehr anstrengend war,sie hat sie sehr stark abgelehnt.da war selbst die hebamme und kinderarzt erstaunt.danke sehr,viele liebe grüße an ihre tochter.
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Hallo,
habe hier geantwortet:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
Viele Grüße
Kirsten
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