Asbest macht krank?

ich wohne auf einem grundstück wo anscheinend vor ca. 10 jahren sehr viel asbest vergraben worden ist.das habe ich erst jetzt heraus gefunden.
nun geht es mir gesundheitlich sehr schlecht:folgendes habe ich nachgelesen:
Asbest:Bis die Gifte im Körper wirken, können Jahre oder Jahrzehnte vergehen. Erste Anzeichen sind Befindlichkeitsstörungen wie Konzentrationsschwäche oder Müdigkeit. Langzeitschäden durch niedrige Dosen von Umweltgiften sind Augenbrennen, Schwellungen, Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Sprachstörungen, Antriebstörungen, innere Unruhe und depressive Verstimmung. Stoffe werden im Gewebe, in der Niere und Leber gespeichert und die Entgiftung dort gestört. Viele der Substanzen werden, wenn überhaupt, nur sehr langsam von unserem Körper abgebaut oder ausgeschieden.

bisher schob ich meine beschwerden immer auf die HWS bandscheiben probleme und kanalstenose ect. aber trotz op und langer reha, bestehen die symptome wie bei den asbest anzeichen immer noch.
was kann ich tun?
kann mein arzt das im blut nachweisen, kann ich meinen vermieter zur rechenschaft ziehen? muss er mir schmerzensgeld und/oder krankengeld bezahlen? das sind doch verbrecher, die sowas wissentlich vergraben!
würde mich über antworten die mir weiterhelfen freuen

ich wohne auf einem grundstück wo anscheinend vor ca. 10
jahren sehr viel asbest vergraben worden ist.das habe ich erst
jetzt heraus gefunden.

Was heißt denn genau „vergraben“? Wurden asbesthaltige Abfälle im Boden vergraben? Falls dies tief genug geschah, so daß nichts aus der Erde mehr herausragt und dadurch verwittert, besteht nicht die geringste Gefahr, da Du ja die tieferen Erdschichten weder einatmest noch ißt.

Asbest ist in erster Linie bei Lungengägnigkeit gefährlich, weil es dort neben einer Asbestose eben langfristig Lungenkrebs hervorrufen kann. Dies gilt aber nur, wenn sich entsprechende Konzentratinen in der Atemluft finden, weil Asbest beispielsweise aufgewirbelt wird. Ist Asbest dagegen fest verbaut, besteht in der Regel keine Gefahr.

Benni

Asbest ist kein Gift in dem Sinne, wie du das offenbar auffasst. Asbest ist unlöslich und völlig inert (es reagiert nicht mit anderen Stoffen). Es wirkt somit nicht auf den Stoffwechsel, ist also in diesem Sinne ungiftig.

Die Schadwirkung von Asbest besteht darin, dass es sich um winzigkleine, harte Fasern handelt (wie Glasfasern, aber noch kleiner). Werden diese in der Luft verwirbelt und man atmet sie ein, setzen sie sich in der Lunge fest („pieksen“ sozusagen ins Fleisch und bleiben darin stecken). Das ist also eine mechanische Reizung, die zu einer Entzündungsreaktion führt. Durch die langwierigen, schwelenden Entzündungsprozesse schädigen die Zellen sich selbst. Dadurch können sie entarten, so das Krebs entsteht.

LG Jesse

Hi Kendo, (hier ist es üblich sich zu grüßen)

solange Asbest keine Fasern freisetzen kann, ist er der so ziemlich ungiftigste Stoff, den es auf dieser Erde gibt.
Chemisch weitestgehend inert und somit ungefährlich.
Nur wenn das Zeug verwittert und Fasern freigessetzt werden, kann! es kritisch werden.

folgendes habe
ich nachgelesen:

Wo?!

Asbest:Bis die Gifte im Körper wirken, können Jahre oder
Jahrzehnte vergehen.

Das stimmt soweit.
Wobei ‚Gifte‘ (bzw. der Plural) mich schon misstrauisch machen ob der Seriösität

Erste Anzeichen sind
Befindlichkeitsstörungen wie Konzentrationsschwäche oder
Müdigkeit. Langzeitschäden durch niedrige Dosen von
Umweltgiften sind Augenbrennen, Schwellungen,
Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Sprachstörungen,
Antriebstörungen, innere Unruhe und depressive Verstimmung.
Stoffe werden im Gewebe, in der Niere und Leber gespeichert
und die Entgiftung dort gestört. Viele der Substanzen werden,
wenn überhaupt, nur sehr langsam von unserem Körper abgebaut
oder ausgeschieden.

Das nun ist kein spezifisch auf Asbest bezogener Text, sondern ein ziemlich allgemeines Blabla.
Asbest wird nicht in der Niere oder der Leber gespeichert!
Und abgebaut wird er schon mal gar nicht, da völlig inert.

bisher schob ich meine beschwerden immer auf die HWS
bandscheiben probleme und kanalstenose ect. aber trotz op und
langer reha, bestehen die symptome wie bei den asbest
anzeichen immer noch.

Asbest erzeugt, wenn überhaupt, eine sog. Asbestose
http://de.wikipedia.org/wiki/Asbestose
Viel mehr nicht.

kann mein arzt das im blut nachweisen,

Nein.

kann ich meinen
vermieter zur rechenschaft ziehen? muss er mir schmerzensgeld
und/oder krankengeld bezahlen? das sind doch verbrecher, die
sowas wissentlich vergraben!

Da sehe ich eher schwarz, denn das, was Du beschreibst, läßt sich nicht mit Asbest in Zusammenhang bringen.

Versteh mich bitte nicht falsch, nichts liegt mir ferner als die Gefahren des Asbest herunter zu spielen, das Zeug ist ein sehr risikoreicher Stoff.
Aber mit Deinen Problemen hat er wahrscheinlich nichts zu tun.

Unabhängig davon ist es natürlich ein Unding, daß seowas wild vergraben ist, dagegen solltest Du schon was unternehmen (Anzeige beim Umwelt- oder Ordnungsamt).

Gandalf