Gallenkolik

Moin,

warum kommen Gallenkoliken eigentlich hauptsächlich Nachts oder in den frühen Morgenstunden ?

Gruß
Marion

Hallo Pen,

warum kommen Gallenkoliken eigentlich hauptsächlich Nachts
oder in den frühen Morgenstunden ?

Richtiger wäre: Koliken fallen nachts bzw. in den frühen Morgenstunden mehr auf. Es liegt daran, daß die Ausschüttung von Endorphinen (körpereigene Schmerzstiller) nachts auf ein Minimum gedrosselt wird, deswegen empfindet man die Schmerzen als wesentlich heftiger.

Gruß
Renee

Nachts ist das parasymptatische Nervensystem aktiver. Dieses steuert die
Ruhefunktionen (Schlaf, Herz/Puls) und die Verdauungfunktionen. Bereits in den frühen Morgenstunden werden die Verdauungsorgane aktiv und schütten Sekrete für die Verdauung aus. Wenn dann ein Gallenstein den Gallengang verperrt, gibt es Probleme.

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Hallo,

Nachts ist das parasymptatische Nervensystem aktiver. Dieses
steuert die
Ruhefunktionen (Schlaf, Herz/Puls) und die
Verdauungfunktionen. Bereits in den frühen Morgenstunden
werden die Verdauungsorgane aktiv und schütten Sekrete für die
Verdauung aus. Wenn dann ein Gallenstein den Gallengang
verperrt, gibt es Probleme.

Aha. Vielen Dank für die Info.
Gibt es denn nach deinem Wissen irgend etwas, was man machen kann, um Gallenkoliken zu verhindern, wenn Steine vorhanden sind ? Oder ist das dann einfach „Pech“ ?

Gruß
Marion

Moin Renee,

Richtiger wäre: Koliken fallen nachts bzw. in den frühen
Morgenstunden mehr auf. Es liegt daran, daß die Ausschüttung
von Endorphinen (körpereigene Schmerzstiller) nachts auf ein
Minimum gedrosselt wird, deswegen empfindet man die Schmerzen
als wesentlich heftiger.

Also mein Endorphinhaushalt wird auch tagsüber nicht mit den Schmerzen einer Gallenkolik fertig. Wenn der Beginn in den frühen Morgenstunden liegt, kann sich eine Kolik ja durchaus noch über Stunden hinziehen, da müssten die Endorphine ja schon längst wie wild am Ausschütten sein, ohne dass es die Schmerzen nennenswert reduziert.

Hast du sonst noch eine Idee, auch zur Vermeidung von Koliken ?

Gruß
Mairon

Aha. Vielen Dank für die Info.
Gibt es denn nach deinem Wissen irgend etwas, was man machen
kann, um Gallenkoliken zu verhindern, wenn Steine vorhanden
sind ? Oder ist das dann einfach „Pech“ ?

Gruß
Marion

Hallo Marion

Sorry, habe Deine Frage erst jetzt entdeckt

Gesunde Ernährung, keine fettreduzierten Lebensmittel - weil sich die Gallenblase nur vollständig leert, wenn eine bestimmte Menge Fett in der Nahrung enthalten ist. Wenn sie sich nur halb leert, dickt die Flüssigkeit ein und kristallisiert aus. Viele Frauen wissen nicht, dass sie eifrig Gallensteine züchten.
Wenn die Steine schon Beschwerden machen, ist es recht langwierig mit naturheilkundlichen Mitteln zu behandeln.
Versuchen kannst Du es mit Berberis bzw. Berberitzenbeeren, welche Du getrocknet kaufen kannst,als Teeaufguß bereiten oder in indischen Kochrezepten suchen :wink:.
Natürlich gibt es auch in der Apotheke Mittel mit Berberis. Meist ist noch Kupfer als krampflösendes Mittel und andere Pflanzen drin.
Lebensmittel die günstig sind: Zwiebel roh oder leicht in etwas Öl angebraten, Petersilie auch als Teeaufguß, Artischocke, Olivenöl gemischt mit Zitronensaft und Honig (vorsichtig dosieren - da es die Steine zur Ausscheidung reizt - gesamte Anleitung zur Leberreinigung unter http://www.agenki.de/gesundheits-ratgeber/leber-rein… sollte unter med. Aufsicht erfolgen). Zusätzlich am besten vor dem Schlafen heiße Leberwickel (heißer Heublumensack, heiße Zwiebelwickel oder einfacher ein Dinkelsäckchen, was man in Backröhre oder Mikrowelle (Tasse mit Wasser dazu stellen)erhitzen kann.
Unbedingt meiden sollte man einengende Kleidung!
Man kann auch ein entsprechendes homöopathisches Mittel an verschiedene Akupunkturpunkte besonders des Gallenmeridians spritzen. Das habe ich schon im Eigenversuch getestet mit erstaunlicher Wirkung.

Na dann viel Erfolg