Antwort von
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Re: Erbschäden durch Chemo bei Hodenkrebs??
Das kann schon problematisch sein... Normalerweise ist es so, dass bei einer Chemo alle Zellen, die sich schnell regenerieren, in Mitleidenschaft gezogen werden. In diesem Falle heisst das, dass es zum Untergang von Spermien und deren Vorläuferzellen kommt. Dies ist meist bei sehr starken Chemos der Fall (bei Leukämien ).
Man klärt den Patienten im Idealfall auch vorher auf, wenn eine starke Chemo stazttfinden soll: Es besteht dann die Möglichkeit, Spermaproben abzugeben, die im Falle eines späteren Kinderwunsches dann "ins Spiel kommen"...
Wenn (wie oben beschrieben) offensichtlich keine radikale Chemo durchgeführt wurde oder die verwendeten Präparate die Keimzellen wenig angetastet haben, ist das Risiko einer Erkrankung des Kindes eher niedrig einzuschätzen.
Da ich jedoch nicht genau weiss, welche Substanzen hier zum Einsatz gekommen sind und in welcher Dosis, würde ich an euerer Stelle den Onkologen aufsuchen, der damals der behandelnde Arzt war, und mich genau informieren.
gruss alex