Hallo Conni,
am Schlimmsten wird das mit der Seekrankheit bei den meisten Menschen die ich so kennengelernt habe unter Deck oder wenn man nichts zu tun hat. Das schon empfohlene Pflaster hat bisher allen geholfen, zusätzlich dazu solltest du dich die meiste Zeit an Deck oder zumindest in einem Bereich aufhalten, in dem du nach draussen (und nach vorne!) sehen kannst.
Das einzige Mal, das ich bisher seekrank war, hat es geholfen, daß der Kapitän mich zur Handsteuerung "gezwungen" hat, vielleicht geht das auf dem Schiff mit dem ihr rauswollt auch, daß du ans Steuer kannst. Bei einer Fähre dürfte das schwierig werden, aber wenn ihr mit einer Yacht mit Freunden unterwegs seid, müsste das ja gehen. Am Anfang kann ja jemand neben dir stehen bleiben, für den Fall, daß dir doch schlecht wird zum ablösen.
Seekrank werden entgegen der landläufigen Meinung auch richtige Seebären, die seit 40 Jahren zur See fahren. Wenn man für Monate auf einem Schiff ist gibt sich das nach einigen Tagen.
Daß du zurück an Land in deinem Bett immer noch Schiff fährst ist völlig normal, der viel zitierte "Seemannsgang" absolut kein Gerücht- dazu muss man nicht monatelang an Bord sein, es reichen einige Stunden auf Segeljollen oder wie bei dir auf einem heftig schaukelnden Angelkutter...
Viel Glück bei deiner Seereise,
Anja