Beginnender heuschnupfen

hallo medizinexpertInnen,

seit ein paar jahren merke ich, dass ich jetzt um diese zeit mit zunehmender heftigkeit heuschnupfige symptome habe. anfangs wars nur niessen, dann kamen auch trändene augen und nase (:wink: dazu. wenn es passiert, dann erwischt es mich nie wirklich für länger, es kommt und geht ein paarmal pro saison.
am sa. wars dann sehr heftig, von einem moment auf den anderen musste ich die unkrautbekämpfung auf meiner dachterasse unterbrechen um hingebungsvollst den restlichen tag zu niessen und aus augen & nase heraus zu dehydrieren…
gestern nahm ich dann frühs lorano, seit dem nix mehr, seit dem auch keine symptome mehr.

ok, nach mehrzeiliger hypochondrieprosa jetzt zur sache…
hyposensiblisierung ist eine therapie dafür, meine frage ist, welche erfahrungen habt ihr mit dieser schulmedizinischen therapie gemacht, welche alternativen hat es, wie empfehlenswert sind die…

vielen dank für die antworten…

stefan

Hi

ich hab nur ein sechstel gemacht, also ein durchgang gräser, Baum hab ich schon nicht mehr gemacht. hab irgendwie die Termine nicht auf die Reihe gebracht. Aber - trotz dem hab ich seitdem fast keine Probleme mehr in der Gräserpollensaison.

HH

Hallo Heuschnupfengeplagter,

ich habe eine Hyposensibilisierung gemacht nicht mit Spritzen, sondern in Tropfenform (vom Hausarzt verschrieben). Es werden speziell deine Allergieauslöser in unterschiedlicher Konzentration zusammengestellt. Du nimmst eine bestimmte Anzahl von Tropfen und erhöhst die Konzentration nach Einnahmevorschrift. Das ganze sollte man 1-2 Jahre lang durchhalten.

Ich hab zwar nur ein halbes Jahr durchgehalten - aber seitdem bedeutend weniger Heuschnupfenprobleme.

Und an schlimmen Tagen hilft mir - wie bei dir auch - Lorano.

Gruß Carolin

hallo stefan,

hatte es gemacht und seit 9 jahren ruhe. im september muß ich zum auffrischen. ich hatte keine nebenwirkungen, kann aber auftreten.

strubbel
Y:open_mouth:)

Hallo,

hatte als Kind eine Hyposensibilisierung und…
… es ist nicht schlimmer geworden (könnte auch ein Erfolg sein). Ich fahre jetzt ganz gut mit Loratadin (wie Du) und habe festgestellt, das mir das teure Calcium als Brausetablette aus der Apotheke noch zusätzlich sehr hilft.
Aus der Apotheke deswegen, weil es mehr verwertbares Calcium enthält als die sonst käuflichen. Ansonsten könnte man ja auch am Kalk aus dem Wasserkocher nagen.

Gruß
juhe

Hallo Juhe
Ich hab in den 60er Jahren, als das anfing mit der Hyposensibilisierung (damals hieß es noch Desensibilisierung, da waren die Leute recht optimistisch), mal 1 Jahr lang eine gemacht. Das war schon recht aufwändig und hat nichts (null) gebracht.
Trotzdem hab ich üerlegt, ob ich nochmal mit meinem Sohn zusammen eine versuche. Anscheinend muss man es ein paar Jahre lang machen. Der Aufwand ist natürlich riesig, aber wenn Du den Nerv und die Zeit hast, lohnt es sich vielleicht.
Gruß,
Branden

hallo brnaden,

was ist denn daran riesig, einmal in der woche sich eine spritze, so groß wie eine grippeschutzimpfung geben zu lassen und nach einer halben stunde nach hause zu dackeln?

strubbel
H:open_mouth:)

Hyposensibilisierung
Danke,

ich fahre auch ohne zweite Hyposensibilisierung jetzt ganz gut. Mit Loratadin und Calcium zeigen sich gute Erfolge.
Ich habe auch das Gefühl, dass meine „Selbsttherapie“ mit täglichen Radfahren durch den Wald etwas bringt oder es ist wie bei meinem Vater (von dem ich die Allergieneigung wohl geerbt habe) - es wächst sich mit dem Alter heraus. Er hat jetzt fast nichts mehr.

Gruß
Juhe

Hallo,

was ist denn daran riesig, einmal in der woche sich eine
spritze, so groß wie eine grippeschutzimpfung geben zu lassen
und nach einer halben stunde nach hause zu dackeln?

bin zwar nicht Branden, antworte aber trotzdem mal:
wenn der nächste Allergologe 10 km oder mehr entfernt ist, dann finde ich das durchaus nicht toll.

Gruß, Niels