Atrhose im knie

Hallo Leute
Ich bin 47 jahre und seit 30 Jahren Friseurin.

Ich bin am 7.12.05 am rechten Knie opperiert worden. Weil mein Knie
sehr weh tat und sehr dick war. Nach der OP, sagte mir mein orthopäde
(zu dem ich vertrauen habe) meine Kniescheibe wäre fast blank. Also
ich habe kaum noch Knorpel im rechten Knie, er hätte bei der Op
Löcher in meine Kniescheibe gebohrt. Dadurch sollten sich Narben
bilden, die dann den Knorpel ersetzten sollten, so hoffte er. Nun ist
das Knie immer noch schmerzhaft und, insgesamt schon 4 mal punktiert
worden. Jedes mal wurden etwa 30 - 40 ml Flüssigkeit (klare bis
hellgelbe) abgesaugt. Das half mir dann etwa einen Tag. Das letzte
mal war ich vergangenen Freitag bei ihm, wieder eine Punktion und
gleichzeitig hat er mir ein mittel ins Knie gespritzt die eine
schnelle anschwellung verhindern soll. Er sagte mir auch noch ich
hätte im Knie Athrose und mein knie würde niemehr normal. Er hat mir
eine spritzkur empfohlen, das wären 5 spritzten die direkt ins Knie
kämen. Aber das kostet etwa 270 euro, die ich nicht habe. Ausserdem
wäre es keine garantie.

Also meine frage was kann ich selber tun??

Es kann doch nicht sein das ich jetzt schon, mit 47 Jahren, mich
damit abfinden muss das ich immer schmerzen, mal weniger mal mehr,
habe. Und schlecht Treppen rauf und runter steigen kann.

Mich würde es freuen wenn Ihr schnell antworten würdet.

Mfg Luise

Hallo Luise,

Also meine frage was kann ich selber tun??

Da kannst du überhauptnix tun, außer das Knie soweit es geht zu schonen.

Es kann doch nicht sein das ich jetzt schon, mit 47 Jahren,
mich
damit abfinden muss das ich immer schmerzen, mal weniger mal
mehr,
habe. Und schlecht Treppen rauf und runter steigen kann.

Ich bin „erst“ 30 und habe seit Jahren Arthrose, erstmals diagnostiziert wurde sie, als ich 26 war und das auch erst, als ich wegen der jahrelangen Schmerzen zum Arzt ging.

Gruß
Sticky

Es kann doch nicht sein das ich jetzt schon, mit 47 Jahren,
mich
damit abfinden muss das ich immer schmerzen, mal weniger mal
mehr,

Hi,

ich kann sticky noch übertrumpfen, bei mir wurde Arthrose im Knie schon mit Anfang 20 festgestellt. Zum Glück habe ich aber selten Schmerzen, aber ich schone meine Knie schon seit Jahren, benutze wenn möglich Aufzüge statt Treppen, knie mich nie hin und gehe nie in die Hocke.

Viel helfen kann ich dir auch nicht, ich kann dir nur einen Rat geben: sei sehr vorsichtig, wie und von wem du dich behandeln lässt. Gerade am Knie ist das sehr sehr heikel! Bei Spritzen ins Knie kann leicht eine Infektion im Knie entstehen. Gerade das Knie ist sehr anfällig für Infektionen durch Keime. Ein Bekannter von mir hat sich trotz Warnungen ambulant in einer Praxis am Knie operieren lassen. Jetzt hat er als Folge davon ein künstliches Kniegelenk.

Liebe Grüße
Nelly

Hi,
danke für die antworten. Das ich daran nicht viel mehr machen kann ist ist mir traurigerweise schon fast klar. Aber gibt es denn kein Medikament, was man auf dauer nehmen kann, ohne dem magen zu schaden aber dafür weniger schmerzen. Es kann ja ruhig was pflanzliches sein, auch wenn es mich etwas kostet. Nur eben nicht 270 Euro, wie vom arzt vorgeschlagen.
Liebe grüsse luise

Hi,
schau doch mal hier nach:

http://www.arthrose.de/

Gruß
Nelly

Hallo Luise,

du suchst einen Weg, um wenigstens Schmerzfreiheit bei deiner fortgeschrittene Arthrose zu erreichen.

Ich konnte vielen Betroffenen helfen - vorausgesetzt - sie setzen diszipliniert um, worauf ich hinweise.

Die Ernährung muss komplett umgestellt werden, ohne Wenn und Aber, und zwar in eine vitalstoffreiche Vollwertkost. Und für mindestens drei Monate vollkommen vegetarisch, also keine Milchprodukte, Fleisch, Wurst, Joghurt, Fisch, Käse.
Der Anteil deiner täglichen Mahlzeiten muss mindestens 75 % Rohkost enthalten, besser noch 100 %, wenn du magst.
Vollkornprodukte, Gemüse, Kartoffeln, Naturreis, Obst, Butter, Sahne, saure Sahne, kaltgepresste Öle, Nüsse, Mandeln, frische Kräuter, unbehandelte Trockenfrüchte, Honig usw.

Daraus lässt sich genügend Leckeres zaubern!

Absolutes Verbot: Jegliche isolierte, raffinierte Form von allen Zuckerarten (weißer Zucker, brauner Zucker, Sirupe, Fruchtzucker, Milchzucker usw.), die heute in fast allen Fertigprodukten enthalten sind. Lies immer die Zutatenliste des Produktes! Lass dich auch nicht täuschen: Oftmals steht dort Saccharose, Fruktose; das sind nur Fachnamen für bestimmte Zuckerarten.

Sehr wichtig > Weiterführende Literatur: Bruker, Band 08 - Rheuma – Ursache und Heilbehandlung, EMU-Verlag

Regelmäßige Schmerzmitteleinnahme, auch rezeptfreie, ist sehr bedenklich, landen doch viele Betroffenen nach Jahren an der Dialyse…

Wenn du noch fragen hast, dann stelle sie und ich werde sie so umfassend und verständlich ich kann, dir beantworten.

Heute noch anfangen: Schritt 1, die konsequente Ernährungsumstellung!

Der Erfolg wird kommen, ich bin sicher.

MfG