Nase zu und schlapp

Hallo,

ich plage mich seit Karfreitag mit Heuschnupfen herum (besonders schlimm dieses Jahr, aber das ist ja bekannt), und hatte dann zusätzlich noch einen (grippalen?) Infekt, der mit Antibiotikum behandelt wurde. Dieser Arzt hat mir auch ein Nasenspray „Beconase Aquosum“ verschrieben, das ist was mit Cortison. Das habe ich aber nur 1 oder 2mal genommen, weil es die Nase nicht freimachte, und meine Nase war dauernd verstopft. Ich nehme jetzt schon seit ca. 2 Wochen „Nasic“-Nasenspray, mindestens 3mal täglich, weil ich sonst wenig oder gar keine Luft durch die Nase bekomme. Zusätzlich nehme ich seit ca. 1 Woche (von meinem Hausarzt verschrieben)2 x täglich „Serevent“ Dosier-Aerosol (zum Einatmen), damit ich besser Luft bekomme, aber ich habe nicht den Eindruck, dass es so doll was bringt. Habe immer das Gefühl, dass ich nicht richtig tief durchatmen kann. Außerdem hat er mir Eisen (Ferro Sanol duodenal) verschrieben, weil mein Eisenwert nicht so gut war. Alle anderen Blutwerte sind okay. Aber ich fühle mich schon seit ca. 2 Wochen so schlapp. Bin auch krank geschrieben, aber Montag will ich wieder arbeiten gehen (Bürotätigkeit). Ach ja, ein Heuschnupfenmittel nehme ich auch noch. Am meisten belastet mich im Moment meine verstopfte Nase, aber das Nasic wirkt schon kaum noch. Ich muss langsam davon weg, aber ich krieg so schlecht Luft, und durch den Mund atmen ist so blöd. Und diese Schlappheit ist blöd. Was kann ich dagegen tun? Ich bin dankbar für jeden Tip.

Gruß
Nelly

Hi!

Man kann es scheint’s nicht oft genug sagen, daß der Effekt der Cortisonnasensprays erst nach längerer Anwendung eintritt im Gegensatz zu den gefäßverengenden Mitteln.
Du kannst mal ein Antihistaminikumspray für die Nase versuchen, es gibt derzeit Livocab und Allergodil. Sie wirken sehr gut, schmecken aber extrem bitter.

Zur Entwöhnung vom Nasenspray empfehle ich Dir, das Spray nur noch in das Nasenloch zu machen, auf dem Du normalerweise SCHLECHTER Luft bekommst und das andere auszusparen.

Gruß
Peter

Hallo Nelly,
neben Nasen-, Augen- und Lungenproblemen wegen Asthma hab ich schon seit vielen Jahren eine absolut trockene Nasenschleimhaut - und das nicht wegen zu vieler Nasensprays! Also nehm ich was abschwellendes wirklich nur im alleräußersten Notfall. Was mir hilft, aber erst bei der für homöopathische Mittel typischen sogen. Erstverschlimmerung, das sind Euphorbium-Nasentropfen ( ist aber ein Spray).
Gruß, Leonora

Hallo Nelly,

wie Peter schon sagte, wirkt das Cortisonspray nicht sofort (das kann dann schon 24 bis 48 Stunden dauern). Ich habe dieses Jahr auch mit Cortisonnasenspray überstanden und war überglücklich, dass ich auf die abschwellenden Mittelchen komplett verzichten konnte. Gib deiner Nase einfach die ein, zwei Tage und dann wird das Zeug schon wirken.

Bei mir war es vor zwei Jahren mit der Nase auch so schlimm, dass ich total fertig war. Dann kam zum ersten Mal das Cortison zum Einsatz und die Lebensqualität war wieder hergestellt.

Achja, was zur Pollenzeit bei mir immer dazugehört, anfänglich allerdings leicht gewöhnungsbedürftig ist, ist das Nasenspülen. Die Pollen auf dem Wege in den Ausguss befördern, dann das Cortison, fertig :wink:.

Auf jedenfall gute Besserung

Marie

Hallo!

Wenn ich nach einer Schnupfenphase „entwöhnen“ muss, mache ich das, indem ich die Nasentropfen über ein paar Tage zunehmend verdünne (mit ggf. abgekochtem Leitungswasser), so kommt noch ein ausreichendes Volumen, aber immer weniger Wirkstoff an die Schleimhäute!

LG, palmchord

Hallo Nelly,

bist Du Dir sicher, dass Du nicht vielleicht parallel noch eine Erkältung hast? Ich habe in diesem Jahr nämlich vor vier Wochen ähnlich angefangen. Und ich hänge immer noch da - nicht mehr mit meiner Baumpollen-Allergie, sondern mit einer saftigen Dauererkältung, die sich dank falscher Anfangsbehandlung so richtig eingenistet hat. Vielleicht gebe ich deem „Haustierchen“ demnächst noch einen Namen… Versuch’s doch mal mit Otriven-Nasenspray. Und frag - falsds es doch keine zusätzliche Erkältung ist - nach Heuschnupfentabletten in der Apotheke.

Gute Besserung,

Susanne