ich frage hier im Auftrag von jemanden. Also nicht wundern, wenn ich eigentlich keine Ahnung habe, was ich schreibe.
[offtopic]Es geht um meinem Onkel. Dieser ist seit einigen Jahren Krankenpfleger. Schon ewig ist Medizin sein Hobby. Er wirkt mehr wie ein Arzt auf mich, als ein Krankenpfleger. Vor wenigen Wochen gestand er uns das er doch gerne Arzt geworden wäre (welch wunder ). Wir, weniger ich als seine Schwester, haben ihn ermutigt, doch ein Studium zu beginnen und Arzt zu werden.[/offtopic]
Nun hat er nächsten Dienstag (6. Juni) einen Eignungstest. Dieser dauert 16 Stunden. 8 Mündlich und 8 Schriftlich. Ich möchte ihn sehr gerne Unterstützen und wollte deswegen fragen, wer von Ihnen hier im Forum etwas zu einem solchen Eignungstest sagen kann. Welche Themen werden abgefragt? Ich bin für JEDEN Tipp dankbar.
bemühe mal Google unter dem Stichwort „Immaturenprüfung“. Da solltest Du mit Material erschlagen werden. Es handelt sich hierbei um eine länderspezifische Prüfung für Leute mit abgeschlossener Berufsausbildung aber ohne Hochschulreife. Nach erfolgreicher Prüfung darf man sich dann in die Reihe der sonstigen Bewerber für einen entsprechenden Studienplatz stellen, muss also ggf. weitere Zugangsvoraussetzungen erfüllen.
Es ist ein harter und steiniger Weg und wenn ich an mein Studium denke, dann haben sicher 70% dieser Bewerber die Sache früher oder später wieder an den Nagel gehängt, aber z.B. meine beste Freundin aus Studienzeiten ist so mit knapp 50 noch Rechtsanwältin geworden (erst vollkommen berufsfremde Ausbildung, dann Immaturenprüfung, 1. Staatsexamen, Referendariat, 2. Staatsexamen). Ich habe vor Leuten die ohne Abi und zeitlich oft viel, viel später noch zusammen mit jungen Hüpfern ein Studium beginnen viel Respekt (unabhängig davon ob sie die Sache bis zum Ende durchziehen - können).
Gruß vom Wiz
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Ich habe natürlich Google gequälte. Das Problem ist aber, das es sich in diesem Fall um die Uni Rostock handelt. Dank Google habe ich heraus gefunden, das jede Uni eine andere Prüfung bzw. einen anderen Inhalt abfragt.
Zu der Uni Hannover gibt es sehr viele Informationen. Es wäre toll, wenn ich diese mit dem Wissen „das kann/kommt auch in Rostock dran“ weitergeben könnte.
Zu der Uni Hannover gibt es sehr viele Informationen. Es wäre
toll, wenn ich diese mit dem Wissen „das kann/kommt auch in
Rostock dran“ weitergeben könnte.
Also ich gehe doch mal davon aus, dass der Kandidat sich selbst im Vorfeld entsprechend vorbereitet und informiert hat. Wenn ich mich recht erinnere, dann haben meine Kommilitoninnen damals einen Kurs bei der VHS gemacht, der konkret auf die Prüfung bei uns an der Uni hinführte.
Grundsätzlich würde ich aber mal davon ausgehen, dass die Tests überall ähnlich laufen werden.
ich hatte das Glueck, meine Einstufungspruefung in Schleswig-Holstein zu machen, dort gibts die Regelung, dass man ein Jahr auf Probe studiert und dann die Pruefung macht. Hat den Vorteil, dass man das Ganze ausprobieren kann und die Pruefer kennt…
Im Grunde sollte es bei einer solchen Pruefung nicht um Fachfragen, sondern um den Nachweis der Studierfähigkeit gehen - wissenschaftliches Denken etc…
Vorschriften gibts da nicht, soweit ich weiß. Man kann eigentlich nur die zuständigen Professoren nerven und immer wieder nachfragen. Evl. auch ber Studienberatung oder AStA bzw. Fachschaften Leute suchen, die diese Prozedur durchlaufen haben.
Viel Erfolg!
Gruß anna
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