Kieferorthopädische Behandlung bei Erwachsenen

Hallo zusammen,

ich bin habe das 18. Lebensjahr längst hinter mir. Nun ist bei mir eine ziemlich komplizierte KFO Behandlung notwendig.

Normalerweise bezahlt ja die Krankenkasse ab 18 nichts (dazu).
Meine Kasse sagte mir aber, dass dies im Fall eines kieferchirugischen Eingriffes anders aussähe.

Bei mir sind erblich bedingt 4 Zähne nicht angelegt (jeweils die 5er). Im OK wurde schon vor Jahren eine Korrektur vorgenommen. Nun soll endlich auch der UK behandelt werden.

Mein KFO plant, mir Implantate in den UK einsetzen zulassen, an denen dann mit Hilfe einer festen Klammer die hinteren Zähne vorgezogen werden. Anders ist es wohl nicht möglich, da sonst die vorderen Zähne nach hinten wandern würden und ein Überbiss entstehen würde.

Ist dies ein Eingriff, der eine Kassenindikation rechtfertigt?
Ist es nicht auch ein Argument, dass das ganze erblich bedingt ist, und ich gar nicht dafür kann?
Gibt es sonst noch Möglichkeiten, sich finanzielle Unterstützung zu holen (z.B. Zusatzversicherungen)?

Soll ich mit dem Einsetzen der Klammer warten, bis die Kostenfrage mit der Krankenkasse geklärt ist, oder kann man das auch noch hinterher verhandeln?

Danke schonmal für eure Antworten!
Nadine

Hallo,
auf jeden Fall vorher mit der Kasse klären, sonst wird das unter Umständen sehr teuer. Wenn schon angedeutet wurde, dass ihr eine
Op erfolgen muss und darasuf aufbauend eine Versorgung mit Zahnersatz,
besteht zumindest die theretische Chance, dass die Kasse da etwas zahlt,
das aber nur, wenn es vorher beantragt und bewilligt wurde.
Gruss
Czauderna

Hallo,

Hallo zusammen,

ich bin habe das 18. Lebensjahr längst hinter mir. Nun ist bei
mir eine ziemlich komplizierte KFO Behandlung notwendig.

Normalerweise bezahlt ja die Krankenkasse ab 18 nichts (dazu).

Stimmt

Meine Kasse sagte mir aber, dass dies im Fall eines
kieferchirugischen Eingriffes anders aussähe.

Stimmt

Bei mir sind erblich bedingt 4 Zähne nicht angelegt (jeweils
die 5er). Im OK wurde schon vor Jahren eine Korrektur
vorgenommen. Nun soll endlich auch der UK behandelt werden.

Mein KFO plant, mir Implantate in den UK einsetzen zulassen,
an denen dann mit Hilfe einer festen Klammer die hinteren
Zähne vorgezogen werden. Anders ist es wohl nicht möglich, da
sonst die vorderen Zähne nach hinten wandern würden und ein
Überbiss entstehen würde.

Stimmt, würde ich auch so machen.

Ist dies ein Eingriff, der eine Kassenindikation rechtfertigt?

Nein, ein Kieferchirurgischer Eingriff der die Kostenübernahme durch die KK rechtfertigen würde, bedeutet eine kieferchirurgische Umstellungsosteotomie eines oder beider Kiefer.

Ist es nicht auch ein Argument, dass das ganze erblich bedingt
ist, und ich gar nicht dafür kann?

Nein

Gibt es sonst noch Möglichkeiten, sich finanzielle
Unterstützung zu holen (z.B. Zusatzversicherungen)?

Versicherung abschliessen und sofort in Anspruch nehmen dürfte sich für keine Versicherung der Welt lohnen!?

Soll ich mit dem Einsetzen der Klammer warten, bis die
Kostenfrage mit der Krankenkasse geklärt ist, oder kann man
das auch noch hinterher verhandeln?

Nein

Danke schonmal für eure Antworten!
Nadine

Gruss aus der südlichen Lüneburger Heide.

Christian

PS: Du warst doch nicht etwa bei mir oder!?
Sonst müsste nochmal ein Kollege Deine Fragen beantworten da Du hier wahrscheinlich eine Zweitmeinung wolltest :wink:

Hallo,

Zahnschubser ist ja auch nett :wink:

Soll ich mit dem Einsetzen der Klammer warten, bis die
Kostenfrage mit der Krankenkasse geklärt ist, oder kann man
das auch noch hinterher verhandeln?

Nein

Was meinst du denn mit nein? Nicht warten, oder hinterher ist nix mehr machbar?

Kannst du mir etwas zu dieser Implantatgeschichte erzählen? Für mich hört sich das erstmal ziemlich dramatisch an.

Mein KFO meinte auch, dass es auch nicht zu verachtende Risiken gibt, die dazu führen können, dass das ganze abgebrochen werden muss. (Ob sich Knochen in den Lücken aufbaut, Zahnfleischrückgang usw.) Kannst du dazu aus der ferne was sagen?

Wie verhält es sich denn mit der Vererberei? Meine Mutter hatte dieses Problem auch, mein Bruder nicht. Wie wahrscheinlich ist es denn, dass ich es an meine Kinder weiterreiche?

Grüße aus der Heide-Hauptstadt
Nadine