Abklingen von Jodmangelsymptomen

Von: , Frage gestellt am Mo, 5. Jun 2006

Hallo Experten,

ich habe vor längerem Jodid 200 Tabletten verschrieben bekommen, sie aber dann doch nicht eingenommen weil ich andere Gründe für meine ständige Müdigkeit vermutete (auch weil die Jodwerte nur minimal zu niedrig waren). Nun möchte ich es aber doch mal versuchen.
Kann mir jemand sagen wie lange ich die Tabletten einehmen muss damit die Müdigkeit verschwindet (vorrausgesetzt ich habe tatsächlich einen Jodmangel)?

Vielen Dank!
ene

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 10 Stunden 0 hilfreich
    Entschuldige,

    aber warum gehst Du zum Arzt, lässt ihn die Anamnese machen, untersuchen und schließlich diagnostizieren, nimmst dann nicht ein, was er Dir verschreibt und fragst dann in einem Internet-Forum, was passiert, wenn Du es dann doch versuchen willst???
    Dann geh doch nicht zum Arzt und therapiere Dich gleich selbst!

    kopfschüttelnd grüßt mit besten Besserungswünschen
    Lea

    • Antwort von nach 18 Stunden 0 hilfreich
      Re: Entschuldige, selber

      aber warum gehst Du zum Arzt, lässt ihn die Anamnese machen,
      untersuchen und schließlich diagnostizieren, nimmst dann nicht
      ein, was er Dir verschreibt und fragst dann in einem
      Internet-Forum, was passiert, wenn Du es dann doch versuchen
      willst???
      Dann geh doch nicht zum Arzt und therapiere Dich gleich
      selbst!

      Aus meiner Anfrage ging hervor daß es auch andere Gründe für meine Müdigkeit geben könnte, die im Übrigen nicht einfach durch Röntgen, Laborwerte oder ähnlichem diagnostizierbar sind. Um Jodmangel oder Fehlfunktionen der Schilddrüse auszuschließen überwies mich mein Hausarzt zum Spezialisten.
      Dieser konnte keine Veränderungen an der Schilddrüse feststellen und machte die Aussage dass der Jodmangel minimal bzw. grenzwertig ist.
      Nachdem die Diagnose nicht so eindeutig wie erhofft war, beschloß ich, als mündiger Patient, die anderen möglichen, mir damals wahrscheinlicher erscheinenden, Ursachen anzugehen.
      Nachdem ich diese nun ausschließen kann, komme ich auf die Diagnose des Radiologen zurück und will jetzt prüfen ob ich vielleicht doch einen Jodmangel habe. Dazu erschien es mir sinnvoll zu wissen wie lange es dauert bis das Kaliumjodid anschlägt um es nicht eventuell "umsonst" monatelang einzunehmen. kopfschüttelnd grüßt mit besten Besserungswünschen
      Lea
      Spar sie dir!
      Anscheinend ging es dir nicht darum zu helfen, sondern die Möglichkeit zu ergreifen um zu meckern und irgenwie deinen Senf beizusteuern!

      • Antwort von nach 20 Stunden 2 hilfreich
        Na na!

        Hallo, ene!
        Nicht gleich sauer werden! Nachdem die Diagnose nicht so eindeutig wie erhofft war
        Wie eindeutig brauchst Du es denn? Lebensbedrohliche Werte? Wenn ein Mangel besteht, vielleicht schon über lange Zeit, hat er Auswirkungen. beschloß ich, als mündiger Patient, die anderen möglichen, mir
        damals wahrscheinlicher erscheinenden, Ursachen anzugehen.
        Warum hast Du die anderen Möglichkeiten nicht ausgeschlossen, bevor Du zum Arzt gegangen bist? Dann hättest Du ganz einfach auf sein Urteil vertrauen können.
        Es gibt einen Unterschied zwischen "mündigem Patienten" und denen, die immer misstrauen und alles besser wissen. Nachdem ich diese nun ausschließen kann, komme ich auf die
        Diagnose des Radiologen zurück und will jetzt prüfen ob ich
        vielleicht doch einen Jodmangel habe.
        Du willst prüfen??? Fällt Dir allmählich etwas auf? Der Jodmangel wurde Dir von einem Facharzt bereits bestätigt!!! Dazu erschien es mir
        sinnvoll zu wissen wie lange es dauert bis das Kaliumjodid
        anschlägt um es nicht eventuell "umsonst" monatelang
        einzunehmen
        Jod ist ein Spurenelement, normaler Bestandteil der Nahrung und kein Medikament, dass "anschlägt". Du kannst es ein Leben lang nehmen, um einem Mangel vorzubeugen. Oder zweimal in der Woche Seefisch essen.

        Ich begreife trotzdem noch nicht, was das in einem Internetforum zu suchen hat: Du hast Deinen Hausarzt, den Radiologen und die Packungsbeilage der Tabletten. Anscheinend ging es dir nicht darum zu helfen, sondern die
        Möglichkeit zu ergreifen um zu meckern und irgenwie deinen
        Senf beizusteuern!
        Mitnichten! Aber manchmal hilft man mehr, in dem man "offtopisch" auf etwas aufmerksam macht als mit Informationen über Kaliumjodid!

        nach wie vor mit besten Besserungswünschen grüßt
        Lea

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re: Na na!

          Hallo! Nachdem die Diagnose nicht so eindeutig wie erhofft war
          Wie eindeutig brauchst Du es denn? Lebensbedrohliche Werte?
          Wenn ein Mangel besteht, vielleicht schon über lange Zeit, hat
          er Auswirkungen.
          Mein Hausarzt hat mir damals bestätigt dass Laborwerte Richtwerte sind, es muss (gerade wenn diese Richtwerte nur minimal unterschritten werden) kein tatsächlicher Mangel bestehen.
          Der Radiologe hatte wie bereits erwähnt keine Veränderungen an der Schilddrüse feststellen können, also ist der Mangel zumindest nicht so dass die Schilddrüse sich vergrößert hätte. beschloß ich, als mündiger Patient, die anderen möglichen, mir
          damals wahrscheinlicher erscheinenden, Ursachen anzugehen.
          Warum hast Du die anderen Möglichkeiten nicht ausgeschlossen,
          bevor Du zum Arzt gegangen bist? Dann hättest Du ganz einfach
          auf sein Urteil vertrauen können.
          Es gibt einen Unterschied zwischen "mündigem Patienten" und
          denen, die immer misstrauen und alles besser wissen.
          Also, bitte wer klugscheißt hier! Ich hatte keine Lust hier alles wortwörtlich wiederzugeben was ich mit den Ärzten besprochen hatte. Mein Hausarzt hatte mich selber darauf hingewiesen daß es auch andere Ursachen geben könnte!
          Ich wollte schlicht und ergreifend wissen, wie lange ich die Tabletten nehmen muss um eine Besserung festzustellen Nachdem ich diese nun ausschließen kann, komme ich auf die
          Diagnose des Radiologen zurück und will jetzt prüfen ob ich
          vielleicht doch einen Jodmangel habe.
          Du willst prüfen??? Fällt Dir allmählich etwas auf? Der
          Jodmangel wurde Dir von einem Facharzt bereits bestätigt!!!
          Wie gesagt er lag etwas unter den Normwerten. Dazu erschien es mir
          sinnvoll zu wissen wie lange es dauert bis das Kaliumjodid
          anschlägt um es nicht eventuell "umsonst" monatelang
          einzunehmen
          Jod ist ein Spurenelement, normaler Bestandteil der Nahrung
          und kein Medikament, dass "anschlägt". Du kannst es ein Leben
          lang nehmen, um einem Mangel vorzubeugen. Oder zweimal in der
          Woche Seefisch essen.
          Es geht hier um die Beseitigung eines Symptoms dass möglicherweise infolge eines Mangel entstand. Wenn ich nun das Jodid einnehme wird das Mangelsymptom verschwinden. Was daran verstehst du nicht? Ich begreife trotzdem noch nicht, was das in einem
          Internetforum zu suchen hat: Du hast Deinen Hausarzt, den
          Radiologen und die Packungsbeilage der Tabletten.
          Weil ich mir erhofft hatte dass es jemanden gibt der weiss wie lange es dauert bis die Müdigkeit verschwindet und so nett ist es mir auch mitzuteilen. Mich deswegen ins Wartezimmer zu setzen lohnt nicht.

          Danke für die Aufklärung!
          Gruss
          ene

  2. Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
    Re: Abklingen von Jodmangelsymptomen

    Hallo Ene!

    Aus Deinem posting schließe ich, dass Deine Beschwerden sich nicht gebessert haben, und DU nach wie vor unter Müdigkeit etc. leidest.

    Bevor mir mein Internist wegen einer Hashimoto-Thyreoiditis endgültig Schilddrüsenmedikamente verordnet hat, wollte er durch die Verordnung von Jodid testen, ob das bereits ausreichend sein könnte.

    War es nicht, und auch die anschließenden Schilddrüsenwerte (Antikörper werden dabei gern mal übersehen)zeigten das.

    Nun bekomme ich seit einigen Monaten Euthyrox und mir geht es wesentlich besser.

    Vielleicht sprichst Du nochmal mit Deinem Arzt und legst die Karten auf den Tisch.
    Ich denke, er sollte Deine Bedenken kennen und wissen, dass Du das Jodid eben *nicht* genommen hast.

    Angelika

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