Zungenschaber > wie oft ?

hallo
nachdem ich durch antibiotika, tee und (ja, ja) die raucherei einen richtig fetten dunklen belag auf der zunge hatte (igitt), hab ich mir so ein teil zugelegt und siehe da, alles weg, gott sei dank.

mit der zahnbürste (das schallteil) ging das nicht und unangenehm ist es erst noch.

so, nun die frage : wie oft kann man das machen mit dem schaber ? erst wenn man so einen fetten belag hat oder vorbeugend, so 1x die woche ?

das archiv spuckt nur was von usern im jahre 2003 aus, gibt es irgendwie neue erkentisse hierzu ? denn ich habe schon gemerkt, die zunge war etwas sensibler (gut, ich hatte auch ordentlich geschrubt um den belag wegzubekommen).

besten dank im voraus und grüssli,
fred

Hallo Fred

Wie überall, zu viel ist ungesund. Der Belag ist oft verstärkt, wenn Magen- und Darm nicht in Ordnung sind. Durch Antibiotika können sich Pilze wie Z. B. Candida albicans im gesamten Verdauuungstrakt verbreiten. Auch dieser Pilz kann die Zunge befallen. Zungenschaber kommen zwar zunehmend in Mode, jedoch können bei häufigen und zu kräftigem Benutzen die Geschmackspapillen beschädigt werden.

Gruß Kerstin

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Hallo, Fred!

so, nun die frage : wie oft kann man das machen mit dem
schaber ? erst wenn man so einen fetten belag hat oder
vorbeugend, so 1x die woche ?

Igitt: willst Du wirklich warten, bis Du einen dicken Belag auf der Zunge hast? Auf der Zunge tummeln sich unendlich viele Bakterien, die auch die Zähne angreifen und Karies verursachen.

Kerstin sagte schon ganz richtig: Zuviel und zu heftig ist natürlich nicht gut.
Warum benutzt Du nicht einfach eine etwas härtere Zahnbürste für die Zunge? Ich habe eine extra für die Zunge und schrubbe (sanft) bei jedem Zähneputzen. Das gehört täglich dazu!

Gruß
Lea

täglich?
Hallo Lea

Das gehört täglich dazu!

Aber gewiss!
Und nicht vergessen: die Gehörgänge mit einer
Flaschenbürste bis ans Trommelfell schrubben.
Für die Hornhaut am Fersenrand gibts morgens die
Raspel und abends den Hobel.
Den bösen Keimen im Intimbereich mit einem
möglichst scharfen Desinfektionsmittel das Leben
sauer machen, eigentlich eher dreimal täglich.
Und natürlich eine ordentliche Reinigung des
Magen-Darm-Trakts mit Glaubersalz und Einlauf.

Wohl bekomms
Rolf

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Ja, lieber Rolf, täglich!
Hallo, Rolf!

Du machst Dich lustig über meinen Rat, täglich die Zunge mit einer Zahnbürste sanft von Belägen zu reinigen, die das Gebiss schädigen und Entzündungen am Zahnschfleisch hervorrufen können (vor allem in den Zwischenräumen zwischen Zahn und Zahnfleisch)?

Dann hast Du im Gegensatz zu mir offensichtlich keine Ahnung von Mundhygiene und Parodontoseprophylaxe.

Viel Spaß mit Deinem dritten Gebiss! Ich hoffe für Dich, dass es hält!

hygienischen Gruß von
Lea

Denkste
Hallo Lea

Ja, ich habe mich lustig gemacht.
Das ist meine Methode, mich selber davon
abzuhalten, in einem Posting allzu böse zu
werden.
Und es wäre für dich eine Möglichkeit gewesen,
einzulenken, statt dich weiter als blindwütig
Hygiene-besessen zu profilieren.

Dann hast Du im Gegensatz zu mir offensichtlich
keine Ahnung von Mundhygiene
und Parodontoseprophylaxe.

Das würde dir so passen, wenn das so einfach
wäre.
Ich orientiere mich aber nicht nur an Aussagen
von Hygienefachleuten mit Tunnelblick.
Mit Blick aufs ganze Zusammenspiel hat auch das
Mikroklima im Mund (wie z.B. die Darmflora)
seine eigene Berechtigung und Schutzwirkung.
Rabiates und häufiges Eingreifen – mechanisch
und/oder chemisch – kann da durchaus auch
Schaden anrichten.
Es dürfte – wie in so vielen Bereichen – auf ein
wohldosiertes Mass ankommen – und dieses Mass
muss auch nicht für jeden Menschen dasselbe
sein.

Und noch eine Frage:
Seit wann schbst du täglich deine Zunge?

Viel Spaß mit Deinem dritten Gebiss!

Nett, nett. Aber Fehlanzeige.

hygienischen Gruß

(Das Wortspiel, das sich hier aufdrängt, habe
ich zugunsten der Diskussionskultur wieder
gelöscht.)

Grüsse
Rolf

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Hallo, statt wie Lea schreibt mit einer Zahnbürste oder diesen Schabern mit Borsten (schädigt die Papillen, geht zu tief hinein), reicht auch schon ein umgedrehter Löffel. Den sollte man dann täglich nur leicht mit der Kante von hinten nach vorne rüberschieben (ich vermeide bewußt das Wort schaben). Das ganze ist mit der Ayurvedawelle bekannt geworden, ist aber nur ein winziges Teilchen des ganzen. Dabei würde ein echter Inder dafür nur einen silbernen nehmen, wenn er ihn sich denn leisten kann. Edelstahl (wie beim Löffel) ist die zweitbeste alternative, niemals Kupfer und Kunststoff schon gar nicht.
Die indischen sehen auch ein wenig anders aus, als die modernen, wie gesagt die Kante eines Löffels kommt dem am ehesten nah und ist auch für die Papillen nicht so schädlich, da man eben nur ganz zart garüberstreicht. schon das reicht, bei täglicher anwendung natürlich.
Bei den von dir beschriebenen Belägen würde ich aber auch erst mal zum rzt gehen, braun ist echt kein gutes Zeichen und kommt nicht vom Kaffee!
Schöne Grüße Susanne

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Wieso kein Kupfer?
Hallo Susanne,

Dabei würde ein echter
Inder dafür nur einen silbernen nehmen, wenn er ihn sich denn
leisten kann.

Ich weiß nicht was „echte“ und was „unechte“ Inder sind, aber ich habe selbst in Indien gesehen, daß durchaus auch andere Materialien genommen werden, trotz ausreichend Geld im Hintergrund:wink:

niemals Kupfer und Kunststoff schon gar nicht.

Ich hab seit Jahren einen Zugenreiniger aus Kupfer - kannst Du mir den Grund Deines Abratens erklären? Und wenn ich mir schon einen neuen zulegen muß, warum ist Silber besser als Edelstahl?

Würd mich freuen, wenn Du antwortest.

Liebe Grüße,
Christiane