Künstliche Ernährung zuhause?

Hallo miteinander,

kennt jemand informative und seriöse Internet-Links zum Thema „Künstliche Ernährung zuhause“, intravenöse Ernährung … für unternährte und appetitlose Krebskranke? Besonders interessieren mich Infos darüber, was die gesetzliche Krankenkasse übernimmt und wen man in seiner Region für die individuelle(!) Nährstoffbedarfsbestimmung kontakten kann. Ab wann hat man therapeutischen Anspruch auf „künstliche Ernährung“, aus Sicht der Krankenkasse?
Gibt es „Kosmonautennahrung“ - mit Wasser halbwegs genießbar - mit extrem hohem cal-Anteil, welche die Krankenkasse übernimmt?

Mit besten Grüßen
Jens

Dinkel
Hallo,

als Nicht-Mediziner war ich Zeuge einer
wesentlichen Verbesserung des Gesamtzustandes durch
Dinkel-Kost.
Der abgemagerte Patient hatte wieder an Gewicht und
lebensverlängernden Kräften zugenommen.

Es würde mich interessieren, ob es dazu Studien
gibt. Ein Buch dazu gibt es - glaube ich - von
Schinnerl.

Gruß
J.

Hallo Jens,

kennt jemand informative und seriöse Internet-Links zum Thema
„Künstliche Ernährung zuhause“, intravenöse Ernährung … für
unternährte und appetitlose Krebskranke? Besonders
interessieren mich Infos darüber, was die gesetzliche
Krankenkasse übernimmt und wen man in seiner Region für die
individuelle(!) Nährstoffbedarfsbestimmung kontakten kann. Ab
wann hat man therapeutischen Anspruch auf „künstliche
Ernährung“, aus Sicht der Krankenkasse?
Gibt es „Kosmonautennahrung“ - mit Wasser halbwegs genießbar -
mit extrem hohem cal-Anteil, welche die Krankenkasse
übernimmt?

ich kann Dir nur von meinen Erfahrungen berichten, die allerdings ein Jahrzehnt zurückliegen.
Damals wurde die Notwendigkeit der künstlichen Ernährung durch den behandelnden Arzt festgestellt. Der Betroffene musste für den Eingriff ins Krankenhaus - logisch. Danach wurden uns die Geräte und die Nahrung ins Haus geliefert, samt Fachkraft, die meine Mutter in Bedienung und Pflege einwies. Das machte damals der Diakonische Dienst oder die Caritas.
Die Nahrung war genau auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt. Übernommen hat das alles die Krankenkasse (AOK). Übrigens auch die Schmerztherapie. Man muss nur bei der zuständigen Krankenkasse fragen. Von selbst bieten sie nichts an.

viele grüße
Geli

Hallo,

als Brot (schwer verdaulich für den schwachen Körper) oder als „Korn“?
Ballaststoffe wirken „abführend“, somit bei wenig Essbereitschaft wohl eher kontraproduktiv.

Gruss Jens

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Danke für den super Tipp.

Mit besten Grüßen
Jens

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Weitere einleuchtende Tipps die ich erhielt Nr. 1
Zitat: "Bitte KEINEN OBSTsaft, darin ist zuviel Zucker und Saeure, siehe oben, ausserdem beschleunigt alles Obst die Darmpassage. Und das darf nicht sein, sondern die Nahrung soll moeglichst langsam und schonend den Darm passieren, damit die Darmzotten genuegend Zeit haben Naehrstoffe aufzunehmen.
Deshalb grundsaetzlich KEINE oder WENIG Rohkost
KEINE oder WENIG dunkle Vollkornprodukte, wie Brot, Nudeln
NICHTS oder WENIG sog. „Gesundes“ weil alle diese Sachen voller Ballaststoffe sind, die die Darmpassage beschleunigen und den Koerper anstrengen. Die Verdauung von Ballaststoffen ist kraftRAUBEND, und Sie haben vollkommen recht damit, dass das wichtigste
die Lebenskraft ist.

Hoechst wertvoll ist Gemuesesaft aus
Rote Beete
Tomaten
Spinat
Karotten
selbstgemacht oder auch in Flaschen gekauft (ich weiss leider nicht, welche Produkte keine Milchsaeure enthalten). Ihre Mutter vertraegt die Milchsaeure nicht weil diese die Darmpassage beschleunigt und die Entgiftung anregt. Beides kann der Koerper einfach nicht mehr schaffen. Ich weiss es wird viel geschrieben darueber, wie man einen Krebspatienten ernaehren soll. Ich rate aber ganz dringend davon ab, Entgiftungsmassnahmen zu provozieren, da der Koerper einfach ueberfordert ist. In diesem Stadium geht es nur noch darum,
dass der schwache Organismus geschont wird…" Zitat Ende

Gruss Jens

Hallo Jens,

mein Vater wird mit Sonde ernährt. Er hat Schluckstörungen und kann keine normale Nahrung zu sich nehmen.

Wir beziehen die Nahrung von der Firma Fresenius. Über die Sondennahrungen und Trinknahrungen kann man meines Wissens auf www.fresenius.de nachlesen. Novartis hat auch solche Nahrungen. Dort findest du sicher auch Ansprechpartner für deine Fragen. Sie können dir zuständige Mitarbeiter aus deiner Region nennen und auch bestimmt sagen, wie du zu solcher Nahrung kommst bzw. ob die KK das in Deinem Fall bezahlt.

Alles Gute

Gruß Annasusanna