Bandscheiben.drei op's trotzdem schmerzen

habe nun drei bandscheiben op’s hinter mir,bei der letzten im april 2005 wurden die unteren zwei verblockt.direkt nach der op ging es mir einigermaßen gut,doch seit einigen monaten werden die schmerzen wieder heftiger so das mein hausartzt mir wieder palladon (opiat) verschrieben hat.trotz ständiger erhöung der dosierung geht der schmerz nicht zurück.dann kahm noch amitriptylin50mg hinzu,aber es wird einfach nicht besser.vielleicht hat ja jemand ähnliche erfahrungen gemacht und eine lösung gefunden.ich wäre für jeden tip dankbar. liebe grüße und danke im voraus gisela

Hallo Gisela,

schau mal, vielleicht kann man dir hier weiterhelfen:

http://www.agr-ev.de/html/page.asp?pageID=1

Gruß und Gute Besserung
Cess

Hallo Gisela,

das klingt ja heftig!!
Ich habe keine Erfahrungen mit Bandscheiben-Op´s, aber ich gebe Dir den Rat, Dich an eine Schmerzklinik zu wenden! Dort kann man Dir wahrscheinlich die schlimmsten Schmerzen nehmen, indem Du medikamentös richtig eingestellt wirst. Eine Überweisung mußt Du dafür aber haben, weiß nur nicht genau, ob die vom Hausarzt reicht!
Dein behandelnder Orthopäde wird Dir ja einiges erklärt haben, was Diagnose und Therapie betrifft. Bist Du austherapiert?

Erst mal gute Besserung!
LG Doreen

Ergänzung …
Hallo nochmal,

habe in Deiner Vika gelesen, Du kommst aus Nordhorn. Ist da nicht eine Schmerzklinik? Wir hatten mal einen Patienten, der dort eingestellt wurde!

LG Doreen

Hi Gisela,

ich hatte seit 2 Tagen vor Heilig Abend 2005 schlagartig Rückenschmerzen. Von der Mitte der Wirbelsäule hinauf zum Hals und über die Schulter über die Arme, bis in die Fingerspitzen.

Und das waren nicht nur oberflächliche Schmerzen, die ab und an mal da waren, dann wieder nicht. Nein, es war ein nicht auszuhaltender DAUERSCHMERZ, den ich, ohne sichbare Verletzung, bis dato überhaupt nicht für möglich gehalten hatte.

Ich konnte nicht auf der linken Seite liegen, wußte nicht, wie ich nachts den linken Arm schmerzfrei lagen sollte, konnte mir nicht mal selbst den Hintern wischen. Oberpeinlich.

Morgens um 4 war die Nacht zuende. Nach einem undefinierbaren Dämmerschlaf von ca. 2 bis 3 Stunden, der völlig unerholsam war, saß ich dann gerädert auf der Couch, die Wärmflasche im Rücken und die Pads vom Tensgerät auf der Haut und wurde erst nach 5 Stunden halbwegs wieder beweglich. Nichts ging mehr.

Da der Arm so stark in Mitleidenschaft gezogen war und auch ständig einschlief, tippte der Hausarzt zunächst auf ein Karpaltunnelsyndrom und schickte mich zur Neurologin, die diesen Befund nicht bestätigte und ein MRT anfertigen ließ. Mit diesem lief ich dann beim Orthopäden auf, der einen Bandscheibenvorfall diagnostizierte. Dieser mußte Jahrende bis Jahrzehnte zurückliegen, da die Banscheibenflüssigkeit schon verknöchert war. Die Bandscheibe war nach innen geplatzt, der Spinalkanal war derart verengt, daß die Nerven keinen Platz mehr hatten und sich die Nervenwurzeln schmerzhaft entzündet mit den zuvor genannten Beschwerden bei mir akut rumorten. Ich war am Ende.

Die Krankenkasse rief täglich bei mir an und nervte, daß ich zur Heilbehandlung auf Kur gehen sollte. Frechheit, die brauchten noch gar nicht für mich zahlen, ich hatte derzeit noch Lohnfortzahlung. Außerdem konnte ich in dem Zustand sowieso nicht an einer Heilbehandlung teilnehmen. Meine behandelnde Krankengymnastin kam über die einfache Traktionsbehandlung nicht hinaus. Sowie sie irgendwie steigern wollte, verschlimmerte sich mein Zustand imens.

Inzwischen hatten wir März, ich war immer noch krank geschrieben. Die Schmerzen waren nicht mehr so akut aber immer noch kaum auszuhalten. Ich konnte mir wenigstens wieder selbst den Hintern putzen.

Die Krankenkasse zahlte inzwischen Krankengeld und drängte weiterhin zur Heilbehandlung. Inzwischen war auch mein Hausarzt mit seinem Latein am Ende, wir holten uns eine zweite Orthopädenmeinung und gemeinsam entschieden wir dann, daß ich eine Heilbehandlung antreten werde. Der zweite Orthopäde plädierte für eine ambulante Therapie im Therapiezentrum Lübeck, da einige seiner Patienten dort sehr erfolgreich behandelt wurden.

Diese war, mit Hilfe der ohnehin drängenden Krankenkasse nullkommanix beantragt und wurde von der BFA positiv beschieden. Am 25. 4. marschierte ich im Therapiezentrum Lübeck auf. Meine Gedanken waren, daß mir dies ohnehin nicht helfen werde und ich, wenn diese 3 Wochen dann endlich hinter mir lägen, zur OP gehen werde, damit mir endlich wirklich geholfen werden kann. Allerdings gab der Orthopäde schon im Voraus zu bedenken, daß 70 % der Operierten mit der OP unzufrieden seien.

Am ersten Tag im Therapiezentrum erhielt ich eine Eingangsuntersuchung bei der leitenden Ärztin, die dann gleichzeitig festlegte, welche Behandlungen für mich angezeigt wären.

Ich erfuhr, daß dies Bewegungsbäder, Muckibude (wie im Fitneßcenter), Nordic Walking, Krankengymnastik, Massagen, Elektrotherapie, Entspannungstherapie, Traktionsbehandlung (Schlingentisch) und Entspannungstherapie, Ergotherapie und Wirbelsäulengymnastik sein würden.

So bekam ich dann täglich Massage, Krankengymnastik und Krafttraining, die anderen Anwendungen in entsprechend anders festgelegten Abständen.

Die Physiotherapeuten machten ohne ausnahme einen sehr kompetenten Eindruck. Alle waren super freundlich und man hatte den Eindruck, daß sehr individuell auf einen eingegangen wurde. Man fühlte, es geht hier nur um einen, nämlich um mich. Das hat man ja nicht einmal zuhause.

Nach 4 Tagen konnte ich wieder auf der linken Seite schlafen, nach 20 Tagen war ich beschwerdefrei und verlängerte noch mal um 2 Wochen um eine entsprechende Nachhaltigkeit zu erzielen. OP adé. Ich brauch nicht operiert werden. Absolut schmerzfrei, das hatte ich seit 2 Tagen vor Heilig Abend nicht mehr. Und völlig überraschend, ich hatte mir nicht wirklich etwas von dieser Aktion erwartet.

Allerdings zeigte mir dies natürlich auch meine Defizite auf. Ich hatte absoluten Bewegungsmangel. Saß, wenn nicht am PC, im Auto oder beim Kunden oder im Wohnzimmer auf der Couch. No sports. Keine Zeit oder ehrlicher: auch keine Lust. Und nur durch Muskelaufbau der Muskeln, die die Wirbelsäule unterstützen, war dieser Heilerfolg überhaupt möglich.

Ich mach jetzt 2 x wöchentlich Nordic Walking, was ich nie machen wollte, weil es so sche*ße aussieht. Aber durch die wohltuende Wirkung stehe ich inzwischen völlig darüber.

Die Bewegungsbäder von dort kann ich beibehalten, da ich einen vorhandenen Swimmingpool im Elternhaus benutzen kann, meinen Bruder und seine dort wohnenden Familie stört es nciht, da im Keller gelegen.

Und für die Muckibude hole ich mir ne Monatskarte. In meinem Fall 39 Euro, die sich lohnen. Da ich das im Therapiezentrum auch als Außenstehender nutzen kann, umso besser, da kenn ich ja schon alle.

An so einen Heilungserfolg hatte ich nicht im Traum geglaubt. Vielleicht nicht die Ideallösung für alle, aber sicherlich für viele und unbedingt auch für die Leute, die selbst nicht daran glauben. Genau wie ich zuvor auch.

Heilbehandlungsüberzeugte Grüße,

Gerhard

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Hallo gisela,

da OPs und Medikamente nicht helfen, sollte man einen anderen Weg testen. Gerhard hat ja sein Beispiel genannt.

http://www.kieser-training.de/
http://www.eisenhauer-training.de/start.php

Gruß
Carlos

Hallo Gisela,
ich bin kein Spezialist für Deine Sache und auch kein Mediziner.
Ich bin Geobiologe, d.h. ich beschäftige mich mit dem Zusammenhang zwischen der Strahlenbelastung eines Schlafplatzes und chronischen Krankheiten.
Man kann ganz sicher nicht davon ausgehen, dass in Deinem Fall
eine Änderung der Schlafsituation das Allheilmittel ist.
Du solltest aber trotzdem mal drüber nachdenken, seit wann Du
die gesundheitlichen Probleme hast, und wie lange Du schon in dieser Schlafsituation bist.
Eine Änderung könnte vielleicht mit zur Heilung oder Besserung beitragen.
Gruß
Claus

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Hallo, ich bin zwar nicht operiert worden hatte aber akuten Bandscheibenvorfall, ich hätte gegen eine Betonwand fahren können vor Schmerzen. Wir haben dann andere und neuen Matratzen getestet. Auf einer war mein Schmerz schlagartig weg. Ich wollte gar nicht mehr aufstehen. Die haben wir seither und ich habe kaum noch Probleme selbst nach großen Anstrengungen. Tepor oder Tempur aus der Weltraumforschung. Teste sie mal, oder auch Wasserbettmatratzen könnten dir helfen und warm oder heiß duschen oder baden. Alles Gute, Stephan

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