Div. probleme an arm und schulter

hallo allerseits!

vor einer weile habe ich schonmal nachgefragt wegen probleme die meine mutter an der schulter und dem arm hat - es sah nach kalkablagerungen aus, die sie auch hat.
zusätzlich kam nun ENDLICH heraus, sie hat athrose und in der schulter zusätzlich noch einen kapselriss.

den hier vorgeschlagenen eingriff wegen der kalkablagerungen will der arzt nicht machen (lassen)

wegen der zusätzlichen hier eben genannten probleme will er ihr „nur“
schmerzmittel verschreiben.

ich frage mich nun, ist das alles? kann man nicht mehr machen plus vorsorge damits nicht schlimmer wird und was ist nun mit den ablagerungen?

meine mutter ist irritiert, weiss nicht ob der doc störrisch ist wegen evtl. kassenzickerei ob kosten.
ich wiederum habe null vertrauen in die ärtze am wohnort meiner eltern - gelinde gesagt. (und nicht ohne grund)

es wäre schön wenn mir jemand einen tip geben könnte wo ich über die möglichkeiten für meine mutter nachlesen kann - evtl weil es sich ja um 3 versch. probleme handelt. aber auch sonst ist jeder tip willkommen:smile:

*seufz*

lieben dank für eure mühen schonmal vorab:smile:

liebe grüsse

nina

hallo nina,
im Grunde stimme ich dem Deine Mutter beratenden Arzt in vielem zu. Schulter-OPs siund oft eine langwierige (= von Re-OPs gefolgte), oft sehr undankbare Sache und es kann sein, daß man mit mehr Beschwerden da wieder herauskommt als man reingegangen ist. Die Schulter ist ein überaus schwieriges Gelenk!
Meinst Du mit Kapselriß übrigens die Rotatorenmanschette, oder wirklich die Gelenkkapsel?

Das einzige, was sich wirklich ohne zuviel Risiko zu operieren lohnt, könnte die Kalkablagerung in der Bizepssehne sein (falls es diese ist bei Deiner Mutter). Vielleicht geht Ihr einfach mal in eine orthopädische Ambulanz einer Uni, sobald die Streiks aufgehört haben? Laßt Euch nochmal beraten? Wenn man dort für OP plädiert, um eine Nachricht an der Hausarzt bitten! Gruß, I.

Hallo Nina,

meine Mutter hat auch regelmäßig Schmerzen in Ihrer rechten Schulter. Alle 3 Ärzte die meine Mutter konsultiert hatte, sagten Ihr das man da nur wenig machen kann. Wie bereits gesagt wurde ist die Operation relativ schwierig und die Erfolgsaussichten wenig aussichtsreich. Die Ärzte meinten das es nach der Operation gut sein könnte das die Schmerzen genauso da wären wie vorher.
Meine Mutter hat sich also dagegen entschieden da Sie sowieso nichts von Operation hält. Noch dazu wenn wahrscheinlich nichts bringen würden.

Beste Grüße und gute Besserung.

Hallo Nina,
ich habe damals dein posting gelesen, aber nicht geantwortet.

Nachdem ihr euch immer noch mit dem Problem „rumschlagt“, melde ich mich aber doch mal.

Ich hatte dasselbe Problem. Mein Arzt meinte auch, eine Arthrose festzustellen (Die Kalkablagerungen sind wohl tatsächlich vorhanden). Er spritzte mir in Abständen von vielleicht 4 - 5 Monaten (immer dann wurden die Schmerzen wieder stärker) Schmerzmittel. Diese Spritzen halfen auch sehr gut für einige Zeit.

Dann musste ich aber mal zum Urlaubsvertreter und der tippte auf eine Schleimbeutelentzündigung und behandelte diese auch mit sehr gutem Erfolg. Bin seitdem schmerzfrei.

Nur als Denkanstoß.

Gruß
S

hallo nina,

aus erfahrung mit schmerzhaftester kalkschulter meines LGs und diversen kläglichen therapieversuchen verschiedener orthopäden und physiotherapeuten kann ich dir versichern, daß die verabreichung von wirkungsvollen schmerzmitteln das einzig sinnvolle ist. dann allerdings sollte das - schmerzfrei gestellte - gelenk ausgiebig bewegt werden.

heute macht er sport und die schulterschmerzen sind längst kein thema mehr.

gruß
ann

Hallo, Nina!

Mein Vater hatte auch Probleme mit Kalkablagerungen.

Er hatte einen sehr guten Orthopäden an der Hand und hat von diesem den Eingriff machen lassen.

Ein paar Wochen lang hatte er noch Schmerzen, und dann waren sie plötzlich, von heute auf morgen, vollständig weg.

Grüßle
Regina