82 Jahre, Mittelfußknochen gebrochen

Meine Mutter (82) hat sich bei einem Sturz - Gartenarbeit - zwei Mittelfußknochen gebrochen. Sie lebt alleine, gerne sogar. Jetzt ist der Tipp des Arztes: schonen, ruhig halten, nicht belasten. Mir scheint, das tut ihr weder körperlich noch psychisch gut. Außerdem ist es nur eine Frage der Zeit, wann sie auf dem Hüpf-Weg zur Toilette stürzt. Weiß jemand, ob es eine Möglichkeit gibt, sie für die nächsten Wochen irgendwo stationär mit Physiotherapie und ein bisschen mehr zu versorgen?
Danke für viele Tipps
ruth

hallo ruth,
es gibt die Möglichkeiten der Kurzzeitpflege, vielleicht fragst Du mal bei der Krankenkasse an.
Stattdessen könnte sie auch zuhause durch ambulante Pflegedienste soweit versorgt werden, wie sie es braucht. Dann wären einige Hilfsmittel sinnvoll:
vielleicht könnte ein geliehener (viele Krankenkassen, sonst die Diakonie, haben solche Geräte zum Verleihen) Gehwagen weiterhelfen - das erspart ihr waghalsiges Hüpfen und ist vermutlich sicherer als Unterarmgehstützen.
Auch kann man Rollstühle leihweise bekommen.
Ein Toilettenstuhl neben dem Bett - tagsüber vielleicht in einem anderen Raum ? wäre evtl. hilfreich; käme sie mit Gehwagen bzw. Rollsuhl gut in die Toilette, sollte man dort einen Handgriff als Hilfe zum Umsetzen/ Aufstehen an der Wand anbringen. Schwestern ambulanter Pflegedienste können da fachfraulich beraten.
Ob die Knochendichte bei Deiner Mutter ausreichend gut ist? Sonst vielleicht Medikamente - Calcium (und Fluor) + Vitamin D, und/ oder ein weiteres Knochenaufbaupräparat (Biphosphonate werden glaube ich derzeit gern genommen)? Wirkt nicht sofort, aber später (innerhalb des folgenden Jahres), dann bricht nicht ganz so rasch, was zerbrechlich ist … vielleicht mal mit dem beh. Arzt sprechen. Viel Glück, Gruß, I.