Alternative zum Einlauf?
Von: , Frage gestellt am Do, 27. Jul 2006
Liebe ExpertInnen,
wenn Alzheimer und Darmträgheit zusammenkommen, dann hat der Pfleger seine Mühe: Die Mutter weiß nicht, ob sie auf dem Klo war. Das führt immer wieder mal zu einem verhärteten Stuhl, bei dem Abführpillen (Ramend) dann nicht mehr helfen. Was können wir tun? Wenn sich die Darmmentleerung über einen ganzen Tag hinzieht, dann wird das für die Beteiligten zur Strapaze. Wer weiß was?
Die Mutter trinkt reichlich, wir müssen es ihr nicht hineinbetteln. Daran liegt es schon mal nicht, dass sie gelegentlich - etwa einmal pro Monat - Verstopfung bekommt. Es geht mir also nicht darum, wie Verstopfungen vermieden werden können, sondern nur um Ratschläge, wie wir alle im Fall des Falles leichter damit fertig werden. Bei 87 Jahren, mildem Diabetes und 2 Zähnen (1 für Suppe, 1 für Kartoffel) brauche ich auch keine Ernährungsratschläge.
Ach so: Einlauf haben wir noch nicht versucht, das wäre wohl auch nicht zumutbar. Mit dem Alzheimer gehen eh schon Angstzustände und Unruhe einher, so ein Procedere mag ich mir gar nicht vorstellen.
Gruß Ralf
