Hallo,
kann mir jemand sagen,welche Krankheiten man mit einer Lumbalpunktion ausschließen möchte? Vorgeschichte: Missempfindungen, im Kernspin kleine Entzündung des oberen Rückenmarks. Therapie Cortison.
Mache mir große Sorgen. Bin nicht ich selbst.
Gruß und danke Aurikel
zum Beispiel Borreliose owt.
owt.
Hallo Aurikel,
bei einer Entzündung des Rückenmarks leuchtet die Lumbalpunktion ein. Ausschließen möchte man hier böse bakterielle Überraschungen wie Abszesse, Meningitis & Co., weil diese längerfristig zu noch böseren Überraschungen wie Sepsis führen können. Aber auch bei Verdacht auf fiese Geschichten wie das Guillain-Barré-Syndrom (gilt eeeeigentlich als eine entzündliche Veränderung der Nervenwurzeln, die mit Vorliebe das Rückenmark befällt; häufig haben Viren ihre Pfoten im Spiel). Dann gibt es noch MS, Tumore, etc., aber die lassen wir jetzt mal außen vor, da sie allein durch eine Liquoruntersuchung weder ausgeschlossen noch bestätigt werden können.
Therapie Cortison.
Unterdrückt die Entzündung und somit die mögliche Schwellung, die für die Missempfindung verantwortlich sein dürfte, ist aber keine Dauerlösung.
Mache mir große Sorgen.
Verständlich… Trotzdem solltest Du Dich nicht verrückt machen. Je schneller die Ursache geklärt ist, desto schneller kann es mit der richtigen Therapie losgehen.
Grüße
Renee
Hallo Aurikel,
die Ärzte bringen es wohl bei keinem Patienten fähig, einen Verdacht zu äußern!!! … Entzündung im Rückenmark + Kernspin + Missempfindungen, das klingt für mich eindeutig nach einem VERDACHT auf Multiple Sklerose.
Du kannst dich ja mal bei www.dmsg.de schlau machen, oder komm zu www.just-me.ch, das ist ein gutes Forum über MS. Und keine Panik, falls sich der Verdacht bestätigen sollte. Ich habe auch MS, könnte mir zwar etwas besseres vorstellen - aber auch etwas schlimmeres.
Schöne Grüße
Petra
Hi!
die Ärzte bringen es wohl bei keinem Patienten fähig, einen
Verdacht zu äußern!!! …
Mit gutem Grund. Harmlose GEschichten stecken die meisten gut weg, aber nicht jeder freut sich, wenn der Verdacht auf eine ernsthafte Erkankung aufkommt und ihm mitgeteilt wird.
Vor allem, weil es meist einige Tage mindestens dauert, bis die Sache geklärt ist. Die Ungewissheit dabei ist nicht witzig.
Mir wurde auch mal mitgeteilt - Freitags kurz vor zwölf Uhr - daß ich eventuell einen Hirntumor hätte. Ich hab meiner Ärztin die Füße geküsst, weil sie als einzige auch Freitag nachmittags Sprechstunde hatte. So mußte ich _nur_ bis drei Uhr Todesängste ausstehen und nicht das ganze Wochenende über.
Die andere Ärztin, die den Verdacht geäußert hatte, hätte ich dagegen umbringen können 
Gruß,
Sharon
Mit gutem Grund???
Ach, und du meinst, es ist besser, wenn man zwar genau weiß, da stimmt was nicht, und dabei das Gefühl hat, die Ärzte nehmen einen nicht einmal wirklich ernst?
In meinen Augen gibt es absolut KEINE Entschuldigung dafür, dem Patienten so einen Verdacht zu verschweigen! Ich stand damals eine Woche lang völlig neben mir, hatte Doppelbilder, wusste überhaupt nicht, was los ist, und von den Ärzten kamen nur so schlaue Sprüche wie: „Gehen Sie zu einem Neurologen“ oder „Sie haben 100% Sehkraft auf beiden Augen.“
Ich habe doch genau gespürt, dass etwas nicht stimmt! Aber keiner hat es für nötig gehalten, mir zu sagen, was los ist.
Den ersten Verdacht auf MS hat damals jemand in einem Internetforum geäußert. Ich saß am Samstag abend alleine vor dem PC, und dachte mir erst, „der spinnt ja, der Kerl“. Natürlich habe ich sofort nach den Symptomen der MS gegoogelt und siehe da … leider passte es genau!
Ich erfuhr auch, dass die MS einen zweiten Namen hat, nämlich Enzephalomyelitis Disseminata, kurz ED. Als ich am Dienstag vom Radiologen rausging, hat man mir immer noch nicht gesagt, was man vermutete, mir aber einen Brief für den Neurologen mitgegeben.
Natürlich habe ich diesen Brief geöffnet, weil ich endlich wissen wollte, was los war - und zwar beim Warten auf die U-Bahn! Meiner Meinung nach ein denkbar ungünstiger Moment, um einen Verdacht auf MS zu erfahren. In dem Brief stand: „Dringender Verdacht auf ED mit zwei aktiven Herden.“
In der Praxis hat man mich dann noch einmal den ganzen Nachmittag warten lassen, und hätte mich sogar nach Hause geschickt, ohne mir zu sagen, was man vermutete.
Findest du das etwa GUT??? Ich finde das einfach nur feige und sonst gar nichts. Man könnte ja vielleicht ein Gespräch mit dem Patienten führen müssen und fünf Minuten später als sonst nach Hause kommen.
Ich habe eine ganze Woche zwar gewusst, dass etwas ganz und gar nicht stimmt - aber keiner hat mir gesagt, was es ist. Und das macht mich immer noch böse.
Hi,
[…] Dann gibt es noch MS, Tumore, etc., aber die
lassen wir jetzt mal außen vor, da sie allein durch eine
Liquoruntersuchung weder ausgeschlossen noch bestätigt werden
können.
Ach sooo…
Vielleicht hast du schon das ausgangsposting gelesen. Da steht doch drin, dass schon ein MRT gemacht wurde.
Noch eindeutiger als in kombi mit einer liquorpunktion lassen sich die, von dir angeführten krankheiten, gar nicht diagnostizieren.
Es hat ja schließlich niemand etwas von alleiniger LP gesagt…
LG Alex:smile:
Hi!
Ach, und du meinst, es ist besser, wenn man zwar genau weiß,
da stimmt was nicht, und dabei das Gefühl hat, die Ärzte
nehmen einen nicht einmal wirklich ernst?
Nicht ernst nehmen oder einen Verdacht äußern, der (oftmals) unbegründet ist und nur unnötige Ängste aufkommen läßt, sind zwei paar Schuhe 
In meinen Augen gibt es absolut KEINE Entschuldigung dafür,
dem Patienten so einen Verdacht zu verschweigen!
Du hast Recht, bei einem DRINGENDEN Verdacht finde ich es auch unmöglich, nichts zu sagen - WENN der Pat. eine Aufklärung wünscht und diese auch verstehen und vertragen kann!
Aber bei einem Husten direkt zu sagen, das könnte auch Lungenkrebs sein ist auch nicht richtig.
Findest du das etwa GUT??? Ich finde das einfach nur feige
und sonst gar nichts. Man könnte ja vielleicht ein Gespräch
mit dem Patienten führen müssen und fünf Minuten später als
sonst nach Hause kommen.
Wie gesagt, es geht nciht jeder damit so um, wie du 
Meiner Kollegin ist mal ein 60jähriger Pat. aus dem Fenster gesprungen, weil er fürchtete, er würde sich von seiner Lungenentzündung(!) nicht erholen und als Pflegefall enden. Sein Selbstmordversuch war leider erfolgreich.
Und was meinst du wie einige Pat. reagieren, wenn man ihnen sagt, sie könnten dies und jenes haben und später heißt es, ooch nö, doch nicht. Daß sie nur sauer werden, ist die harmlose Variante 
Sorry, aber es ist nicht richtig, JEDEN Pat. allumfassend aufzuklären.
Und ja, ich finde es gut (nicht deine Story, da wars wirklich blöd gelaufen, sondern meine Meinung zu diesem Thema
)
Gruß,
Sharon
Sorry, aber es ist nicht richtig, JEDEN Pat. allumfassend
aufzuklären.
Also lässt man es gleich ganz? Und bringt damit die Patienten erst in eine Situation, wo sie die perfekte Gelegenheit haben, direkt nach erfolgter Diagnose Selbstmord zu begehen? (Warten auf die U-Bahn sage ich da nur …)
Prima, damit macht man es sich natürlich einfach. Auch die Krankenkasse wird es natürlich freuen, wenn ihr auf die Dauer ein paar teure Patienten erspart bleiben. Wahrscheinlich ist es gewollt so. Man sagt dem Patienten nichts, lässt ihn im Ungewissen, wer weiß, vielleicht erledigt sich das Problem dann irgendwann von selbst.
Damit spart man sich dann ein unangenehmes Gespräch. Ist doch gleich viel angenehmer, so als Arzt zu praktizieren, wenn man nur noch Patienten mit einfach zu heilenden Krankheiten hat, die brav ihre Tabletten nehmen und nicht nachfragen. Wenn von den anderen zwischendurch mal der eine oder andere auf der Strecke bleibt, na das ist nicht so schlimm, man hätte ihn ja eh nicht heilen können.
Gut, dass du meine Vermutung einmal mehr bestätigt hast: Man kann Ärzten nicht trauen!
Tut mir leid, dass du das nicht verstehst.
Sorry, aber es ist nicht richtig, JEDEN Pat. allumfassend
aufzuklären.Also lässt man es gleich ganz?
Bei hysterischen Personen, die zusätzlich hinter jedem kleinen Wehwehchen gleich eine katastrophale Erkrankung vermuten - ein ganz klares Ja!
Erst wenn sich der Verdacht bestätigt, kann man den Pat. behutsam darüber aufklären. Und dann kann die Aufklärung - je nach Pat. - allumfassend oder das wichtigste umreißend oder nur kurz sein oder je nach emotionalem und psychischem Zustand des Pat. häppchenweise.
Und bringt damit die Patienten
erst in eine Situation, wo sie die perfekte Gelegenheit haben,
direkt nach erfolgter Diagnose Selbstmord zu begehen? (Warten
auf die U-Bahn sage ich da nur …)
Wer hat dich in diese Situation gebracht?
Der Radiologe kann und darf dich nicht aufklären. Der Brief war verschlossen und für deinen behandelnden Arzt addressiert. Dieser hätte dich dann, weil der Verdacht anscheinend bestätigt war, vorsichtig darüber aufgeklärt. Aber diese Möglichkeit hast du ihm nicht gegeben.
Hallo ihr beiden!
Hui, die Diskussion wird ja richtig hitzig an der Stelle…
Verstehen kann ich euch beide. Ich muss Sharon wirklich recht geben… es gibt wirklich hysterische und auch hypochondrische Patienten, denen man besser nicht jeden Verdacht gleich mitteilen sollte. Für diese Menschen ist dann der Verdacht = Diagnose, und es ist sehr schwer, sie vom Gegenteil zu überzeugen, wenn sich der Verdacht nicht bestätigt. Diese Menschen leiden sehr unter ihren Ängsten! Deswegen ist es in meinen Augen besser, sie nicht unbedingt gleich mit jedem noch so kleinen Verdacht zu konfrontieren. Andere wiederum wissen das recht gut einzusortieren und können besser damit umgehen. Ich denke, dass das ganz individuell auf den Einzelfall ankommt. Und das ist glaube ich für den Arzt nicht immer besonders leicht zu entscheiden. Mein Hausarzt, der mich seit Jahren kennt, kann vermutlich eher abschätzen, wie ich mit einer Verdachtsdiagnose umgehen kann als der Facharzt, der mich möglicherweise zum ersten Mal sieht. Dass es bei dir so dumm gelaufen ist, tut mir leid, Petra. Ich kann absolut verstehen, dass du sauer und wütend bist. Aber ich finde es auch falsch, deswegen pauschal zu sagen, dass man Ärzten nicht trauen kann. Auch Ärzte machen so ihre Erfahrungen mit Patienten… und wenn man sich einmal „die Schnauze verbrannt“ hat, sagt man vielleicht beim nächsten Mal weniger… Ärzte sind auch nur Menschen. Und das sind eben alles Dinge… die spielen sich im Bereich des Zwischenmenschlichen ab. Da macht jeder so seine eigene Erfahrungen (sowohl Ärzte als auch Patienten)und verhält sich entsprechend. „Richtig“ oder „falsch“, das gibt es da nicht. Das weiss man immer erst hinterher 
Ich bin der Meinung, dass der Arzt entscheiden dürfen sollte, wieviel er seinem Patienten bei einem blossen Verdacht sagen muss.
Was er keinesfalls darf, ist eine gesicherte Diagnose verschweigen.
In diesem Sinne… streitet euch doch nicht 
Einen schönen Abend wünscht
Sprotte
Danke, Petra!
Es geht um meine Tochter (24), die jetzt in eine Ferienlager gefahren ist. Sie hat keine Infusionen bekommen, sondern in dem Falle eben Tabletten, damit sie fahren kann. Sie selbst denkt an eine einfache Entzündung. Ich selbst hatte aber nachträglich MS befürchtet, hielt mich aber eher für hysterisch und versuche die Zeit bis September nervlich zu überbrücken, wo die Punktion gemacht werden soll. Auf dem Kernspinbefund stand nix von Verdachtsdiagnose, sondern nur ‚Verlaufskontrolle empfohlen‘.
Bin sehr froh im Moment, dass der Neurologe meiner Tochter keine Angst gemacht hat. Irgendeiner von den beiden sagte ihr etwas von einer Nervenentzündung. Aber im Bild sieht man deutlich eine Aufhellung im Rückenmark bei C3. Ich wünsche ihr so, dass es etwas Harmloses und Vorrübergehendes ist.
Gruß und danke Aurikel
Nein, mein Neurologe hatte keineswegs die Absicht, mich vorsichtig darüber aufzuklären. Der hätte mich am Abend, ohne mir etwas zu sagen, wieder nach Hause geschickt!!! Ich habe mich aber nicht schicken lassen, sondern meinte, „ich würde gerne wissen, was los ist“.
Ich bin keine hysterische Patientin und empfinde es als Beleidigung, dass du diese hysterischen Patienten hier erwähnst. Du kennst mich überhaupt nicht, weißt überhaupt nicht, wie ich mich verhalten habe. Und ich vermute bestimmt nicht hinter jedem kleinen Wehwehschen das Schlimmste.
Wenn ich aber plötzlich Doppelbilder habe, ja dann gehe ich zum Arzt. Meine Großmutter hatte einen Schlaganfall und ich vermutete, ebenfalls einen zu haben!
Als mein Neurologe mir dann doch widerwillig die Bilder zeigte, fragte ich ihn, was denn das in der Mitte des Gehirns für eine große helle Fläche sei. (Da ich nicht zu den Hypochondern gehöre, lese ich auch nicht ständig medizinische Zeitschriften und war mir daher nicht so sicher, ob das so sein muss. Außerdem sah ich ja immer noch doppelt - 15 Prismendioptrien, wie ein Optiker feststellte).
Seine Antwort: „Ich werde jetzt hier keine anatomische Vorlesung halten.“
Seine Antwort auf meine Frage, ob die Doppelbilder wieder weggehen: „Ich bin kein Hellseher.“
So viel zu behutsam. Du hast wohl schon gelernt, prinzipiell einmal einem dir völlig unbekannten Kollegen mehr zu trauen als dem Patienten. Und du gibst mir die Schuld daran, dass ich auf derart unschöne Weise von meiner Krankheit erfahren habe!
Du nennst mich in einem Atemzug mit hysterischen Patienten und rechtfertigst ein Verhalten, das nicht zu rechtfertigen ist.
Behutsame Aufklärung! Dass ich nicht lache! Seelische Grausamkeit, die du gutheißt.
Ja, danke, gib ruhig auch Sharon recht. Vielleicht kommt ihr beide selber mal in so eine Situation. Man weiß genau, dass etwas nicht stimmt, aber keiner sagt einem, was los ist!
Hallo Aurikel,
vom Wünschen wird es leider nicht harmlos werden. Wie es aussieht, könnte deine Tochter einen MS-Schub gehabt haben, der nun mit Cortisontabletten behandelt wird. (Normalerweise gibt man Cortison-Infusionen.)
Das mit der Verlaufskontrolle wird so gemeint sein: Die MS ist ja nicht einfach zu diagnostizieren. Es gibt das bestimmte Diagnosekriterien, z.B. nach McDonald und auch noch andere - aber der zweite Name war niht so leicht zu merken. Das funktioniert ungefähr so:
- Herde im MRT
- Lumbalpunktion weist auf MS hin
- zwei Schübe in einem bestimmten Abstand
-> MS
Schau mal auf die MS-Websiten, die ich dir hier alle noch einmal nenne, weil ich habe wirklich keinen Nerv mehr, mich hier mit Medizinern herumzustreiten, die behaupten, es sei richtig, dem Patienten eine derartige Diagnose zu verschweigen.
(Ach ja: Es könnte natürlich auch etwas harmloses sein.)
Wenn es wirklich MS ist, dann kannst du dich ja mal nach einer Basistherapie erkundigen. Hierfür ist derzeit Avonex ab dem ersten Schub zugelassen. Bei Copaxone weiß ich es nicht. Rebif und Betaferon sind, soviel ich weiß, erst ab dem zweiten Schub zugelassen. (Ich selber spritze Rebif.)
Ach, noch etwas: Wahrscheinlich ist es schon zu spät, aber wirf doch noch einmal einen Blick auf die Abschlussbedingungen verschiedener Versicherungen, die deine Tochter mit MS nicht mehr bekommen kann. Vielleicht geht es jetzt noch, denn es hat ja noch niemand diesen Verdacht geäußert, außer eine Betroffen in einem Internetforum, und das zählt ja nicht. 
- Berufsunfähigkeitsversicherung
- private Krankenversicherung oder private Krankenzusatzversicherung
- Residentenversicherung (private KV fürs Ausland, z.B. www.finanzkontor.es)
- Lebensversicherung (braucht zwar eh kein Mensch, aber der Vollständigkeit halber)
Wichtig: Im Versicherungsantrag nicht lügen. Sonst ist es „Erschleichen von Leistungen“ = strafbar, und zahlen tun sie dann auch nicht.
Nun noch einige MS-Websiten, und dann werde ich diesen Thread hier nicht mehr besuchen. Ich bin echt sooooo sauer!
www.dmsg.de (es gibt ein Forum, links gucken)
www.just-me.ch
www.ms-lebensbaum.de
www.ehrliche-hamster.de (da gibt es öfter mal Streit
Das reicht erst mal, denke ich. Vielleicht sieht man sich ja bald mal.
Schöne Grüße
Petra
P.S. Ich wollte nicht mit dir schimpfen. Und normalerweise vergesse ich auch nicht die Hälfte der Satzzeichen. 
Hi!
Ich bin keine hysterische Patientin und empfinde es als
Beleidigung, dass du diese hysterischen Patienten hier
erwähnst. Du kennst mich überhaupt nicht, weißt überhaupt
nicht, wie ich mich verhalten habe. Und ich vermute bestimmt
nicht hinter jedem kleinen Wehwehschen das Schlimmste.
Ich habe dich nicht gemeint, als ich von hysterischen Personen sprach. Sorry, wenn das trotzdem so ankam 
Behutsame Aufklärung! Dass ich nicht lache! Seelische
Grausamkeit, die du gutheißt.
Nein, ich plädiere für sorgsame Abwägung, was und wann man dem Pat. etwas sagt.
Sprotte hat dazu ja schon einen guten Artikel geschrieben.
Gruß,
Sharon
*räusper*
Hi Alex,
Vielleicht hast du schon das ausgangsposting gelesen.
Klar! Na gut: jaaaaha, aber nicht sooooo genau bzw. bis ich mit dem Posting fertig war, habe ich das MRT unterschlagen… Darf ich alles auf die Uhrzeit schieben???
Aber es gibt ja angehende Docs, die auf so etwas achten (weiter so!)… Natürlich hast Du Recht.
Grüße
Renee
Ja, danke, gib ruhig auch Sharon recht. Vielleicht kommt ihr
beide selber mal in so eine Situation. Man weiß genau, dass
etwas nicht stimmt, aber keiner sagt einem, was los ist!
Dazu muss man erstmal wissen, was los ist!
Ich war in einer anderen Situation: Man hat mir im Alter von 14 Jahren eröffnet, dass ich wohl Knochenkrebs hätte und mir das Bein ab Mitte Oberschenkel amputiert werden müsse… 24 Stunden später stand fest, dass es kein Krebs war und das Bein dranbleibt. (Was es dann tatsächlich war… die Diagnose hat noch 3 Monate gebraucht). Das waren glaube ich die schlimmsten 24 Stunden meines Lebens. Und die wären mir erspart geblieben, wenn sich der Doc mit seinem Verdacht zurückgehalten und die Diagnostik abgewartet hätte!
Alles, was ich sagen wollte, war, dass sowohl die eine als auch die andere Variante nicht besonders gut sein muss. Dass ich es Sch… finde, wie das bei dir gelaufen ist, habe ich auch gesagt.
Die Ungewissheit bis man weiss, was los ist, ist wohl immer am schlimmsten…
findet Sprotte
No way als mündiger Patient!!!
Hallo,
ich hatte letztes Jahr mal für 14 Tage lang eine „eingeschlafene“ linke Körperhälfte, von Kopf bis Fuß. Nachdem ein Kernspin vom Schädel keinen Befund brachte, genausowenig wie zig Tests vom Neurologen, wollte man mir auch das Rückenmark punktieren, um Borreliose auszuschließen.
Ich hab drauf verzichtet, wollte lieber warten, ob das Ganze von selbst weggeht. Es ging nach 14 Tagen von selbst und ohne Behandlung weg. Im Nachhinein denke ich mir, war ich beruflich genau in der Zeit in einer extremen Belastungssituation, da wollte sich wohl die Psyche auf sich aufmerksam machen … wie auch immer, das Phänomen kam nie wieder und ich hab mir die Tortur der Punktion erspart.
**Aber frage ERST nach, WARUM die Punktion sein soll!!!
Als mündiger Patient sollte man nicht einfach alles mit sich machen lassen.**
SOLLTEN sie dir sagen, um evtl. Borreliose auszuschließen, dann kannste das Ganze gleich abblasen, denn Borreliose findest du nur zu 20% im Liquor, die Tests sind nicht sensibel genug (www.dieterhassler.de, www.borreliose-forum.de)!!!
Christina
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