Hi!
Also, meine Erfahrungen waren leider nicht ganz so gut, aber ich will dir trotzdem davon berichten.
Also, ich habe mir ein Piercing machne lassen, als ich gerade 15 war (Unterschrift der Eltern gefälscht etc). Und war mächtig stolz. Ich hatte in der Anfangszeit auch eine Probleme damit, es ist super abgeheilt (dachte ich) und es sah klasse aus. Naja, es war anscheinend noch nicht ganz ausgeheilt und ich hab es wohl am Anfang etwas übertrieben (Schwimmbad und so). Ziemlich schnell hatte ich immer weider Probleme damit. Es hat dauernd genässt und komisch gerochen, tat weh wie sau etc. Und ich konnte nichts dagegen tun (Desinfizieren etc. zwecklos!). Ich bin dann nochmal in ein anderes Studio gegangen und der Typ hat mir dann gesagt, dass der Ring (damals gab es nur Ringe) viel zu tief in den Nabel gestochen sei (dabei fand ich das gerade so toll, weil es nicht wie bei anderen so weit raus stand, sondern schön mit dem Bauchnabel abschloss, naja egal). Insgesamt hatte ich das Bauchnabel-Piercing über 4 Jahre und es wollte nie richtig abheilen. Ich habe mich dann letzten Sommer (schweren Herzens!!) entschlossen, dass Piercing entfernen zu lassen. Jetzt bin ich noch immer dabei, die Narbe (bzw. das Loch) so gut wie möglich zu pflegen, damit es möglichst schnell zuwächst. Aber ich muss leider sagen, dass der Prozess nicht ganz optimal verläuft (manchmal kann man wie aus nem Pickel ein wenig Eiter rausdrücken). Ich weiß heute nur, dass es nicht mit übertriebender Hygiene zusammenhing (dauernd waschen und so), wie es ja dann oft behauptet wird, sondern dass mein Gewebe das irgendwie nicht verkraftet. Das selbe Problem habe ich nämlich auch bei den Ohrlöchern. Aber wenn ich die Wahl hätte, dann würde ich es AUF JEDEN FALL wieder machen lassen.
Einen Tipp noch an dich:
Ich habe neulich im Fernsehen von einer neuen Methode gehört, mit der man das gut ausprobieren kann:
Fun-Piercing.
Und zwar ist das ein Piercing, dass nur einen bestimmten Zeitraum hält (ich glaube 3 Monate oder so??). Und zwar hat das ein Arzt entwickelt. Das Piercing wird dabei mit einer Art Nylonschnur oder so befestigt, die wesentlich dünner ist als ein Ring oder Stecker. Und auch die Nadel, die bei nem richtigen Piercing ziemlich wuchtig ist, ist da ganz dünn. Es bleiben also überhaupt keine Narben zurück. Und der Faden löst sich dann irgendwann auf (is so ein OP-Faden,denke ich) und das Piercing fällt ab. Is doch nett, wenn man erst mal gucken will, ob einem das gefällt. Aber es gibt in Deutschland bisher nur ca. 20 Ärzte, die das machen, aber ich weiß leider nicht, wer. Falls du da interesse hast, dann frage doch einfach mal deinen Hausarzt oder Hautarzt.
Also dann, viel Spass mit deinem Bauchnabel, ob du dich für oder gegen ein Piercing entscheidest.
Tschüß
Sarah