Kontrastmittel-Allergie - trotzdem bekommen?

Hallo,

ich habe eine bekannte Kontrastmittel-Allergie auf Omniscan, das bei MRT vom Schädel gegeben wird, ohne gehts angeblich nicht. Eine Alternative gibt es angeblich nicht.

Beim letzten Mal bekam ich drauf lauter juckende Quaddeln am Körper, und man hat mir dann sofort irgendwas gegen die Allergie gespritzt.

Jetzt steht wieder eine solche Untersuchung an und ich machte beim Termin ausmachen darauf aufmerksam. Man sagte mir, das mache nichts, ich solle einfach 1 Std. früher da sein, man würde mir was gegen die Allergie spritzen und dann bekäme ich zur Untersuchung trotzdem das Omniscan wieder.

Daher meine allgemeine Frage:

ist es nicht ein Unding, dass man, worauf man allergisch ist - was ja ein Medikament ist - trotzdem verpasst bekommt, nur eben vorher mit einer „Anti-Allergie-Spritze“?

Ich hab den Eindruck, die nehmen das sehr locker …

Christina

frag nach
hi,

du kannst davon ausgehen, dass das bei vorherigem spritzen eines antihistamins ungefährlich sein wird, die wollen dich ja untersuchen, nicht opfern.

ich finde allerdings den gedanken, ein bekanntes allergen zu verabreichen, seltsam. ich würde einen zweiten arzt fragen, oder den behandelnden arzt fragen, ob man nicht auf ein anderes kontrastmittel ausweichen kann -es gibt mehrere.

denke daran, dass eine behandlung oder untersuchung nur dann möglich ist, wenn du mit ihr einverstanden bist. du kannst sagen, dass du genau darüber nachdenkst, ob du damit einverstanden sein sollst. wenn man dich nicht ernst nimmt, teile deinen ärger mit und geh woanders hin. du bist kunde, die kliniken sind dienstleister!