Hallo Angelika Marie,
wer kann mir Tipps geben für eine homöopathische oder
alternative Behandlung von Wechseljahresbeschwerden? Mein
Hauptproblem sind Blutungen, die nicht enden.
Die Blutungen, die Du hast, sind ja ein deutliches Zeichen dafür, daß etwas „nicht stimmt“. Diese „Unstimmigkeit“ zu beheben, in dem man das betreffende Organ entfernt, finde ich äußert krass. Das allerdings ist meine ganz persönliche Meinung. Und so würde ich jede nur denkbare, halbwegs vernünftige Möglichkeit vorher ausprobieren, bevor ich mich zu so einem Schritt entscheiden würde.
Ich bin 46 Jahre alt und habe nach einer Odyssee von
Frauenärztin zu Frauenärztin langsam die Nase voll von: „Da
nehmen Sie jetzt mal von dieser Pille (Femranette, zur
Empfängnisverhütung) täglich 2, damit wir wieder einen
richtigen Zyklus hinkriegen.“ und „Na, dann machen wir mal
wieder eine Ausschabung- das geht jetzt ja so schön ambulant.“
Mein Eisenspeicherwert liegt bei 7 (normal ist 25 - 120) und
ich habe das Gefühl, das interessiert nicht wirklich. Der
Gipfel ist meine derzeitige Ärztin, die mir, obwohl meine
Mutter an Brunstkrebs erkrankt ist, Cyclo-Östrogynal
verschrieben hat. Im Beipackzettel ist erklärt, dass
Brustkrebs unter der Einnahme des Medikamentes bei 5
Patientinnen mehr (als der Durchscbnitt) auftritt, als ohne
Einnahme.
Offensichtlich hast Du ja schon so einige Erfahrungen mit Ärzten und deren Verschreibungsvorlieben gemacht. Da Du für alternative Heilmetoden offen zu sein scheinst, wäre es doch einmal eine Überlegung, es auch genau damit zu versuchen. Hierbei sollte es aber etwas mehr sein, als nur Empfehlungen aus dem Forum, sondern der Besuch bei einem/einer Heilpraktiker/in, der/die eine gründliche Annamnese vornimmt und sozusagen an allen Stellen sucht. Solltest Du Dich direkt für die klassische Homöopathie entscheiden, muß Du Geduld mitbringen. Auch bei einfachen naturheilkundlichen Behandlungen ist es in der Regel (nettes Wortspiel an dieser Stelle) mit einem Termin meist nicht getan und muß leider selbst bezahlt werden.
Meine persönlichen Erfahrungen mit der Naturheilkunde sind im Vergleich zu ärztlicher Behandlung deutlich besser, aber auch das ist natürlich nicht zu verallgemeinern. Ich möchte Dir jedoch trotz Deiner offensichtlichen körperlichen und gesundheitlichen Einschränkung Mut machen, nach einer verträglicheren Lösung als der Total-OP zu suchen.
Hat man Deinen Hormonstatus mal untersucht?
Auch wenn in den gängigen Arztpraxen die alternativen Methoden nicht so gerne gesehen sind, wird das Thema an sich jedoch ernst genommen. Hierzu ein Link: http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Ambulanz-fuer-…
Empfehlen möchte ich Dir, Dich mal mit den beiden pflanzlichen Mitteln Agnucaston und Cimisan zu beschäftigen. Cimisan wird oft bei Wechseljahresbeschwerden gegeben und Agnucaston ist der Klassiker bei Zyklusbeschwerden. Aber nochmals möchte ich Dir raten, besser einen erfahrenen Behandler bzw. eine erfahrene Behandlerin zu suchen, der/die die Ursache findet und Dich ganzheitlich, also nicht nur auf Deine Symptome beschränkt behandelt. Denn nichts kommt von nichts.
Noch was zur weiteren Info: http://www.steierl.de/phytol1.htm
Ich wünsche Dir alles Gute!
Avera