Nun ist es ja bekanntlicherweise so, dass z.B. die meisten Herzinfarktpatienten der unter 40jährigen Raucher sind. Wie lange hat dann nun so ein 40jähriger geraucht?? Die, die heute Vierzig sind, gehören wahrscheinlich eher noch zu den „Spätzündern“, die vielleicht mit anfang Zwanzig süchtig geworden sind. (Das zumindest ergibt sich für mich aus den meisten Gesprächen)
Ich frage mich, was mit den Kindern und Jugendlichen ist, die mit 10, 12 Jahren anfangen zu rauchen. Sind sie mit 25 J. Herzinfarkt gefährdet, haben mit Mitte 30 ein Raucherbein und den Schlaganfall mit 55??
Mich würde interessieren, ob jemand, der mit 12 anfing zu rauchen und jetzt anfang 20 ist, schon gesundheitliche Auswirkungen zu spüren bekommt. (Damit meine ich nicht die weit verbreitete Kurzatmigkeit beim Sport.)
Schließlich wirkt das Gift nicht nur auf die Lungen, sondern auf den gesamten Körper & die Psyche.
Leider etwas schwammig formuliert, sorry- aber es wäre toll, wenn vielleicht der ein oder andere Raucher (oder ein glücklicher Nichtraucher) mir sagen könnten, wie sich die Sucht auf ihre Gesundheit auswirkt, oder noch besser- welche Veränderungen sie nach dem Aufhören bemerkt haben.
Danke.
Nun ist es ja bekanntlicherweise so, dass z.B. die meisten
Herzinfarktpatienten der unter 40jährigen Raucher sind.
Aber auch viele Nichtraucher…
Wie lange hat dann nun so ein 40jähriger geraucht??
Ich bin mir sicher, dass es da eine durschnittliche Rauchzeit gibt. Allerdings müsste man dan auch die Menge, die Sorte (Selbsgedreht, Leicht, Stark, etc.) und die Art des Rauchens mitbeachten.
Die, die heute
Vierzig sind, gehören wahrscheinlich eher noch zu den
„Spätzündern“, die vielleicht mit anfang Zwanzig süchtig
geworden sind. (Das zumindest ergibt sich für mich aus den
meisten Gesprächen)
Kann sein, muss aber nicht…
Ich frage mich, was mit den Kindern und Jugendlichen ist, die
mit 10, 12 Jahren anfangen zu rauchen. Sind sie mit 25 J.
Herzinfarkt gefährdet, haben mit Mitte 30 ein Raucherbein und
den Schlaganfall mit 55??
Rauchen ist ein Faktor, der die o.g. Leiden mit hervorrufen kann. Allerdings ist das Raucne nicht der einzige entscheidende Faktor. So spielen zum bsp. Essgewohnheiten, Pille?, Arbeitsplatz, Freizeitgestaltung, Wohlbefinden, etc. auch eine Rolle. Ausserdem varrieren auch die Zeitlichen abläufe. So gibt es Beispielsweise auch Menschen, die mit 20 einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall bekommen haben, die noch nie im Leben geraucht haben.
Mich würde interessieren, ob jemand, der mit 12 anfing zu
rauchen und jetzt anfang 20 ist, schon gesundheitliche
Auswirkungen zu spüren bekommt. (Damit meine ich nicht die
weit verbreitete Kurzatmigkeit beim Sport.)
Es gibt eine vielzahl von Auswirkungen des Rauchens, die bei manchen schneller, bei manchen langsamer auftreten. Hier sind folgende veränderungen zu benennen: Bluthochdruck, Lungenvolumen, Hautalterung, Sauerstoffsättigung im Blut, u.w.
Schließlich wirkt das Gift nicht nur auf die Lungen, sondern
auf den gesamten Körper & die Psyche.
Stimmt Genau…
Leider etwas schwammig formuliert, sorry- aber es wäre toll,
Meine Antworten sind auch net viel besser…
wenn vielleicht der ein oder andere Raucher (oder ein
glücklicher Nichtraucher) mir sagen könnten, wie sich die
Sucht auf ihre Gesundheit auswirkt,
Wie schon gesagt… bei vielen verschieden…
oder noch besser- welche
Veränderungen sie nach dem Aufhören bemerkt haben.
Hier ist es meisstens Gewichtsveränderung, leichte Reizbarkeit in der Anfangsphase, gesteigertes Wohlbefinden, zeitweise erhöhtes Hungergefühl, erhöhung der Fitness etc.
Abschliessend würde ich vorschlagen, so viele Daten wie möglich zu sammeln, ein bisschen zu Forschen und zu experimentieren und anschliessend ein wissenschaftliches Paper zu veröffentliche. Auf diesem Gebiet kann man sich als Forscher nämlich richtig austoben.
Danke.
Gerne!
Hallo!
Spätzünder, die erst mit 20 angefangen haben! Da träumen die vielleicht von, die Wahrheit ist das wohl kaum! Als ich vor 25 Jahren zur Realschule ging, gab es eine gutbesuchte Raucherecke auf dem Schulhof, die nicht nur von Schülern der 10. Klasse benutzt wurde. Da standen auch 14-jährige herum.
Je nachdem, zu welcher Clique man gehörte, gab es schon in dem Alter einen erheblichen Gruppendruck. Wer zu den Coolen gehören wollte, musste in dem Alter rauchen.
Bin ich froh, dass meine Freundinnen und ich so uncool waren
.
Du kannst also davon ausgehen, dass „Deine“ 40-jährigen durchaus 25 Jahre Qualmerei auf dem Buckel haben können.
Viele Grüße
Anne
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hallo christine,
ich habe mit ca. 13-14 angefangen zu rauchen. bis ca. zivildienstzeit die harten sachen, schwarzer krauser (drehtabak), roth händle etc. (10 stück / tag, bei partys etc. auch gerne ganze schachteln), dann bis usa aufenthalt eher ‚normale schädliche‘ zigaretten, auch ca. 10 stück / tag. in den usa (ab 1992) 1.5 jahre nichtraucher um asozialen status dort zu vermeiden
. seither ca. 3-6 leichte zigaretten / tag.
das doofe ist, das ich mir durch die raucherei das gesunde leben nicht abgewöhnt habe:wink::
ich bin vegetarier, radle tägl. ca. 40+ kms zur arbeit, schwimme werk-tägl. 4 kms, schwimme & laufen am wo.ende auch mal längere strecken.
ich habe winters durchblutungsstörungen an extremitäten, die aber so sind, das ein sportmediziner auf das sog. raynaud-syndorm tippte, also nix, was mit dem rauchen zu tun hat. ansonsten gehts mir gut, ‚typische‘ raucherkalamitäten habe ich nicht. naja, aber ich bin halt nicht typisch für den raucher.
dazu aber nochwas in bezug auf die beurteilung von stat. daten von rauchern:
-
statistik kann per se keine ursache-wirkungsprinzipien beweisen, es lassen sich korrelationen feststellen.
-
korrelation kann bedeuten, dass merkmal a und merkmal b gemeinsem sehr häufig sind, weil sie eine gemeinsame ursache c haben.
zb. rauchen ads-leute signifikant häufiger, es hat sich gezeigt, dass nikotin eine positive auswirkung auf den stoffwechselproblem der ads-ler hat…
bei den statistiken über raucher wird m.e. ausser acht gelassen, dass raucher (das vermute ich) sich auch sonst gleichen:
eher niedrige soziale schicht, eher wenig gesundheitsbewusster lebenstil, mangelnde fähigkeit mit stress umzugehen etc. pp.
zuguterletzt: ich will hiermit niemandem das rauchen empfehlen oder schönreden, nur werden statistiken in unserer gesellschaft fahrlässig interpretiert. soziologisch interessant finde ich, dass (messbare) gesundheit inzwischen einen absolutwert bekommen hat, wie ihn evtl. die religion im mittelalter hatte.
hth,
stefan