Soll ich mich gegen Grippe imfen lassen?

Guten Tag,

ich stehe vor dieser Entscheidung. Gibt es bei der Imfung
ein gesundheitliches Risiko für mich?

Was wäre so schlimm, wenn ich Grippe bekäme? In wie vielen
Fälle (von Hundert) verläuft das tödlich?

Ich muss dazu sagen, dass ich von sehr gesunder, robuster
Natur bin.

Vielen Dank!

ich stehe vor dieser Entscheidung. Gibt es bei der Imfung
ein gesundheitliches Risiko für mich?

Jeder Pieks hat ein geringes Risiko - wie das ganze Leben. Allerdings wiegt das Risiko einer Influenza das Risiko einer Impfung ungefähr um den Faktor 1:1.000.000 auf.

Was wäre so schlimm, wenn ich Grippe bekäme? In wie vielen
Fälle (von Hundert) verläuft das tödlich?

Jährlich sterben Millionen Menschen auf der Welt an der Influenza. In Deutschland sind es mehrere 10.000. Influenza ist eine in vielen Fällen tödliche Krankheit.

Ich muss dazu sagen, dass ich von sehr gesunder, robuster
Natur bin.

Ja, und wo ist dann das Problem sich impfen zu lassen, um Dich und vor allem auch andere Menschen diese Krankheit zu ersparen?

Benni

ich stehe vor dieser Entscheidung. Gibt es bei der Imfung
ein gesundheitliches Risiko für mich?

Jährlich sterben Millionen Menschen auf der Welt an der
Influenza. In Deutschland sind es mehrere 10.000. Influenza
ist eine in vielen Fällen tödliche Krankheit.

Ich muss dazu sagen, dass ich von sehr gesunder, robuster
Natur bin.

Ja, und wo ist dann das Problem sich impfen zu lassen, um Dich
und vor allem auch andere Menschen diese Krankheit zu
ersparen?

Hallo
Ich hab mal meinen Arzt nach ner Grippe Impfung gefragt und der meinte er könnte das zwar machen, aber es wäre überflüssig, weil ich ja nicht zu einer Risikogruppe gehöre. Außerdem würde er es lieber nicht tun, weil der Impfstoff knapp wäre.

Was ist denn nun richtig, ich würde mich freuen unterschiedliche Meinungen dazu zu hören.

Fragende Grüße

Ich hab mal meinen Arzt nach ner Grippe Impfung gefragt und
der meinte er könnte das zwar machen, aber es wäre
überflüssig, weil ich ja nicht zu einer Risikogruppe gehöre.

Dieser Arzt hat keine Ahnung oder fürchtet um sein Budget. Beides wäre verwerflich. Jeder Mensch kann an Influenza erkranken. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit daran zu sterben oder schwerste Schäden davonzutragen bei einem gesunden Menschen geringer. Dennoch trägt aber auch dieser natürlich dann zur Verbreitung der Krankheit bei und ist so eventuell indirekt für den Tod vieler anderer Menschen verantwortlich.

Das weiß natürlich auch der Arzt. Sollte er das nicht wissen, sollte er schnellstens seine Zulassung freiwillig wieder zurückgeben.

Außerdem würde er es lieber nicht tun, weil der Impfstoff
knapp wäre.

Das ist falsch. Der Impfstoff kam dieses Jahr sehr spät (im Vergleich zu anderen Jahren), aber selbstverständlich ist er in vollkommen ausreichender Menge vorhanden. Noch in keinem Jahr ist der Impfstoff jemals ausgegangen. Jeder der will, kann sich impfen lassen. Letztes Jahr veranstaltete das Gesundheitsamt in unserer Stadt sogar kostenlose Massenimpfungen im Rahmen von mehrtägigen Veranstaltungen.

Sollten beim Patienten keine gesundheitlichen Zustände vorliegen, die einer Impfung entgegenstehen (was abgesehen von akuten Erkrankungen nur sehr selten der Fall ist), sind die geschilderten Begründungen des Arztes schlicht pure Unwissenheit oder dreiste Ausreden (Budget). Würde ich diesem Arzt gegenübersitzen, wäre ich das letzte Mal in seiner Praxis gewesen, weil mein Vertrauensverhältnis zu ihm restlos zerstört wäre. Allerdings wird mir dies wohl nie passieren, weil ich Privatpatient bin und mir deshalb solche Ausreden nicht anhören muß. Um so schlimmer für Kassenpatienten.

Benni

Hi,

Außerdem würde er es lieber nicht tun, weil der Impfstoff
knapp wäre.

Das ist falsch.
Noch in keinem
Jahr ist der Impfstoff jemals ausgegangen.

nunja, wer weiß ob die Antwort hier richtig wiedergegeben wurde. Letztes Jahr wurden bei uns im Büro die Impftermine auch gestrichen, weil es keinen Impfstoff mehr für alle gab. Deine Antwort iat also nicht ganz richtig.

Grüße,
J~

nunja, wer weiß ob die Antwort hier richtig wiedergegeben
wurde.

Das weiß natürlich niemand.

Letztes Jahr wurden bei uns im Büro die Impftermine
auch gestrichen, weil es keinen Impfstoff mehr für alle gab.

Bei uns wurden bis in den Januar hinein ständig Imppfaktionen durchgeführt. Knappheit war also höchsten mal temporär für ein paar Tage ein Problem, bis eine neue Lieferung kam.

Benni

Was ist denn nun richtig, ich würde mich freuen
unterschiedliche Meinungen dazu zu hören.

Hallo, nur um die Gegenseite mal zu betonen, ein Beispiel
http://www.impfkritik.de/grippe/index.php

Meine Meinung: wer gesund ist braucht keine Grippeimpfung, wer die Imfung braucht sollte gesund werden, also sein Milieu so einrichten, dass die Grippeviren nicht viel anstellen koennen, und wer das nicht schnell schafft, kann ueber die Impfung nachdenken.

Hier wurde die Vorbeugung beschrieben
http://www.dr-schnitzer.de/grippe.html

Gruss Helmut

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Hallo Patrick,

die amtliche Empfehlung der STIKO (ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut) die Influenza-Impfung durchführen zu lassen, gilt für:

  • alle älteren Menschen (über 60-Jahre),
  • alle Personen mit chronischen Erkrankungen,
  • Kinder und Jugendliche, sowie alle
  • Personen „mit Publikumsverkehr“ sowie
  • solche, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen fungieren können (also alle Personen in der Kinder-, Kranken- und Altenbetreuung) zu impfen.
    Das sind alle Patienten ab 60 und alle, die ärztlich oder pflegerisch tätig sind und alle, die Herzkreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, chronische Nierenerkrankungen oder einen Diabetes mellitus haben oder andere Stoffwechselkrankheiten"
  • Allen Menschen, wenn eine Epidemie droht, die durch einen neuen Virus-Typ verursacht wird und der passende Impfstoff bereit steht.

Die Kosten für Grippeimpfungen für die oben von der STIKO empfohlenen Zielgruppen werden von den Krankenkassen übernommen.

Seit 11/2005 tragen Personen, ohne Risikoeinstufung, die Kosten ihrer Grippeimpfung beim Hausarzt selbst.
Doch in vielen großen Betrieben, Ämtern, usw., ruft der Arbeitgeber vielerorts auf seine Kosten, zu betriebsinternen Grippeimpfungen auf.

Die Impfung sollte bei Menschen, die eine nachgewiesene schwere Hühnereiweißallergie haben, nicht erfolgen.
Für diese Personengruppe stehen, wenn sich erste Grippesymptome zeigen, die so genannten Neuraminidase-Hemmer zur Verfügung. Diese Präparate schwächen den Verlauf der Erkrankung ab.

Nach Grippeimpfung: Leichte Nebenwirkungen treten bei circa 13% der Geimpften auf. Sie beschränken sich auf lokale Beschwerden wie Schwellung, Rötung oder Schmerzen an der Injektionsstelle.

Aus Angst vor der Vogelgrippe wurden im Jahr 2005 viel mehr Influenza-Impfungen durchgeführt, als in der Vergangenheit. Das ist grundsätzlich zwar sinnvoll, hatte aber zu einer Knappheit in Jahr 2005 beim Impfstoff geführt, sodass jeder 2. Arzt zu wenig Impfstoff hatte. Davon wird nämlich nur so viel produziert, wie voraussichtlich benötigt wird.

Für 2006 gibt es bisher keine Impfstoff-Knappheit!!
Aber in diesem Jahr kommt der Impfstoff sehr spät auf den Markt - statt im August, erst im Oktober.
Grund für die Verzögerungen ist die geringe Produktionsausbeute bei einem der von der WHO empfohlenen Influenza-Stämme.

Fazit:
Für den einzelnen Patienten selbst, ob Risikopatient oder nicht, lohnt sich die Grippeimpfung immer. In Jahren mit Impfstoffknappheit kann es aber aus Sicht der Ärzte notwendig sein, dass Risikopatienten vorrangig versorgt werden.

Gruß, Renate

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Tetanusimpfung ist überflüssig

Meine Meinung: wer gesund ist braucht keine Grippeimpfung, wer
die Imfung braucht sollte gesund werden, also sein Milieu so
einrichten, dass die Grippeviren nicht viel anstellen koennen,

Wer gesund ist, bracht keine Tetanusimpfung. Wenn er doch stirbt, hat er selbst schuld, was verletzt er sich auch. Wer gesund ist, braucht auch keine Pockenimpfung, selbst wenn es im Land Pockenfälle gibt. Wer dran stirbt ist selbst schuld, hätte ja eine Kapuze mit duftenden Kräutern benutzen können. Und Hepatitis C erst. Vollkommen überflüssig, wenn man gesund ist und keine Bordelle besucht und hübsche Anhalterinnen mitnimmt.

Benni

PS: Manchmal hilft echt nur noch Sarkasmus, wenn man hier so einige „Meinungen“ liest.

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Hi,

PS: Manchmal hilft echt nur noch Sarkasmus, wenn man hier so
einige „Meinungen“ liest.

was ich besonders verwerflich finde ist, das solche Verantwortungslosigkeit ANDERE gefährdet. Dann erkrankt das alte Mütterchen, weil sie sich an solchen vermeintlichen „Helden“ angesteckt hat.

Grüße,
J~

Bei uns wurden bis in den Januar hinein ständig Imppfaktionen
durchgeführt. Knappheit war also höchsten mal temporär für ein
paar Tage ein Problem, bis eine neue Lieferung kam.

Der Impfstoff war in manchen Gegenden aber so knapp, dass Ärzte Phasenweise nicht sagen konnten wann wie viel Impfstoff sie noch würden bekommen können. Da wäre die Antwort des Arztes dann durchaus sinnvoll gewesen, den vorhanden Impfstoff für Risikopatienten zu reservieren. Aber eigentlich ist das auch Schnee von Gestern.

Diese Jahr gibt es keine Knappheit und keinen (allgemeinen) Grund sich nicht Impfen zu lassen.

Grunß Werner

hi Benni,

mit der Ahnungslosigkeit gebe ich Dir recht - am Budget kann es aber nicht liegen - Impfungen unterliegen nicht der Deckelung.

Viele Grüße
Sue

hi du,

wenn du einmal eine richtige grippe hattest, wirst du dich freiwillig impfen lassen. den nauch wenn nun nicht jeder daran stirbt, ist die erkrankung die hölle und dauert viele wochen lang und nochmal viele wochen wenn du pech hast, bist du wieder total fit bist.
des weiteren ist die gefahr von div. bleibenden schäden auch nicht so ohne - du musst also gar nicht gleich vom todesfall ausgehen.

die meisten nennen alles eine grippe - und evtl schätzt man deshalb die echte so fehl ein. - ich habe einmal eine gehabt und bekam begleitend eine mittelohrentzündung, lungenentzündung, rippenfellentzündung und anderes - ich könnte noch div. dinge aufzählen die dich fertig machen in der zeit, aber ich spare mir die mühe.

übrigens - eine nachbarin haben sie halbtot aus den haus getragen und 2 tage später war sie es dann ganz… und sie war auch total fit etc.

wie auch immer, ich muss nicht lange überlegen ob ich mich grippe impfen lasse, bis zu dem reizenden eregnis habe ich es nicht so genau genommen und mich mal impfen lassen, mal nicht…ein hoher preis, der sich nicht gelohnt hat.

LG
nina

Hallo,
Die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen. Also kannst Du Dich nur informieren und dann entscheiden.
http://www.impf-report.de/jahrgang/2004/12.htm
Offensichtlich hat sich die Impfstoffherstellung in den letzten Jahren mehr als verdoppelt und es wurde auch mehr geimpft. Trotzdem steigt die Erkrankungsrate weiter an.
Zwischen den Aussagen des RKI und dem des statistischen Bundesamt zu den tatsächlichen Grippetoten klaffen Riesenlücken.
Man sollte vielleicht auch mal darüber nachdenken, daß dieser Impfstoff auf Hühnerembryonen gezüchtet wird.

Gruß Kerstin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Guten Tag,

Tödliche Grippefälle sind nur bei allgemeiner Schwachheit (Alter, Immunprobleme etc) üblich.

Offiziell haben die Grippeimpfungen keine Gefährlicghkeit, inoffiziell aber schon

mit der Ahnungslosigkeit gebe ich Dir recht - am Budget kann
es aber nicht liegen - Impfungen unterliegen nicht der
Deckelung.

Das sollte dann mal jemand dem Arzt sagen.

Benni

Meine Oma lässt sich jedes (!) Jahr gegen Grippe impfen und wird jedes Jahr (!!!) nach der Impfung voll krank !! Da frag ich mich… aber sie impft sich jedes Jahr dagegen und wird auch jedes Jahr danach krank!!! Aus Angst vor einer Grippe, die sie dann sowieso nach der IMpdung bekommt.

ich finde die Impfungen gegen alles gesponnen : )

LG

Die Grippeschutzimpfung kann dich vor der Grippe schützen. Besonders älteren Menschen wird die Impfung empfohlen, da für sie die Grippe gefährlicher als für junge, gesunde Menschen ist. Wenn du viel Menschenkontakt hast (z. B. Verkäufer oder Lehrer bist), solltest du dich impfen lassen. Je mehr Kontakt zu anderen, desto größer ist die Ansteckungsgefahr, und die Grippe soll sehr unangenehm sein.

Meine Mutter verträgt die Impfung überhaupt nicht, sie hat aber auch eine starke Allergie gegen jegliches Viehzeug (also auch Federvieh), und ein Teil der Präparate wird immer noch auf Hühnereiweiß gezüchtet. Es gibt aber auch Impfstoffe, die auf synthetischen Kulturen gezüchtet werden. Meine Mutter hat zwei Versuche gemacht, und jedes Mal ging es ihr danach echt jämmerlich. Sie findet es aber gut, wenn möglichst viele in ihrem Umfeld sich impfen lassen (sie hat viel Kontakt zu anderen), da dann auch für sie das Infektionsrisiko sinkt.

Ich hab die Impfung noch nicht getestet, denke aber, dass ich sie ganz gut verkraften würde. Bisher bin ich aber auch ohne ganz prima klar gekommen.

Bis denne
Schnoof

…Tetanusimpfung…

off topic oder wie heisst das bei thema gewechselt