Zunge-Lunge-Durchblutungsstörung?

Hallo liebe Experten…

Ich habe seit einiger Zeit (eigentlich über ein 3/4 Jahr) Probleme mit der Zunge- hört sich eigentlich merkwürdig an…
Das Ganze fühlt sich an, wie Brennen, mal Taubsein, gestörter Geschmack, sehr komisch auf jeden Fall. Das Einzige, was das überdeckt, sind Sachen, die sehr sehr süß sind. (Zumindest bilde ich mir das ein) Ausserdem hab ich dauernd ein Bonbon im Mund, ich kann mich tatsächlich teilweise nicht mehr konzentrieren, weil das Gefühl im Mund so störend ist.
Dazu kommen Probleme mit dem Atmen, Druck im Hals und noch irgendetwas Anderes, was sich anfühlt, als hätte ich eine Blockade im Hals und in meinem Kopf würde nicht mehr genug Blut ankommen…Fühlt sich an, als würde das Herz aussetzten… im Hals.(Kann ich nicht erklären)Auf jeden Fall läuft zwischen Brustbein und Kopf irgendetwas falsch.
Ich habe ziemlich lange geraucht und ehrlich gesagt ein wenig Angst, da irgendetwas „kaputtgemacht“ zu haben. Die Schilddrüse ists auf jeden Fall nicht.
Meinem Hausarzt habe ich das schon 2 Mal versucht, zu erklären, der wiederum meint aber recht abwertend, dass sowas auch von Stress kommen kann… *hüstelhüstel*. Noch habe ich keinen Stress, ich werde aber welchen im Studium bekommen, wenn ich weiterhin nicht hundertprozentig fit bin… :wink: Sehr nervig, direkt abgestempelt zu werden, weil man mit Mitte 20 noch nichts ernsthaftes haben kann.
Hättet Ihr vielleicht eine Idee?? Zwischendurch denke ich, es könnte tatsächlich etwas nicht so schönes mit dem Kehlkopf oder den Bronchien sein… Vielleicht ist´s ja auch was ganz Simples und einer von Euch fühlte sich mal ähnlich über so einen langen Zeitraum. Wäre toll, wenn Ihr mir das erzählen könntet!

Danke!!!
Christine

Servus Christine,
wenn Dein Doc keine Zeit hat, sich ernsthaft mit Deinem Problem zu beschäftigen (hätte er sie gehabt, würdest Du jetzt anders fragen) würde ich Dir schon raten, zu einer/m Gastro-Enterologin/gen zu gehen und mal die Speiseröhre anschauen zu lassen. Ja - von innen, nein das ist mit Dormicum heute kein Problem (mit Ausnahme der Heimfahrt mit dem eigenen Kfz).
Ich selbst bin jahrelang nicht hingegangen (auch nicht, als ich schon gut über vierzig war), weil ich ein furchtbarer Hysteriker bin, wenn es um Sachen geht, die auf Zunge gedrückt-, gelegt -, oder sonstwas werden müssen (Beispiel: große Tabletten, Mundspatel). Es war in der Tat beim ersten Mal zum K…
10 Jahre später, andere Baustelle, gute Ärztin, Prämedikation mit Dormicum - alles ganz easy!
Woher weißt Du, daß die Schilddrüse ok ist?

Kai

Hallo,

wenn es nur das Zungenbrennen wäre, dann könnte man auch auf Eisenmangel tippen, aber das alles zusammen …

Ich würde auch auf einer Überprüfung der wesentlichen Grundwerte bestehen. Wenn eine ernsthafte organische Erkrankung mit so vielen seltsamen Symptomen dahinter stünde, müsste es irgendwo im Blutbild, EKG oder Ultraschall Spuren hinterlassen.

Ansonsten ist Stress vielleicht ein etwas ungenauer umgangsprachlicher Begriff. Psychosomatisch ist da vielleicht zielführender. Der Auslöser muss dann auch gar nicht eine augenblickliche Höchstbelastung sein. Es kann auch sein dass ein fragiles inneres Gleichgewicht durch eine veränderte Lebenssituation ins rutschen gerät und nach einem äußeren Ausdruck sucht.
Du schreibst du beginnst demnächst ein Studium. Da könnte schon einiges an seelischem Druck herkommen. Das stellt schließlich eine soziale Umbruchsituation dar, dazu evtl. auch eine Verunsicherung in der Grundorientierung, wirtschaftliche probleme und, oder, …

Aber da müsste ich jetzt natürlich vollkommen Phantasieren, weil ich über deine Biogrfie ja ger nichts weiß.

Dich bei so etwas einfach mit „Stress“ wegzuschicken, ist wohl kein Ruhmesblatt.

Gruß Werner

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Servus Christine,

Guten Abend Kai!

wenn Dein Doc keine Zeit hat, sich ernsthaft mit Deinem
Problem zu beschäftigen (hätte er sie gehabt, würdest Du jetzt
anders fragen) würde ich Dir schon raten, zu einer/m
Gastro-Enterologin/gen zu gehen und mal die Speiseröhre
anschauen zu lassen. Ja - von innen, nein das ist mit Dormicum
heute kein Problem (mit Ausnahme der Heimfahrt mit dem eigenen
Kfz).

Ich hatte meinen Doc zu einer Magenspiegelung überredet, weil meine Mutter (langjährig Krankenschwester) der Meinung war, es könnte vom Magen kommen… sieht aber alles (leider oder nicht leider) jungfräulich aus. :wink:

Ich selbst bin jahrelang nicht hingegangen (auch nicht, als
ich schon gut über vierzig war), weil ich ein furchtbarer
Hysteriker bin, wenn es um Sachen geht, die auf Zunge
gedrückt-, gelegt -, oder sonstwas werden müssen (Beispiel:
große Tabletten, Mundspatel). Es war in der Tat beim ersten
Mal zum K…
10 Jahre später, andere Baustelle, gute Ärztin, Prämedikation
mit Dormicum - alles ganz easy!

Fand es auch ok, war in der Klinik… und habe mal richtig geschlafen. :wink:

Woher weißt Du, daß die Schilddrüse ok ist?

Letztes Jahr fing es einfach an, dass ich mich unwohl fühlte (Das mit der Zunge kam ab Januar diesen Jahres dazu). Ich hatte /habe dieses Drücken im Hals usw.- Wachte /und wache manchmal nachts auf mit dem Gefühl, dass ich es gerade noch rechtzeitig geschafft habe, Luftzuholen. Kann ich schlecht erklären. Ich habe dann angefangen in Phasen, wo es mir richtig schlecht ging, mal Puls usw zu messen und hatte oft recht merkwürdige Werte, Puls von knapp 50 usw. Es war /ist so, als würden da einige Sachen verrückt spielen. Da wiederum dachte ich dann, es könnte die Schilddrüse sein, also gab es Untersuchungen. Ich musste einige Zeit lang Jodtabletten nehmen, aber das wars auch schon. Ist wie gesagt aber auch schon über ein Jahr her.

Ansonsten gab es keine weiteren Untersuchungen. Weiss auch nicht, ob ich vielleicht mal ein großes Blutbild machen lassen sollte???
Wie dem auch sei, ich danke Dir für Deine Zeit und Mühe!!

Schönen Abend noch!!
Christine

Kai

Hallo,

Hallo Werner,

wenn es nur das Zungenbrennen wäre, dann könnte man auch auf
Eisenmangel tippen, aber das alles zusammen …

Dachte ich auch. Mir wurde dann aber gesagt, dass das schon ein gravierender Eisenmangel /b-12 Mangel sein müsste, den ich durch falsche Ernährung schlecht herstellen könnte.

Ich würde auch auf einer Überprüfung der wesentlichen
Grundwerte bestehen. Wenn eine ernsthafte organische
Erkrankung mit so vielen seltsamen Symptomen dahinter stünde,
müsste es irgendwo im Blutbild, EKG oder Ultraschall Spuren
hinterlassen.

Weisst Du welche Bereiche ein normales Blutbild abdeckt?? Ohne Verdacht werden doch Werte ausser acht gelassen, oder??

Kann mann sich eigentlich auch in eine diagnostische Klinik überweisen lassen… zahlt da die GK??

Ansonsten ist Stress vielleicht ein etwas ungenauer
umgangsprachlicher Begriff. Psychosomatisch ist da vielleicht
zielführender. Der Auslöser muss dann auch gar nicht eine
augenblickliche Höchstbelastung sein. Es kann auch sein dass
ein fragiles inneres Gleichgewicht durch eine veränderte
Lebenssituation ins rutschen gerät und nach einem äußeren
Ausdruck sucht.
Du schreibst du beginnst demnächst ein Studium. Da könnte
schon einiges an seelischem Druck herkommen. Das stellt
schließlich eine soziale Umbruchsituation dar, dazu evtl. auch
eine Verunsicherung in der Grundorientierung, wirtschaftliche
probleme und, oder, …

Aber da müsste ich jetzt natürlich vollkommen Phantasieren,
weil ich über deine Biogrfie ja ger nichts weiß.

Dich bei so etwas einfach mit „Stress“ wegzuschicken, ist wohl
kein Ruhmesblatt.

Ich sehe das ähnlich. Klar, ich habe mich lange damit befasst, in mich hereingehört, ob ich da vielleicht irgendwelche Signale übersehe. Ich denke aber nicht. Ich studiere schon und habe auf meinen Platz einige Zeit warten müssen. Ich freue mich tierisch und bin hochmotiviert! Von daher behindern mich meine Beschwerden eher…- und das- kann ich mir zumindest vorstellen- führt zwangsläufig dazu, dass ich etwas labiler bin. Ich möchte einfach wieder richtig fit sein!
… und ich weiss nicht, wahrscheinlich müsste es mir psychisch richtig schlecht gehen, um 1,5 Jahre lang körperliche Beschwerden zu haben, oder??? Hm, ich wäre gerne schlauer.

Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort!!

Gruß
Christine

Gruß Werner

Hallo liebe Experten…

Ich habe seit einiger Zeit (eigentlich über ein 3/4 Jahr)
Probleme mit der Zunge- hört sich eigentlich merkwürdig an…
Das Ganze fühlt sich an, wie Brennen, mal Taubsein, gestörter
Geschmack, sehr komisch auf jeden Fall. Das Einzige, was das
überdeckt, sind Sachen, die sehr sehr süß sind. (Zumindest
bilde ich mir das ein) Ausserdem hab ich dauernd ein Bonbon im
Mund, ich kann mich tatsächlich teilweise nicht mehr
konzentrieren, weil das Gefühl im Mund so störend ist.
Dazu kommen Probleme mit dem Atmen, Druck im Hals und noch
irgendetwas Anderes, was sich anfühlt, als hätte ich eine
Blockade im Hals und in meinem Kopf würde nicht mehr genug
Blut ankommen…Fühlt sich an, als würde das Herz
aussetzten… im Hals.(Kann ich nicht erklären)Auf jeden Fall
läuft zwischen Brustbein und Kopf irgendetwas falsch.
Ich habe ziemlich lange geraucht und ehrlich gesagt ein wenig
Angst, da irgendetwas „kaputtgemacht“ zu haben. Die
Schilddrüse ists auf jeden Fall nicht.
Meinem Hausarzt habe ich das schon 2 Mal versucht, zu
erklären, der wiederum meint aber recht abwertend, dass sowas
auch von Stress kommen kann… *hüstelhüstel*. Noch habe ich
keinen Stress, ich werde aber welchen im Studium bekommen,
wenn ich weiterhin nicht hundertprozentig fit bin… :wink: Sehr
nervig, direkt abgestempelt zu werden, weil man mit Mitte 20
noch nichts ernsthaftes haben kann.
Hättet Ihr vielleicht eine Idee?? Zwischendurch denke ich, es
könnte tatsächlich etwas nicht so schönes mit dem Kehlkopf
oder den Bronchien sein… Vielleicht ist´s ja auch was ganz
Simples und einer von Euch fühlte sich mal ähnlich über so
einen langen Zeitraum. Wäre toll, wenn Ihr mir das erzählen
könntet!

Danke!!!
Christine

Links

Hallo Christine

http://www.zhkplus.de/berichte/T76.shtml

http://www.onmeda.de/krankheiten/zungenbrennen.html

http://www.netdoktor.de/symptome/zungenbrennen.htm

Manu

HALLO CHRISTINE!Ich würde mal zum Neurologen gehen um das abklären zu lassen. Die Beschwerden nehmen dir zuviel Energie für dein Leben, und du willst doch studieren! Falls dir der Neurologe nicht weiterhelfen kann, noch einen Tipp: Der Heilpraktiker! Der kann Beschwerden lindern, und vor allem: DER HÖRT ZU!!!Gruß und gute Besserung Erika

Hallo Christine,
jetzt antworte ich doch obwohl ich sicher kein Experte bin. Ich antworte einfach, weil es mir auch lange nicht gut ging.

Ich kann gut verstehen wie du dich fühlst wenn dir ein Arzt sagt er kann nichts finden und es muss am Stress liegen. Man fühlt sich irgendwie diskreditiert.
Aber ein Arzt fragte mich bei einer solchen Situation ob ich denn wollte, dass er etwas findet. Über diese Frage habe ich dann nachgedacht und mir selbst die Frage gestellt was schlimmer ist. Eine wirkliche Karnkheit oder Beschwerden für die keine Ursache gefunden werden?
Ich bin dann zu dem Schluss gekommen, dass ich eine Weile versuche die Beschwerden zu ignorieren oder zu ertragen, wenn der Arzt nichts findet werde ich auch nicht gleich daran sterben.

Ich kann dir nicht sagen, ob in deinem Fall noch weitere Untersuchungen ratsam sind. Ein Blutbild kann man sicher machen lassen und ein Ekg oder was dir sonst vorgeschlagen wird.
Mir hat danach auf jedenfall am meisten geholfen zu beschließen dem Arzt zu glauben, wenn er sagt ich habe nichts.

Zu deinen Beschwerden mit der Zunge, du schreibst du lutscht viele Bonbons, bei mir führt das genau zu dem von dir beschrieben Gefühl auf der Zunge. (Also nicht während ich lutsche sondern danach)

Ein Pulsschlag von 50 ist zwar langsam, aber ein Arzt sagte mir langsam schadet nichts, erst ab einer Herzfrequenz unter 48 und dann auch nur wenn es langanhaltend so ist. Vielleicht kannst du den Puls auch mal messen, wenn es dir gutgeht nur so um zu wissen ob er dann auch auffällig ist.

Psychische Beschwerden können sich auch körperlich ausdrücken, wenn man selber nicht merkt psychische Pobleme zu haben.

Ich habe mir auch sehr große Sorgen um meinen Herzschlag gemacht, mal war er zu schnell mal zu langsam, mal hatte ich das Gefühl das Herz bleibt stehen und mal hatte ich zu hohen Blutdruck.
Diese Ängste sind immer noch nicht weg, aber ich glaube jetzt damit leben zu können.

Nachdem ich beschlossen hatte dem Arzt zu glauben sind diese Bechwerden (zum Glück) fast (nicht ganz)verschwunden.
Wenn man die Angst hat eine schwere Krankheit zu haben, dann kann einem die keiner so leicht abnehmen. Ich kann nicht wissen ob du eine ernsthafte Erkrankung hast oder ob ich eine habe, aber ständiges „in sich hineinhören“ macht es nicht besser und wenn man ständig auf Symptome achtet wird man auch ständig welche finden.

Meine Antwort ist sehr lang geworden und vielleicht geht sie auch völlig an dem vorbei was du hören wolltest, aber irgendetwas an deiner Fragestellung hat mich veranlasst sie zu schreiben.

Ich wünsche dir alles Gute, viele Grüße Johanna

Hallo, Christine,

Ein Blutbild gibt erst mal nur Auskunft über die festen Bestandteile des Blutes, also die Anzahl der verschiedenen Zellen. Daraus lassen sich schon einige Rückschlüsse ziehen, weil manche Krankheiten hier typische Verschiebungen verursachen. In der Regel wird man das klassische große Blutbild in einem Fall wie deinem mit Laborwerten kombinieren, die Auskunft z. B. über die Funktion von Leber und Nieren zulassen.

Welche zusätzlichen Laborwerte da sinnvoll sind kann ich dir aber leider auch nicht sagen.

Ehrlich gesagt würde ich von hier, am anderen Ende es WWW, eher auch auf psychische Faktoren tippen.

Diese Gefühl keine Luft mehr zu bekommen, Beklemmung in der Brust, Brennen auf der Zunge …
Ich weiß das ist ein fragwürdiger Ansatz, aber irgendwie suchen sich psychische Leiden oft adäquate körperliche Ausdrucksformen.
Ganz plump: der ausgebrannte Lehrer wird heiser, weil er seinen Schülern nichts mehr zu sagen hat.

Ich kenne deinen Hintergrund nicht, darum zögere ich sehr Hypotetische Ursache-Wirkungszusammenhänge zu entwerfen. Das hätte dann seinen Platz in einer psychologischen Beratung oder Therapie.

Ich stelle einfach nur ein paar Fragen in den Raum die vielleicht unbewusst an dir nagen, nichts davon muss zutreffen!

Du hast auf deinen Studienplatz gewartet, du freust dich darauf, bist hochmotiviert…
Ist das wirklich das Richtige?
Hat sich der Aufwand gelohnt?
Ist das vielleicht doch nicht so toll?
Was wenn ich es nicht schaffe? nicht gut genug schaffe?

Stehen deine Eltern hinter deiner Entscheidung? bzw. erfüllst du ihnen einen Wunsch damit? oder wirst du damit allein gelassen? Ungerecht behandelt?
Glaubst du ihnen was zu schulden (und nicht zu erfüllen)?

Dein Leiden behindert dich …
aber vielleicht ist es auch eine akzeptable Erklärung dafür, dass es nicht so gut Klappt, wie du es dir wünschst?
Brauchst du Hilfe in deinem Studium? Fühlst du dich isoliert dabei?

Nichts davon wären psychische Katastrophen, aber doch kann so etwas auch langanhaltend zu Störungen führen, zumal wenn „Probleme“ in ännlicher Form schon von Früher - der Kindheit, Schulzeit - her bestehen. Es können ja auch Dinge aktualisiert werden, die Früher ein Problem waren und heute, obwohl es viel besser geht nur aus den Kellern der Verdrängung auftauchen.

Ich hoffe ich bin dir damit nicht zu nahe getreten.
Gruß Werner

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