Tibiakopftrümmerfraktur

So erstmal ein Unfallbericht zum Ersten:

Ich habe mir wegen einem Motorrollerunfall am 16.12.05 eine Tibiakopftrümmerfraktur zugezogen. Es dauerte 5 Tage bis man operieren konnte. Bin jetzt um 10 Schrauben und zwei Platten reicher. Insgesamt war ich bis zum 28.12.05 im Krankenhaus, was über die Weihnachtsfeiertage ganz klasse war.
Danach folgten bis zum 15.02. die harten Wochen an Krücken. Belastung bis maximal 20kg, die Bewegungschiene war erst auf 45 Grad eingestellt, später dann auf 90 Grad. Danach durfte ich von jetzt auf nachher voll belasten, was ich dann auch getan habe und recht schnell wieder einigermaßen auf zwei Beinen zumindest etwas laufen konnte, solange ich die Zähne zusammengebissen habe ging es dann auch ganz gut.

Seitdem 06.03.06 arbeite ich wieder, allerdings bin ich bis heute nicht so belastbar wie vorher. Sport ist mittlerweile ein Ding der Unmöglichkeit, bis auf Radfahren oder leichtes Crosstraining. Dinge die ich vorher gemacht habe, wie joggen, Inline-Skating oder Kickboxen sind leider nicht bzw. kaum möglich.

Auch ist mein Bein sehr wetterfühlig. Wenn das Wetter sehr feucht und kalt ist, läuft auch mein Bein nicht wirklich"rund". Habe immer das Gefühl, dass etwas sperrt und einen Druck auf das Kniegelenk (welches ja auch zertrümmert war) ausübt. Macht nicht wirklich Spaß.

Das Metall wird eventuell schon Ende des Jahres (ein Jahr post OP) entfernt. Hoffe, dass dies unkompliziert verlaufen wird, hat da jemand Erfahrung mit?
Was mir ein wenig zu schaffen macht, sind die sehr wahrscheinlichen Spätfolgen, wie Arthrose o.ä. Mein Gelenkknorpel wurde ebenfalls schwer beschädigt. Auch meine zwei bösen Narben die sich vom Knie abwärts bis übers halbe Schienbeinziehen sind nach wie vor nicht ganz schmerzfrei und die Haut drumherum ist gefühlslos.

Hat jemand Erfahung mit diesen Verletzungen und kennt sich mit den damit verbundenen Spätfolgen aus? Gerade für meinen Beruf wäre es wirklich wichtig zu wissen, wie es gesundheitlich in Zukunft weitergeht.

Über zahlreiche Antworten würde ich mich freuen!

Liebe Grüße, Nicole

Guten Abend.

Ich habe mir wegen einem Motorrollerunfall am 16.12.05 eine
Tibiakopftrümmerfraktur zugezogen.

Aua! (Scheiß Roller - bist wohl, wie so viele Dixiklofahrer, mit dem Bein unter die Verkleidung gekommen?).

Sport ist mittlerweile ein Ding der Unmöglichkeit, bis auf Radfahren
oder leichtes Crosstraining. Dinge die ich vorher gemacht habe, wie
joggen, Inline-Skating oder Kickboxen sind leider nicht bzw. kaum
möglich.

Mit dem ganzen Metall im Gelenk bzw. Knochen verwundert mich das kein bisschen. Außerdem wirst Du wohl mit Einschränkungen bei der Beweglichkeit dauerhaft zurechtkommen müssen, auch, wenn der Schrottplatz wieder draußen ist.

Auch ist mein Bein sehr wetterfühlig. Wenn das Wetter sehr
feucht und kalt ist, läuft auch mein Bein nicht wirklich „rund“.

Siehe vor; das sollte sich mit Entfernung der Metallteile spürbar bessern. Ganz verschwinden kann es nicht, schon allein wegen des Narbengewebes. Sei, auch, wenn sich das erst mal zynisch anhört, froh, dass überhaupt noch „Gelenkschmiere“ gebildet wird - bei einem zertrümmerten Gelenkkopf kann das durchaus auch flachfallen; dann hast Du die Arthrose sofort und auf der Stelle und massivst.

Das Metall wird eventuell schon Ende des Jahres (ein Jahr post
OP) entfernt. Hoffe, dass dies unkompliziert verlaufen wird,
hat da jemand Erfahrung mit?

Mit so viel Metall im Körper nicht, aber bei mir und betroffenen Bekannten war das Entfernen eigentlich immer der problemloseste Teil der Aktion.

Was mir ein wenig zu schaffen macht, sind die sehr
wahrscheinlichen Spätfolgen, wie Arthrose o.ä.

Nachdem ich Dich aufgrund des schnuckeligen Bildes in Deiner ViKa :wink: auf ca. 25 schätze, sollte es bei Dir nicht gar so schlimm werden müssen. Worauf Du nach der Entfernung des Metalls achten musst, ist vor allem ein guter muskulärer Aufbau am betroffenen Bein. Das betrifft hauptsächlich den musculus quadriceps (den großen Oberschenkelmuskel). Dieser hat vier Stränge, von denen man die drei „oben“ liegenden bei ausgestrecktem Bein und angezogener Fußspitze gut ertasten kann. Der an der Schenkelinnenseite liegende Strang ist bei den meisten Menschen weniger ausgeprägt. Und dieser Strang ist derjenige, der gezielt trainiert werden sollte, weil er dafür zuständig ist (u.a.), den Bänderapparat im vorgeschädigten Knie zu entlasten.

Mein Gelenkknorpel wurde ebenfalls schwer beschädigt.

Eben drum …

Auch meine zwei bösen Narben die sich vom Knie abwärts bis übers halbe
Schienbeinziehen sind nach wie vor nicht ganz schmerzfrei und
die Haut drumherum ist gefühlslos.

Beides dauert seine Zeit. Ich habe zwar keine Narbe von solchem Kaliber, jedoch ist heute - 18 Jahre nach meinem Unfall - das Gefühl auf der Haut wieder da und die Narben sind beschwerdefrei. In den ersten zwei Jahren danach hättest Du mir allerdings auf der Kniescheibe eine Zigarette ausdrücken können :frowning:

Hat jemand Erfahung mit diesen Verletzungen und kennt sich mit
den damit verbundenen Spätfolgen aus? Gerade für meinen Beruf
wäre es wirklich wichtig zu wissen, wie es gesundheitlich in
Zukunft weitergeht.

Richte Dich darauf ein, dass Du Dein Sportprogramm umstellen musst. Gerade Jogging ist Gift für ein vorgeschädigtes Kniegelenk; allenfalls auf Waldboden mag es noch angehen. Kickboxen mit so einer Verletzung : habe ich starke Zweifel, aber nicht wirklich Ahnung, friedliebender Mensch, der ich bin.

Für die Gluteus- Muskelgruppe wäre vielleicht Bowling oder Sportkegeln das Richtige - aber erst den Arzt fragen, gelle? Jedenfalls können die Gesäßmuskeln auch ihren Teil bei der Stabilisierung des Oberschenkels übernehmen; und je stabiler der Oberschenkel sitzt, desto eher können Fehlbelastungen des Kniegelenks vermieden werden.

Wenn die letzte OP gelaufen ist, lass Dir Krankengymnastik verpassen, u.a. für den bereits erwähnten musculus quadriceps. Zuerst sind isometrische Übungen an der Reihe, d.h. das Knie wird bewegt, aber nicht belastet. Diese Übungen helfen mir heute noch, bspw. bringt es mir schon viel, auf der Tischkante zu sitzen und das Knie einfach locker hin und her zu schwingen. Ein/e Krankengymnase/r oder Physiotherapeu/r/se kann Dir auch zeigen, was man tun kann, wenn das Knie Blockieransätze zeigt (Fuß leicht nach unten ziehen, quasi das Gelenk strecken). Nach Herstellung einer gewissen Grundstabilität und -mobilität des Gelenks wird man Dich mit Thera- und Deuserband ärgern; erst danach kannst Du anfangen, per Krafttraining Muskelaufbau zu betreiben. Begleitend zur Gymnastik fürs Knie schadet es auch nix, die Rückenmuskulatur zu stärken (Haltungsmängel belasten auch das Kniegelenk und die Hüfte, von der Hüfte wiederum kann eine ganze Menge „Stütze“ fürs Knie ausgehen!). Ich rate Dir allerdings dringendst , nicht einfach in die Muckibude zu rennen, sondern Dich im Krankenhaus therapieren zu lassen. Wenn Du nämlich mit Deinem kaputten Bein irgendwelche Sperenzchen machst, kannst Du Dir zusätzlich zu dem ganzen Elend noch eine Pseudoarthrose am Schienbeinkopf holen, was letzten Endes lebenslangen Hink am Fuß bedeutet. Deswegen will es mir auch nicht so richtig gefallen, dass Du schon wieder, trotz des ganzen Metallgelumpses im Bein, alle möglichen Sportarten austestest …

Gruß Eillicht zu Vensre
*IANAD*

Hallo Nicole,

So erstmal ein Unfallbericht zum Ersten:

Ich habe mir wegen einem Motorrollerunfall am 16.12.05 eine
Tibiakopftrümmerfraktur zugezogen. Es dauerte 5 Tage bis man
operieren konnte. Bin jetzt um 10 Schrauben und zwei Platten
reicher. Insgesamt war ich bis zum 28.12.05 im Krankenhaus,
was über die Weihnachtsfeiertage ganz klasse war.
Danach folgten bis zum 15.02. die harten Wochen an Krücken.
Belastung bis maximal 20kg, die Bewegungschiene war erst auf
45 Grad eingestellt, später dann auf 90 Grad. Danach durfte
ich von jetzt auf nachher voll belasten, was ich dann auch
getan habe und recht schnell wieder einigermaßen auf zwei
Beinen zumindest etwas laufen konnte, solange ich die Zähne
zusammengebissen habe ging es dann auch ganz gut.

solange man keine prä/post OP Rö.-Bilder gesehen hat, kann man auch nicht sagen ob o.a. OP/Therapie/Reha optimal gelaufen ist. Also tun wir jetzt so, als ob.

Seitdem 06.03.06 arbeite ich wieder, allerdings bin ich bis
heute nicht so belastbar wie vorher. Sport ist mittlerweile
ein Ding der Unmöglichkeit, bis auf Radfahren oder leichtes
Crosstraining. Dinge die ich vorher gemacht habe, wie joggen,
Inline-Skating oder Kickboxen sind leider nicht bzw. kaum
möglich.

Leider geht aus deiner Schilderung nicht hervor, wie -aktuell- die Beugung, bzw. weil noch wichtiger, die Streckung ist. Es ist zu bedenken, dass du durch die rel. langfristige Ruhigstellung vermutlich ein muskuläres Defizit hast, d.h., dass die Muskulatur mehr oder weniger atrophiert (durch Nichtbeanspruchung geschrumpft)ist. Außerdem kann sich die „Statik“, also die Belastungspunkte im Knie (Ober- zu Unterschenkel)leicht geändert haben. Auch das verursacht Probleme.

Auch ist mein Bein sehr wetterfühlig. Wenn das Wetter sehr
feucht und kalt ist, läuft auch mein Bein nicht
wirklich"rund".

Wetterfühlig im Sinne von Großwetterlagen Veränderung?
Ansonsten ist es sicherlich auuch eine Frage der Durchblutung, wie bei jedem andern Sportler der sich aufwärmen muss, um „rund zu laufen“. Dieses fällt dir wahrscheinlich aus verschiedenen Gründen in Relation zu diesen, ungleich schwerer.

Habe immer das Gefühl, dass etwas sperrt und
einen Druck auf das Kniegelenk (welches ja auch zertrümmert
war) ausübt. Macht nicht wirklich Spaß.

Na klar! Aber auch hier die Frage nach Beugung und Streckung.

Das Metall wird eventuell schon Ende des Jahres (ein Jahr post
OP) entfernt. Hoffe, dass dies unkompliziert verlaufen wird,
hat da jemand Erfahrung mit?

Mach dir keine Gedanken, das wird sucherlich in Ordnung gehen.
Das Metall, auch abhängig davon was es ist (Platten, Schrauben, Drähte) sollten nach spätestes einem Jahr entfernt werden.
Warum, das würde jetzt evtl. zu weit führen. Nur soviel: Es sollte dort entfernt werden, wo es hineingekommen ist. Dort nämlich hat man garantiert das Werkzeug, um es wieder zu entfernen.

Was mir ein wenig zu schaffen macht, sind die sehr
wahrscheinlichen Spätfolgen, wie Arthrose o.ä.

Darüber würde ich mir jetzt, auch wenn es natürlich verständlich ist, noch keine Gedanken machen. Wahrscheinlichkeiten sind nur Spekulationen! Nur soviel: ausschließen kann eine posttraumatische Arthrose (also durch den Unfall bedingt) niemand, und

Mein Gelenkknorpel wurde ebenfalls schwer beschädigt.

das ist es wenn ich sage, es ist eher warscheinlich als unwahrscheinlich eine nicht altersbedingte Arthrose zu bekommen, insbesondere wenn du keine Kniegelenkschonende Sportarten (z.B. Schwimmen,Radfahren) sondern Kampfsportarten (z.B. Kickboxen) betreibst.

Auch meine zwei bösen Narben die sich vom Knie abwärts bis
übers halbe Schienbein ziehen sind nach wie vor nicht ganz
schmerzfrei und die Haut drumherum ist gefühlslos.

Nun, viele assozieren mit einer „schönen“ Narbe auch eine gelungene OP… und natürlich gegenteilig, fiese Narbe - misslungene Op. Die Narbenprobleme (vor allen Dingen wenn großflächig) sind aber nichts besonderes. Und die Gefühllosigkeit um das Narbengewebe herum, ebenso. Mann hat halt eben nicht nur die Haut mit dem Skalpell, sondern auch feinste, kleinste Nerven die für dieses Gebiet „zuständig“ waren, durchtrennt. Diese Gefühllosigkeit ist leider nur zum Teil reversibel (wiederherstellbar).

Hat jemand Erfahung mit diesen Verletzungen und kennt sich mit
den damit verbundenen Spätfolgen aus?

Um eine einigermaßen seriöse Prognose zu stellen, muss man wirklich
mehr Fakten (Rö.-Bilder, OP-Bericht etc.) zur Hand haben und ist auf diesem Weg nicht zu stellen.

Gerade für meinen Beruf wäre es wirklich wichtig zu wissen, wie es
gesundheitlich in Zukunft weitergeht.

Ist es nicht für jeden in jedem Beruf mit entsprechender Notwendigkeit für eine Körperlichen Leistungsfähigkeit -mit dem er sein Lebensunterhalt verdient-, wichtig :wink:

Über zahlreiche Antworten würde ich mich freuen!

Hier wenigsten schon mal eine…

Liebe Grüße, Nicole

Liebe Grüße, rollifern

solange man keine prä/post OP Rö.-Bilder gesehen hat, kann man
auch nicht sagen ob o.a. OP/Therapie/Reha optimal gelaufen
ist. Also tun wir jetzt so, als ob.

Bei Interesse kann ich dir gerne mal Röntgenbildaufnahmen per E-Mail schicken!

Leider geht aus deiner Schilderung nicht hervor, wie -aktuell-
die Beugung, bzw. weil noch wichtiger, die Streckung ist. Es
ist zu bedenken, dass du durch die rel. langfristige
Ruhigstellung vermutlich ein muskuläres Defizit hast, d.h.,
dass die Muskulatur mehr oder weniger atrophiert (durch
Nichtbeanspruchung geschrumpft)ist.

Kann mein Bein grundsätzlich voll strecken und auch richtig in die Knie gehen, allerdings ist das sehr geräuschvoll, knackt ganz schön und spüren tut man immer, dass es nicht mehr ist wie vorher!

Wetterfühlig im Sinne von Großwetterlagen Veränderung?

Wetterveränderung im Sinne von Wetterumschlägen besonders von trocken in nass…

Mach dir keine Gedanken, das wird sucherlich in Ordnung gehen.
Das Metall, auch abhängig davon was es ist (Platten,
Schrauben, Drähte) sollten nach spätestes einem Jahr entfernt
werden.

Habe am 31.10. Termin beim Professor, der mich operiert hat, dann werde ich einen OP Termin vereinbaren.

sondern Kampfsportarten (z.B. Kickboxen) betreibst.

kann ich doch gar nimmer machen ^^

Danke für die Auskunft, wie gesagt, bei interesse schicke ich dir gerne mal Bilder meines Beines! :smile:

LG Nicole

Aua! (Scheiß Roller - bist wohl, wie so viele Dixiklofahrer,
mit dem Bein unter die Verkleidung gekommen?).

Nein! Straßenbahnschiene überquert, welche nass war. Tja und dann hats mir den Hinterreifen weggezogen!

Siehe vor; das sollte sich mit Entfernung der Metallteile
spürbar bessern. Ganz verschwinden kann es nicht, schon allein
wegen des Narbengewebes. Sei, auch, wenn sich das erst mal
zynisch anhört, froh, dass überhaupt noch „Gelenkschmiere“
gebildet wird - bei einem zertrümmerten Gelenkkopf kann das
durchaus auch flachfallen; dann hast Du die Arthrose sofort
und auf der Stelle und massivst.

Uiii… hoffe auf Besserung nach der 2. OP! Habe schon von einigen gehört es soll besser werden! Denke mal das wird schon, Kopf niemals in den Sand stecken…

Ich habe zwar keine Narbe von solchem Kaliber

Ich hab sogar zwei… *dummgrins*

Richte Dich darauf ein, dass Du Dein Sportprogramm umstellen
musst. Gerade Jogging ist Gift für ein vorgeschädigtes
Kniegelenk; allenfalls auf Waldboden mag es noch angehen.
Kickboxen mit so einer Verletzung : habe ich starke Zweifel,
aber nicht wirklich Ahnung, friedliebender Mensch, der ich
bin.

kann ja beides nicht mehr machen, selbst ein Spurt auf die Straßenbahn ist ziemlich schmerzhaft! Das habe ich schon lange aufgegeben! Mein Orthopäde würde mir was husten…

Ich rate Dir allerdings
dringendst , nicht einfach in die Muckibude zu rennen,
sondern Dich im Krankenhaus therapieren zu lassen.

Bin Stammgast bei Reha Süd in Freiburg, ein ausgezeichnetes Rehazentrum und habe dort KG mit Gerätetraining etc.
Den Muskelaufbau habe ich sehr gut hinbekommen, das zweite Mal wird das auch noch klappen!

So noch eine Frage: Auf Grund der langen einseitigen Belastung kam es jetzt auch noch im rechten Knie zu einem Knorpelschaden und einer Verschiebung der Kniescheibe. Sehr schmerzhaft, Treppensteigen ist ein Albtraum… Gibt es da außer KG noch andere Heilungsmöglichkeiten? Mein Arzt meinte eine OP würde max. eine Erleichterung für ein Jahr bringen, on man danach nochmal operieren könnte, könnte sich als schwer erweisen, zudem die OP nicht erfolgsversprechend wäre…

Danke auch für deine ausführliche Antwort!

LG Nicole

Hallo.

Nein! Straßenbahnschiene überquert, welche nass war. Tja und
dann hats mir den Hinterreifen weggezogen!

Passöre mir das mit dem Mopped, läge ich auch auf der Schnauze, müsste aber extremes Pech haben, wenn dabei ein auch nur annähernd so schwerwiegender Bruch herauskommen sollte. Beim Fliewatüüt besorgt meist die Verkleidung - besonders die schmucken Chrombügel - das Brechen, weil man die Hölzer nicht rechtzeitig aus der Gefahrenzone bringt … aber das hilft Dir jetzt eh nix.

So noch eine Frage: Auf Grund der langen einseitigen Belastung
kam es jetzt auch noch im rechten Knie zu einem Knorpelschaden
und einer Verschiebung der Kniescheibe. Sehr schmerzhaft,
Treppensteigen ist ein Albtraum… Gibt es da außer KG noch
andere Heilungsmöglichkeiten? Mein Arzt meinte eine OP würde
max. eine Erleichterung für ein Jahr bringen, on man danach
nochmal operieren könnte, könnte sich als schwer erweisen,
zudem die OP nicht erfolgsversprechend wäre…

Ich denke auch, dass eine Operation am anderen Knie eher kontraproduktiv wäre. Die einseitige Belastung allerdings muss abgestellt werden. Das kann z.B. mit Einlagen, Spezialschuhen, schlimmstenfalls mit einem „Schienenapparat“ à la Forrest Gump, gemacht werden.

Nach der Entfernung des Metalls muss der Orthopäde nochmals Deine Gesamthaltung beurteilen, z.B. hinsichtlich einer evtl. Verkürzung der Muskeln und Sehnen am verletzten Bein, was einen Beckenschiefstand zur Folge hätte, der für weitere Fehlbelastungen rechts sorgen würde. Auch hier sind ggf. Einlagen oder andere Hilfsmittel anzuraten. Ein Knorpelschaden durch Fehlbelastung ist zwar etwas sehr Hartnäckiges, kann aber in jungen Jahren noch aufgehalten werden - vollständig zurückgedreht werden allerdings nicht.

Sei aber nochmals deutlich gesagt : IARNAD,H …

Gruß Eillicht zu Vensre

Passöre mir das mit dem Mopped, läge ich auch auf der
Schnauze, müsste aber extremes Pech haben, wenn dabei ein auch
nur annähernd so schwerwiegender Bruch herauskommen sollte.
Beim Fliewatüüt besorgt meist die Verkleidung - besonders die
schmucken Chrombügel - das Brechen, weil man die Hölzer nicht
rechtzeitig aus der Gefahrenzone bringt … aber das hilft Dir
jetzt eh nix.

War auch extrem dämlich! War ganze 30 km/h schnell und bin halt seitlich weggerutscht, das erste was mit voller wucht auf den asphalt aufschlug, war halt das Knie. Durch die Stauchung kams dann zur Trümmerfraktur! Der Arzt meinte auch, dass es ziemlich selten sei, durch so einen Sturz sich so erheblich zu verletzen!

Ich denke auch, dass eine Operation am anderen Knie eher
kontraproduktiv wäre. Die einseitige Belastung allerdings
muss abgestellt werden. Das kann z.B. mit Einlagen,
Spezialschuhen, schlimmstenfalls mit einem „Schienenapparat“ à
la Forrest Gump, gemacht werden.

Hab ich doch schon! Meine Mutter ist in der Schuhortopädie tätig. Habe also die Spezialisten in der Familie und bin bestens versorgt :smile:

Nach der Entfernung des Metalls muss der Orthopäde
nochmals Deine Gesamthaltung beurteilen, z.B. hinsichtlich
einer evtl. Verkürzung der Muskeln und Sehnen am verletzten
Bein, was einen Beckenschiefstand zur Folge hätte, der für
weitere Fehlbelastungen rechts sorgen würde. Auch hier sind
ggf. Einlagen oder andere Hilfsmittel anzuraten. Ein
Knorpelschaden durch Fehlbelastung ist zwar etwas sehr
Hartnäckiges, kann aber in jungen Jahren noch aufgehalten
werden - vollständig zurückgedreht werden allerdings nicht.

Ich geb mir auf jeden Fall jede Menge Mühe… Möchte ja nicht in meinen besten Jahren, ständig mit Schmerzen rumlaufen!

Sei aber nochmals deutlich gesagt : IARNAD,H …

Was heißt denn das? Ich komme mir grade ein wenig unterbelichtet vor…

Gruß Eillicht zu Vensre

Gruß zurück, Nicole

Hallo Nicole,

Kann mein Bein grundsätzlich voll strecken und auch richtig in
die Knie gehen,

das sind schon einmal sehr gute Voraussetzungen…

allerdings ist das sehr geräuschvoll, knackt
ganz schön und spüren tut man immer, dass es nicht mehr ist
wie vorher!

Die Frage ist: wwas knackt, und warum?
Prinzipiell: Die Frage der richtigen Reha-Therapie kann nur von deinem behandelnden Physiotherapeut/in in Kkoperation mit dem Arzt und in Kenntnis des genauen Status quo, erfolgen.
Etwas Geduld wird dir, und etwas Vertrauen deinem Arzt/Therapeuten, ganz gut tun :wink:

Wetterfühlig im Sinne von Großwetterlagen Veränderung?

Wetterveränderung im Sinne von Wetterumschlägen besonders von
trocken in nass…

Das Phänomen der Meteoropathie (Wetterfühligkeit)ist in seinen Mechanismen nicht geklärt. Es wird aber von Wetterempfindlichkeiten bei bestimmten Krankheiten und nach Einbau von Metallimplantaten und eben auch Osteosynthesemetallen, berichtet. Wie sich diese Symptomatik entwickelt bleibt abzuwarten. Deshalb

Mach dir keine Gedanken, das wird sucherlich in Ordnung gehen.
Das Metall, auch abhängig davon was es ist (Platten,
Schrauben, Drähte) sollten nach spätestes einem Jahr entfernt
werden.

Habe am 31.10. Termin beim Professor, der mich operiert hat,
dann werde ich einen OP Termin vereinbaren.

fangen auch erst nach der ME, neue 100 Jahre für dich an :wink:

sondern Kampfsportarten (z.B. Kickboxen) betreibst.

kann ich doch gar nimmer machen ^^

Ja, wahrscheinlich nicht, leider. Aber lasse nach der ME erst einmal eine geraume Zeit vergehen. Sag niemals… öh, nimmer!

Danke für die Auskunft, wie gesagt, bei interesse schicke ich
dir gerne mal Bilder meines Beines! :smile:

Bitte, gerne geschehen. Zu den Bildern hast Du ja eine E-Mail.

LG Nicole

LG, rollifern