Typisierung

Ich hab heute ne Typisierung gemacht,
für einen mir unkeannten an Leukemie erkrankten
Kollegen in meiner grossen grossen Firma.
Sie schickten mir ein Päckchen mit Spritze,
damit sollte ich dann beim Hausarzt vorstellig werden.
Der hat mir dann erstmal 10 Euro Praxisgebühr abgenommen.
Egal, ich hab das gern gemacht, aber es stellen sich
mir 2 Fragen.

  1. Nachdem ich das gemacht hab, las ich auf dem Merkzettel,
    das nur Spender am Ende in Betracht kommen, die 16-40 Jahre alt
    sind, ich bin aber 44. Hatte das dann einen Sinn?
    2)Ist das so vorgesehen, dass das über meine GKK geht,
    oder muss das nicht die KK des Betroffenen übernehmen,
    oder schliessen die beiden sich da kurz.

Ich hab die Typisierung in unserer örtlichen Blutspende machen lassen. Die Krankenkasse hatte da nichts mit zu tun.

Die Analyseergebnisse kommen in die große deutsche Knochenmarkspenderkartei. Und wenn dann eine Übereinstimmung eines potentiellen Spenders mit einem x-beliebigen Leukämiepatienten gefunden wird, wird der Spender angeschrieben. Man erfährt nie, für wen man spendet, und der Patient erfährt nie, wer gespendet hat. Das soll ein Abhängigkeitsverhältnis vermeiden. Man erfährt auch nie, ob man der einzige passende Spender wäre oder ob es noch andere Kandidaten gibt. Man soll sich aus freien Stücken entscheiden, ob man spendet oder nicht. Jegliche Form von Einflussnahme ist verboten.

Es kann übrigens durchaus sein, dass der Spender das Leben eines Kranken außerhalb von Deutschland rettet bzw. dass der Patient eine nicht deutsche Spende bekommt. Wenn im eigenen Land keine Übereinstimmung gefunden wird, werden weltweit die Spenderdatenbanken angefragt. Dennoch gibt es immer wieder Fälle, in denen kein passender Kandidat gefunden wird, weshalb ständig nach weiteren Kandidaten gesucht wird.

Bis denne
Schnoof

Ich hab die Typisierung in unserer örtlichen Blutspende machen
lassen. Die Krankenkasse hatte da nichts mit zu tun.

Typisch meine Firma, sie sagten, ich solle damit zum Hausarzt.
Bleibt nur noch die Frage, wenn man mich auswählt,
bin ich den mit 44 zu alt -wie auf dem Merkzettel stand-
oder ist das egal, wenn sich sonst keiner findet.

Vielleicht ist es ja bei Euch auch nicht viel anders möglich. Ich weiß nur nicht, ob die Krankenkasse damit etwas zu tun hat oder ob die Typisierung eigentlich ohne die 10 Euro laufen müsste. Ich weiß es nicht.

Alles andere kannst du hier nachlesen: http://www.dkms.de/spender/index.html

Da steht auch etwas von 55 Jahren, nicht 44 …

Bis denne
Schnoof

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Hallo,
ich habe die Typisierung beim Hausarzt machen lassen.
Es war aber noch vor der 10 EUR/Praxisgebührzeit, ich habe diesbzgl. nie was von der KK gehört.

Ja und da steht auch, dass man sich zur
KM Spende erst verpflichten muss,
wenn man auserwählt worden ist.
Ich sollte das scon bei der Blutspende
unterschreiben.

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