ich bin 25 Jahre alt und leide seit etwa 9 Jahren an ständigen Kopfschmerzen.
Sie treten oft täglich auf, aber auch mal 2-3 Wochen gar nicht. Tageszeiten sind auch total unterschiedlich (gleich wenn ich aufwache, mittags, spät abends).
Der Schmerz ist oft drückend und dumpf, aber auch manchmal pulsierend - Migräne artig- so das mir körperliche Anstrengung äußerst schwer fällt. Laut Neurologen habe ich eine Mischung aus Spannungskopfschmerz und Migräne (ohne Aura).
Ich weiß mir langsam keinen Rat mehr was ich noch versuchen soll.
Akkupunktur hat mir nicht geholfen, ein Anti-Depr. hat zwar geholfen - aber mit sehr üblen Nebenwirkungen. Sogar ein einwöchiger Klinikaufenthalt mit MRT, Gehirnwasseruntersuchung usw. kam zu keinem Ergebnis.
Hallo Claudi,
mit 19 Jahren hat bei mir die Migräne begonnen, und immer dann, wenn ich gar keine Zeit hatte, mich auszuruhen und vor lauter Stress immer Schokolade „brauchte“. Es hat ein paar Jahre gedauert, bis ich merkte, dass mir die Schokolade die Kopfschmerzen einbrachte. Und wieder einige Jahre später musste ich erkennen, dass ich gar keine Produkte essen darf, in denen Kuhmilch enthalten ist.
Der Erfolg liegt auf der Hand: ich habe durch diese Weglassdiät keine Migräne mehr!
Vielleicht leidest Du auch an einer Lebensmittelunverträglichkeit.
Seltsamerweise kennen sich nur wenige Ärzte damit aus.
Gute Besserung,
Claudia
Hallo,
ich bin 25 Jahre alt und leide seit etwa 9 Jahren an ständigen
Kopfschmerzen.
außer Anregungen in ungewöhnliche Richtungen zu denken,
kann dir hier wohl niemand geben.
Deshalb drei Anekdoten, die dir vielleicht einen Hinweis
geben:
Freundin 1: hatte jahrelang Kopfschmerzen.
Erst als ein Arzt bemerkte, dass sie abends Bluthochdruck
hatte (morgens aber eher niedrigen Blutdruck) und das behandelt
wurde, verschwanden die Schmerzen.
Freundin 2: wurde irgendwann vermessen und dabei wurde
festgestellt ,dass ihr linkes Bein kürzer als das rechte ist.
Seither hat sie a) Einlagen und b) eine linksseitige Absatzerhöhung.
Dass sie seither nur noch selten Kopfschmerzen hat, war eine
sehr willkommene Begleiterscheinung.
Bsp 3: Mein Mann hatte als Jugendlicher sehr starke Kopfschmerzen.
Erst bei der Führerscheinprüfung fiel auf, dass er auf einem
Auge kaum noch Sehkraft hatte (das andere hat immer ausgeglichen,
es wurde nie bemerkt). Die Kopfschmerzen verschwanden auch durch
eine Brille nicht, weil die Gläser auf beiden Seiten viel zu
unterschiedliche Dioptrien hätten haben müssen. Erst Kontaktlinsen
(und inzwischen eine OP) brachten Linderung.
Nimmst Du die Pille?
Eine Exfreundin hat sich acht Jahre mit etremer Migräne gequält. Alle Untersuchungen, nix. Migränetabletten. Nix.
Dann die Pille abgesetzt, und zwei Monate später waren die Schmerzen nur noch Erinnerung.
Deine Kopfschmerzen können ganz verschiedenen Ursachen haben, wie Du schon den Vorpostings entnehmen konntest.
Warst Du schon mal beim Orthopäden? Die häufigste Kopfschmerzursache sind Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich. Außer dem Orthopäden kann Dir da nur Sport aus der Misere helfen. Jeden Tag eine halbe Stunde Fahrradfahren oder Joggen oder auch Rückengymnastik, Pilates oder Yoga - und Du wirst eine deutliche Besserung spüren. Ich leide auch seit meiner Pubertät unter chronischen Kopfschmerzen und Sport hat mir immer geholfen (wenn man nur nicht so faul wäre…).
zumindest gegen den spannungsbedingten Anteil müsste es doch Übungen geben - vielleicht kann dir ein Physiotherapeut welche beibringen, so in der Art einer Rückenschule, nur für Schultern und Nacken?
Wärmstens zu empfehlen ist in diesem Falle die Akupunktur. Muss ja nicht mit Nadeln sein, falls du die Piekserei verabscheust. Es gibt auch schmerzfreie Akupunkturmöglichkeiten, die du sogar selbst durchführen kannst.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Akupunktur bei Kopfschmerzen sehr sehr wirksam ist, auch wenn man sie an sich selbst durchführt. Benötigt wird dazu lediglich ein Akupunkturgerät, gibt es ab ca. 15 Euro. Es sollte gleichzeitig ein Punktfinder integriert sein, damit du die richtigen Punkte triffst.
Wenn du schon so viele Jahre Probleme damit hast, dann wäre es doch einen Versuch wert oder?
Aber es hört sich auch etwas an wie hormonabhängig, so alle 3
Wochen…
Schon mit einem Gyn. gesprochen?
Ich habe vor einigen jahren begonnen, 1 - 3 pro Jahr Blut zu
spenden, je nach dem wie ich es schaffe. Seitdem ist es besser
mit Kopfschmerzen.
Ich meinte nicht alle 3 Wochen, sondern fast täglich. Es kann aber mal 2-3 Wochen auch nichts sein, was aber nicht der Regelfall ist.
Gibt es eine Erklärung, warum dir Blutspenden geholfen hast? Hast du Bluthochdruck? Ich habe eher niedrigen Bd und dann eher Angst, daß ich das nicht so gut vertrage.
Hallo Claudi,
mit 19 Jahren hat bei mir die Migräne begonnen, und immer
dann, wenn ich gar keine Zeit hatte, mich auszuruhen und vor
lauter Stress immer Schokolade „brauchte“. Es hat ein paar
Jahre gedauert, bis ich merkte, dass mir die Schokolade die
Kopfschmerzen einbrachte. Und wieder einige Jahre später
musste ich erkennen, dass ich gar keine Produkte essen darf,
in denen Kuhmilch enthalten ist.
Der Erfolg liegt auf der Hand: ich habe durch diese
Weglassdiät keine Migräne mehr!
Vielleicht leidest Du auch an einer
Lebensmittelunverträglichkeit.
Hi,
sowas in der Richtung habe ich auch schon vermutet. Habe davon gehört, daß einige Schokolade und sogar Käse nicht vertragen. Einige Zeit habe ich es mal ausprobiert, aber konnte keinen Erfolg feststellen. Vielleicht kommt es nochmal auf einen konsequenten längeren Versuch an.
Stelle nämlich gerade fest, daß ich vorhin eine heisse Schoki getrunken habe und nun mit Kopfschmerzen hier sitze. Zufall oder eben nicht, das ist hier die Frage!
Danke auf jeden Fall, ich werde mal einen Versuch starten!
Freundin 1: hatte jahrelang Kopfschmerzen.
Erst als ein Arzt bemerkte, dass sie abends
Bluthochdruck
hatte (morgens aber eher niedrigen Blutdruck) und das
behandelt
wurde, verschwanden die Schmerzen.
Grundsätzlich habe ich niedrigen Blutdruck = Kopfschmerzen
Im Sommer als es so heiß war hatte ich hohen Blutdruck = Kopfschmerzen
Ich werde aber mal darauf achten, vielleicht fällt ja was auf.
Freundin 2: wurde irgendwann vermessen und dabei wurde
festgestellt ,dass ihr linkes Bein kürzer als das rechte ist.
Seither hat sie a) Einlagen und b) eine linksseitige
Absatzerhöhung.
Dass sie seither nur noch selten Kopfschmerzen hat, war eine
sehr willkommene Begleiterscheinung.
Komische Sache oder? Was solche Sache für Auswirkungen haben könne…
Da ist aber eigentlich alles ok, wurde schonmal gemessen.
Bsp 3: Mein Mann hatte als Jugendlicher sehr starke
Kopfschmerzen.
Erst bei der Führerscheinprüfung fiel auf, dass er auf einem
Auge kaum noch Sehkraft hatte (das andere hat immer
ausgeglichen,
es wurde nie bemerkt). Die Kopfschmerzen verschwanden auch
durch
eine Brille nicht, weil die Gläser auf beiden Seiten viel zu
unterschiedliche Dioptrien hätten haben müssen. Erst
Kontaktlinsen
(und inzwischen eine OP) brachten Linderung.
Habe bereits sehr früh eine Brille bekommen, trage auch Kontaktlinsen und wurde auch schon gelasert. (brauche aber leider wieder ein Brille)
In der Zeit ohne Brille waren die KS aber leider genauso da. Das war auch schonmal eine Vermutung von Ärzten. Es konnte jedoch auch nichts festgestellt werden.
ja mache ich. Hatte allerdings aus diesem Grund auch schon eine längere Pause von ein paar Monaten eingelegt. Eine Besserung konnte ich jedoch nicht feststellen.
Warst Du schon mal beim Orthopäden? Die häufigste
Kopfschmerzursache sind Verspannungen im Schulter- und
Nackenbereich. Außer dem Orthopäden kann Dir da nur Sport aus
der Misere helfen. Jeden Tag eine halbe Stunde Fahrradfahren
oder Joggen oder auch Rückengymnastik, Pilates oder Yoga - und
Du wirst eine deutliche Besserung spüren.
Hey,
habe schon Massagen und KGym gemacht. Hat in dem Moment zwar geholfen, aber 5min später war alles vergessen. An der HWS ist auch alles ok.
Sport sollte ich wirlich etwas mehr betreiben (bin leider auch faul).
Das problem ist allerdings auch, wenn ich einmal KS habe, dann geht auch kein Sport mehr. Das wird dann richtig pulsierend und heftig.
Da reicht schon oft Treppensteigen aus.
Aber im Großen und Ganzen ist Sport zum Ausgleich -gerade für meinen Büroberuf- ganz gut. Das werde ich mir nochmal zu Herzen nehmen müssen.
zumindest gegen den spannungsbedingten Anteil müsste es doch
Übungen geben
Hi,
danke
Einige habe ich bei der Kgym gelernt und wende sie auch an.
Mache zur Zeit auch Autogenes Training und Progr. Muskelentspannung nach Jacobsen. Es entspannt mich zum Teil schon ein wenig, aber wirklich komme ich damit nicht weiter. Vielleicht sollte ich mir noch andere verschiedene Entspannungstechniken anschauen.
Wärmstens zu empfehlen ist in diesem Falle die Akupunktur.
Muss ja nicht mit Nadeln sein, falls du die Piekserei
verabscheust. Es gibt auch schmerzfreie
Akupunkturmöglichkeiten, die du sogar selbst durchführen
kannst.
Akupunktur habe ich schon versucht. Mein Neurologe war soooo überzeugt. „90%“ seiner Patienten hat es geholfen, nur mir leider nicht.
Er hat das Gesicht, die Hände und Füsse „genadelt“. Habe mich schon gefragt, ob ich es vielleicht mit einer Akupunktur für den verspannten Nacken- und Rückenbereich versuchen soll.
Ein interaktives Gespräch macht in Fällen wie diesen mehr Sinn. Natürlich kommt es sehr darauf an, auf wen man da trifft. Aber vielleicht hilft es dir die Augen für den Blick in die richtige Richtung zu öffnen.
Ich interpretiere mal eine Aussage aus einem Buch: „Man geht zum Arzt, um ein Rezept abzuholen. Die Erwartung schneller Lösungen ist uns eingeimpft worden. Es geht dir nicht gut? Nimm das hier. Wenn man sich darüber aber ernsthaft Gedanken macht, kann eine unbequeme Einsicht sein: Für das meiste, was uns widerfährt, sind wir selbst verantwortlich.“
Dies ist eine Einstimmung darauf, was dir bei einem Homöopathen blühen kann. Nämlich, dass er auf dich einwirken will, dass du dein Leben ändern sollst.
Vielleicht bist du nicht der Typ für die Art wie du dein Leben lebst.
ich hatte mal eine kollegin, die litt auch sehr unter migräne - irgendwann lernte ich auf die ersten anzeichen zu achten -
liess ohnehin schonmal schoki weg - und an den tagen auch tee und kaffee… half wohl schon wenn ich mich recht entsinne.
ich selbst habe nur einmal für eine weile anhaltend migräne gehabt - ich erinnere mich ziemlich gut - bei mir war es blanke anspannung -
aber damals habe ich das so gar nicht wahrgenommen. 4 wochen am stück
täglich mirgräne. heute habe ich nur ab und an und auch dann aus an-
spannung - wobei ich von dem thema keine ahnung habe, nur meine erfahrung und was ich von anderen so aufgeschnappt habe.
trinkst du viel wasser? wäre ja nicht unwichtig, selbst ich merke schädelweh wenn ich zu wenig trinke. zu wenig an der frischen luft tut seinen teil auch oft - wie wäre es mit nordic walking?
sicher wird dich das alles nicht retten, aber vielleicht musst du wirklich dein eigenes programm entwickeln dass für dich funktioniert oder zumindest vielfach hilft.
hast du mal einen allergietest gemacht? sorgst du gut für dich? also für entspannung, wohlgefühl - gibst du dir bei migräne etwas gutes?
(was dir guttut) - und haste mal versucht dir das auch schon vorher zu geben oder am besten regelmässig?
hast du mal die bücher von rüdiger dahlke und torwald detlefsen gelesen? z.b krankheit als weg oder nur v. dahlke krankheit als sprache der seele? - evtl bringt dir das ja was… ein versuch wäre es wert evtl - kann man sicher ausleihen in der bücherei, muss man ja nicht gleich kaufen…
Versuche es al mit einer konsequenten Milchdiät inkl Milch in Fertigprodukten etc. www.milchlos.de hat weitere Infos dazu.
Oft hilft auch eine Darmsanierunmg mittel hochdossiertebn gutartigen Bakterien wie mutaflor oder lactobazilluspulver aus der Apotheke etc.
Ausserdem ein gutes Antioxidantienprodukt, gemäss einer studie soll bei recht vielen Coenzym Q10 helfen
Ich meinte nicht alle 3 Wochen, sondern fast täglich. Es kann
aber mal 2-3 Wochen auch nichts sein, was aber nicht der
Regelfall ist.
Gibt es eine Erklärung, warum dir Blutspenden geholfen hast?
Hast du Bluthochdruck? Ich habe eher niedrigen Bd und dann
eher Angst, daß ich das nicht so gut vertrage.
Nein, ich habe keinen Bluthochdruck. Ich denke, es handelt sich dabei um das Phänomen, daß „altes“ Blut abgelassen wird und sich dann „frisches“ bilden kann. Ähnlich dem Brauch, jemanden zur Ader zu lassen.
Sprich doch mit Deinem Hausarzt darüber. Meiner ist auch nicht begeistert, aber ich meinte, ich nehme lieber Eisentabletten als ewig Kopfschmerztabletten, die dann doch nicht helfen. Da hatte er dann nichts gegen zu sagen. Während des Spendens muß ich was trinken, sonst wird mir komisch, aber sonst keine Probleme.
Das ist sehr bedauerlich, dass dir die Akupunktur mittels Nadeln nicht helfen konnte.
MEINE besten Erfahrungen sind jene, mittels leichtem Strom zu akupunktieren, und zwar allein, denn du selbst spürst am besten,
wie hoch die Dosis sein muss.
Dieser Stromreiz, an der richtigen Stelle eingesetzt (zeigt dir ein zum Akupunktiergerät mitgeliefertes Büchlein), ist in der Lage, deinen Schmerz sogar SOFORT zu beseitigen. So ist meine ganz persönliche Erfahrung.
Ich brauche keine Schmerztabletten mehr gegen Kopfschmerzen, seit ich das Akupunktiergerät bei mir anwende.
Versuch’s doch einfach mal, ist doch nicht so teuer, aber kann sooo hilfreich sein!!!