häufig Darmprobleme

Ich mach mir seit einer Weile Sorgen um meine Mutter (gerade 44 J. geworden)…

Aufegefallen is es mir das erste mal Weihnachten 2005, vorher hab ich da nie so drauf geachtet.
Ich war gerade im Bad und dann kamm meine Mutter angerannt, weil sie ganz dringend mal musste und hat es nich mal mehr bis zur Toilette geschafft.

Seitdem fällt es mir immer häufiger mal auf, dass sie offenbar öfter unter Druchfall leidet. Ich achte da nich immr drauf, und ich bin ja auch nich immer daheim und sie auch nicht.
Aber es fällt mir schon verstärkt auf manchmal. Ab und zu schließt sie sich sogar im Bad ein und wenn sie raus kommt hat sie andere Klamotten an, letzte Nacht auch gerade wieder.

Ich kann leider nich genau sagen wie oft sie das hat, ich will sie auch nich drauf ansprechen, weil ich weiß das es ihr unangenehm is. Letze Nacht hab ich geklingt, weil ich auch ins Bad musste und dann öffnete sie die Tür und meinte sie wäre so nassgeschwitzt gewesen, dass sie sich umziehen musste.

Ich weiß aber, dass das nicht allein der Grund war, weil sie Abends schon mal zur Toilette rennen musste und ich sehe auch öfter, dass sie Durchfalltabletten nimmt.

Was kann das sein?
Ich mache mir echt Sorgen…
Sonst scheint es ihr aber gut zu gehen.

Sie muss täglich diverse Tabletten nehmen, (vorallem wegen Schilddrüse, da sie dort schon operiert wurde)könnten das auch Nebenwirkungen sein oder was können es noch für Ursachen sein.

Ich glaube nich das sie das täglich hat, jedenfalls merke ich das nicht, aber öfter hab ich es halt seit dem schon mitbekommen.
Vor Weihnachten 2005 hab ich da nie drauf geachtet, obwohl sie glaub ich immer schon recht häufig Druchfall hatte, jedenfalls sagte mein Vater manchmal, wenn er mit meine rMutter unterwegs war, dass sie dauernd zur Toilette musste…

Die letzte Zeit fällt mir verstärkt auf, dass sie auch vorallem Nachts darunter leidet. Ich habe allein in dieser Woche 2 mal mitbekommen, wie sie ins Bad musste und ihre Klamotten gewechselt hat, meistens passiert es wohl schon wärend sie schläft oder auf dem Weg zur Toilette. Das is mir aber öfter schon Nachts aufgefallen, da ich immer relativ lange auf bin. Manchmal hat sie schon 1-2 Stunden geschlafen und dann muss sie urplötzlich raus. War meist so kurz vor Mitternacht.

Ansonsten scheint es ihr eigentlich gut zu gehen, nur Migräne hat sie fast täglich und nimmt da auch oft Tabletten, aber Appetitlosigkeit oder Gewichtsverlust hat sie eigentlich nicht. Es ist auch nich jeden Tag oder jede Nacht, aber meist ins nich allzu langen Abständen.

Ich will sie ungern drauf ansprechen, weil ich genau weiß, dass es ihr unangenehm is.
Wenn ich mal zufällig ins Bad kam hat sie sich ja immer mehr oder wneiger rausgeredet.
Manchmal waren auch nasse Flecken an der Ausdlegware im Bad und auf dem Läufer vor dem WC, wo sie wohl schon was weg gewischt hatte, da sie es offenbar nich bis aufs WC halten konnte.

Mein Stiefvater hat das aber glaub ich auch schon bemerkt, weil er die letzten 2 male als es passierte auch kurz darauf im Bad war, als meine Mutter noch drin war.

Ich dachte erst es hängt vllt. mit den Schilddrüsen-Tabletten zusammen oder den Migräne-Tabletten oder Herz-Tabletten, die sie häufig einnimmt (Schilddrüse täglich, Migräne fast täglich). Hab mal gehört das es bei Schilddrüsen-Erkrankungen unter Umständen auch zu Darmproblemen kommen kann.

Sie hat wie gesagt sehr häufig Migräne schon seit Jahren und ab und zu auch Herzflattern, wogegen sie die Herztabletten hat.

Sie isst eigentlich früh und mittags normale, Abends manchmal nichts, wenn sie zu spät von Arbeit kommt.

Sie hat manchmal wenn sie rennen muss Bauchschmerzen, aber ansonsten eigentlich keine Beschwerden.

Sie hatte wir gesagt früher schön öfter flüssigen Stuhl und tsarken Stuhldrang, oft auch wenn sie unterwegs war oder wegfahren wollte, musste sie oft vorher rennen oder unterwegs irgendwo schnell gehen.

Meine Mutter hat auch oft starke Blähungen, wenn sie nur ein bisschen was gegessen hat, was blähen kann. Aber das hat sie auch schon Jahre.

Sie verträgt Milch nicht, also denke ich, dass sie vllt. keine Laktose verträgt.
Ich weiß nicht wo Laktose überall enthalten is und ob das auch solche Beschwerden hervorrufen könnte.

Ich habe damals nie drauf geachtet, ob sie das da schon häufig hatte oder nicht.
Ich hab halt erst seit letztes Jahr Weihnachten darauf geachtet, da ich da dabei gewesen bin und ich es ein bisschen komisch fand, dass sie so starken Stuhldrang hat, dass sie es nicht mal bis zum WC geschafft hat, obwohl sie schon direkt vor der Tür war.

Sie selbst scheint sich nicht so viele Gedanken drüber zu machen, sie is jedenfalls nicht irgendwie bedrückt oder so, sondern ganz normal und meistens gut drauf.

Ich mach mir halt nur Sorgen, hab mir schon alle möglichen Ursachen ausgemalt und hab Angst, dass es vllt. was Schlimmes sein könnte, auch wenn es ihr manche Tage/Nächte gut geht wo gar nix is, vorallem da meine Oma vor Jahren mal einen mandarinengroßen aber gutartigen Tumor im Magen oder Darm hatte, so genau weiß ich es nicht mehr, da ich damals noch klein war. Mein Opa ist jetzt auch an Nierenkrebs erkrankt und seitdem mach ich mir immer gleich große Sorgen um meine Familie. Sie hat sowieo nicht immer täglich Stuhlgang, manchmal erst alle 2 oder 3 Tage, aber dann hat meistens ziemlich flüssig und mit starkem Stuhldrang vorher.
Oft wie gesagt auch in der Nacht.

Ich möchte noch was ergänzen, ich fand gerade diesen Artikel über Stuhlinkontinenz:

Zitat:
Nervenschädigung
Nervenschädigungen mit Stuhlinkontinenz als Folge können unterschiedliche Auslöser haben, zu denen beispielsweise Schlaganfälle, multiple Sklerose, senile Demenz oder Schäden nach radikalen Tumoroperationen zählen. Ferner können Nerven durch vaginale Entbindungen oder durch einen Bandscheibenvorfall überdehnt werden. Mögliche Folge: Der Steuerungsmechanismus des analen Schließmuskelsystems und damit der analen Kontinenz wird gestört.

Meine Mutter hat 2 Kinder entbunden und einmal eine OP am Unterleib hinter sich.
Außerdem hat sie mehrere Bandscheibenvorfälle, die ihr täglich extrem zu schaffen machen, sodass sie an manchen Tagen nicht mal mehr geradeaus laufen kann oder sogar wärend des Laufens umfällt.

Kann auch das eine Ursache sein, warum sie oft starken und häufig unkontrollierten Stuhlzwang hat, auch Nachts?

Hallo Furuba,

es ist rührend wie viele Gedanken du dir um deiner Mutter machst.

Ich kann dir versichern dass dir HIER keiner sagen kann was deine Mutter hat und weshalb das so ist.

Und ich kann dir nur raten dass du sie ansprichst und ihr eben sagst dass du dir Sorgen machst und das dich das sehr beschäftigt.

Grade bei Menschen, die einem nah stehen ist es immer besser, bevor man der eigenen Phantasie den freien Lauf lässt, einfach mal das anzusprechen was einen quält, auch wenn es manchmal beiden peinlich ist.

Lieben Gruß,
Maja

Hallo,

unabhängig von der eigentliche Ursache, habe ich hier zwei weiterführende Links.

http://www.medtronic.de/germany/patienten/inkontinen…
http://www.medtronic.de/germany/patienten/inkontinen…

Gruß
Carlos

Hi!

Beim chronischen Durchfall können diverse Ursachen dahinterstecken. Trotz all deiner Bedenken, würde ich sie drauf ansprechen und ihr zum Gang zum Arzt raten! Das sollte abgeklärt werden.

Mir ist allerdings noch etwas anderes aufgefallen:

und ich sehe auch öfter, dass sie Durchfalltabletten nimmt.[…]
Sie hat sowieo nicht immer täglich Stuhlgang,
manchmal erst alle 2 oder 3 Tage, aber dann hat meistens
ziemlich flüssig und mit starkem Stuhldrang vorher.[…]
ab und zu auch Herzflattern,[…]
Sie isst eigentlich früh und mittags normale, Abends manchmal
nichts, wenn sie zu spät von Arbeit kommt.[…]
Sie selbst scheint sich nicht so viele Gedanken drüber zu
machen, sie is jedenfalls nicht irgendwie bedrückt oder so,
sondern ganz normal und meistens gut drauf.

Nimmt sie Tabletten GEGEN Durchfall, oder (oder auch) Abführmittel?
Diese Symptome und das Verhalten deiner Mutter können auch bei Mißbrauch von Abführmitteln entstehen, z.b um das Gewicht zu halten oder Gewicht zu verlieren. Ich will da nichts unterstellen, aber es ist auch eine Möglichkeit.

Gruß,
Sharon

Danke für die Antworten.
Naja, meine Mutter sagt immer sie hält nix von Diäten oder dergleichen.
Sie ist auch nicht dick oder übergewichtig, sagt aber trotzdem manchmal, hat aber ein wenig einen „Kullerbauch“ der sie manchmal etwas stört.
Vorallem nach dem Essen ist ihr Bauch schon immer ziemlich dick und aufgebläht. Aber eigentlich stört sie das nicht.

Sie ist nur meistens am Abend nicht mehr groß etwas, weil sie wie gesagt manchmal relativ spät von Arbeit heimkommt. Wenn sie Abends was ist, dann meistens nur Salat oder Gemüse, bevorzugt Kohlrabi und Paprika.

Sie hat zwar in ihrem Regal etliche verschiedene Tabletten liegen, die sie jeden Morgen einnimmt, meist immer gleich alle zugleich.
Ich weiß nur das Tabletten wegen ihrer Schilddrüse darunter sind, die sie wirklich jeden Morgen nehmen muss. Was das andere im einzelnen für Tabletten sind und ob sie die auch täglich nimmt weiß ich nicht genau.

Hab mal gehört das sie auch irgendwelche Beruhigungs-oder-Stresstabletten nimmt oder irgendwas in der Art, soll aber was natürliches pflanzliches sein.

Manchmal ist der Durchfall auch tagsüber. Ich hab im Verlauf der letzten Monate aber 4 oder 5 mal mitbekommen, dass sie Nachts Durchfall hatte und es dann auch fast immer nicht mehr bis zum WC geschafft hat.

Ihr wird nach Milch immer schlecht, deshalb trinkt sie keine Milch mehr, auf Nüsse reagiert sie auch allergisch und Äpfel verträgt sie glaub ich auch nicht wirklich. Ich kenne mich aber mit den Bestandteilen einzelner Nahrungsmittel nicht so aus.

Ich hab nich drauf geachtet ob der (nächtliche) Durchfall nur nach bestimmten Tabletten oder Nahrungsmitteln auftrat, aber eigentlich hat sie Abends ja nichts gegessen und die Tabletten nimmt sie auch immer eher am Morgen, es sei denn sie nimmt noch zusätzlich Migräne-Tabletten, da nimtm sie manchmal schon an die 4 Stück am Tag glaub ich, wenn es wieder ganz schlimm is. Häufig trinkt sie am Abend eine kleine Flasche Sekt, weil ihre Ärztin meint das sei gut für ihren nicht so tollen Kreislauf und Blutdruck. Man stellte beim CT nömlich auch eine Durchblutungsstörung im Gehirn fest, die wohl angeblich von ihrer defekten Herzklappe kommt (die eine Herzklappe schließt nicht richtig). Bei einem weiteren CT wurden dann wie gesagt Bandscheibenvorfälle am Halswirbel und im unteren Bereich der Wirbelsäule festgestellt, seitdem leidet sie stark an Unsicherheit beim Gehen, Kribbeln oder Taubheit in Fingern oder schlappen Beinen, kA ob eine eventl. Nervenschädigung durch Bandscheibenvorfälle auch Auswirkung auf die Verdauung haben kann oder vllt. bei bestimmten Positionen im Schlaf, dass Nerven eingedrückt werden, ich weiß es nicht.

Die letzten 2-3 Tage scheint wieder gar nix zu sein, weder am Tag noch Nachts. Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Letzte Nacht litt allerdings auch meine ältere Sis an Durchfall und mein Stiefvater in einer der letzten Nächte offenbar auch. Meine Mutter hatte mir vor Kurzem mal gesagt, dass sie Durchfall meist immer bekommt, wenn sie ihre Tage hat oder Migräne. Aber ihre Tage hatte sie glaub ich vor 1 oder 2 Wochen, also kann das in den beiden Nächten neulich wohl nich der Grund gewesen sein. Manchmal ist ihre Migräne verstärkt ind er Nacht, sodass sie oft auch mitten in der Nacht raus musste um Migränetabletten einzunehmen.

hallo furuba,

ab zum arzt mit ihr und bis zum termin weder kohlrabi, noch paprika und auch kein anderes rohes gemüse.
beim gekochten gemüse möhren, fenchel.
keine pilze. keine sprossen. keine hülsenfrüchte.
also alles was noch zusätzlich zu den beschwerden bläht.

strubbel
Y:open_mouth:)

Hallo,

Du hast ja jetzt schon einige gute Tips bekommen, der den ich Dir auch gegeben haette: Zum Arzt so schnell wie moeglich.

Noch eins unter uns: Als Ideal-Standard-Patient hat man/frau eine gewisse Scheu bei manchen Symptomen. Dazu gehoert eben vor allem die Verdauung. Da geht man davon aus das der Arzt vor Schreck tot vom Stuhl faellt wenn man sagt das man Durchfall hat. Dem ist aber nicht so, man muss sich auch auf keinen Fall fuer so eine Erkrankung schaemen! Ich habe noch keinen Arzt explodieren sehen weil er eine Patientin mit Blaehungen behandelt hat.

Also nur Mut, egal was Deiner Mama fehlt, ab zum Onkel Doc und dem alles erzaehlen. ein guter Hausarzt wird ihr da auch ein bissl unter die Arme greifen damit es ihr nicht zu peinlich ist, was es absolut nicht sein muss.

Gruss

Ich melde mich nochmals.
Habe gestern mit meiner älteren Sis über das Thema gesprochen und am Abend haben wir dann zusammen mit unserer Mutter gesprochen und ihr auch ein paar Artikel gezeigt, die ich aus dem I-net gezogen habe, z.B. über Darmpolypen und erbliche Belastung (da meine Oma ja auch ein Darmgeschwür hatte).
Auch hab ich ihr gesagt, dass nächtlicher Durchfall relativ unüblich is für chronische Darmerkrankungen.

Sie meinte aber ich soll mir keinen Kopf machen, es ginge ihr gut.
Und die Durchfälle bekäme sie nun mal ab und zu, es käme auch immer drauf an was sie für Medis genommen hätte oder was sie am Abend gegessen hätte, da sie Abends oft Salate oder Kohlrabi isst.

Sie meinte das Geschwür bei meiner Oma sei zwar schon sehr groß gewesen und sie hätte auch schon arge Beschwerden gehabt, aber es sei gutartig gewesen und hatte auch keine Ansätze zur Bösartigkeit.

Sie sagte wenn es ihr wirklich schlecht ginge wäre sie schon beim Arzt gewesen. Sie meint Stuhlproben etc. hätte sie auch erst untersuchen lassen und da sei alles ok gewesen.

Naja, ich bin froh das es ausgesprochen ist und wenn sie meint es ginge ihr gut, muss ich das wohl vorerst so hinnehmen. Ich hab halt nur Schiss wegen der erblichen Geschichte…meine Oma war damals btw. Anfang bis Mitte 50.

MfG
Furuba (w, 19 J.)