Wie beuge ich Mangelerscheinungen (z.B. Vitaminmangel B1, B6 etc.) bei regelmäßigem Alkoholgenuß vor?
Gibt es passende Ergänzungspräparate ?
Wie beuge ich Mangelerscheinungen (z.B. Vitaminmangel B1, B6
etc.) bei regelmäßigem Alkoholgenuß vor?
Gibt es passende Ergänzungspräparate ?
vorbeugen? am besten mit weniger Alkohol…
Zauberm@us
mein ich auch. sont wär’s dieselbe geschichte mit dem, der fett meiden soll, sich aber spritzen geben läßt, damit er seinen schweinebraten essen kann. das geht zwar, is aber wohl net grad das gelbe vom ei, hm?
gruß
michael
Hi,
das sind ja unqualifizierte Beiträge…
Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit. Es ist nicht damit getan, weniger zu trinken. Man sollte sich schon ein paar Gedanken machen und sich eventuell informieren, bevor man hier losprustet.
Es ist leider so, dass durch die Alkolholkrankheit ein beträchtlicher Vitaminmangel entsteht. Wir haben in der Sozialbetreuung einen Alkoholkranken, der in einer Privatklinik den Entzug gemacht hat und jetzt erfolgreich in einer Langzeittherapie ist.
In der Privatklinik erhielt er eine Liste der Vitaminpräparate, die er nach festgelegtem Plan einnehmen mußte (mit Erfolg!).
Wenn du mir eine E-Mail schickst, kann ich dir die Liste besorgen, oder je nach dem auch den Kontakt zu den Ärzten, die auf naturheilkundliche Basis behandeln. Es lohnt sich.
Gruß,
Francesco
das sind ja unqualifizierte Beiträge…
Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit. Es ist nicht damit
von Alkoholabhängigkeit steht da nichts…
denn da könntest Du eh nicht mehr vorbeugen…
getan, weniger zu trinken. Man sollte sich schon ein paar
Gedanken machen und sich eventuell informieren, bevor man hier
losprustet.
Da brauche ich mich nicht informieren. Ich kann lesen…
Vorbeugen tut man, vorher… sagt schon der Name.
Wenn Du alkoholabhängig bist, helfen Dir Vitamine auch nicht weiter. Da kannste nur noch die Symptome lindern, oder eine Entziehungskur machen.
Pruste selbst etwas weniger und mach die Leute nicht an.
Zauberm@us
Es ist leider so, dass durch die Alkolholkrankheit ein
beträchtlicher Vitaminmangel entsteht. Wir haben in der
Sozialbetreuung einen Alkoholkranken, der in einer
Privatklinik den Entzug gemacht hat und jetzt erfolgreich in
einer Langzeittherapie ist.
In der Privatklinik erhielt er eine Liste der
Vitaminpräparate, die er nach festgelegtem Plan einnehmen
mußte (mit Erfolg!).
Wenn du mir eine E-Mail schickst, kann ich dir die Liste
besorgen, oder je nach dem auch den Kontakt zu den Ärzten, die
auf naturheilkundliche Basis behandeln. Es lohnt sich.
Gruß,
Francesco
Wie beuge ich Mangelerscheinungen (z.B. Vitaminmangel B1, B6
etc.) bei regelmäßigem Alkoholgenuß vor?
Gibt es passende Ergänzungspräparate ?
Hallo Michael
Es gibt eine ganze Menge solcher Präparate, lass Dich in der Apotheke beraten, die Firma Ratiopharm stellt gute und preiswerte Mittel her, empfehlenswert.
Was Alkohol angeht, hier ein Auschnitt aus dem Deutschen Ärzteblatt: (KHK = Koronare Herzkrankheit)
Prävention der koronaren Herzkrankheit / Wein hat günstige Effekte, die andere Alkoholika nicht haben
Wie in Maßen genossener Wein vor KHK schützt
Trier (frk). Der moderate Genuß von Alkohol übt bekanntermaßen einen günstigen Einfluß auf die Gefäßgesundheit aus. Es gibt zudem zusätzliche günstige Effekte, wenn die als förderlich angesehene Alkoholmenge in einer Größenordnung zwischen 20 und 40 Gramm täglich in Form von Wein konsumiert wird. Darauf hat Privatdozent Dr. Daniel König aus Freiburg auf der Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR) hingewiesen. „Das relative KHK-Risiko konnte in einigen Studien nur mit Wein abgesenkt werden, nicht mit Bier und nicht mit Spirituosen,“ so König. Trotzdem werden die wichtigen günstigen Effekte auf die Serumwerte durch den moderaten Alkoholkonsum als solchen verursacht, unabhängig davon, in welcher Form er aufgenommen wird. Dazu gehören:
•Anstieg des protektiven HDL-Cholesterin und des Apolipoprotein I,
•Verbesserung des Gerinnungsstatus durch Verminderung der Thrombozytenaggregation,
•Verminderung des atherogenen LDL-Cholesterins.
Der zusätzlich günstige Effekt des Weins beruht auf den darin enthalten antioxidativen Substanzen. Durch Wein wird die antioxidative Kapazität im Serum erhöht, so König. Quercetin, Resveratrol und Catechin sind die wichtigsten antioxidativen Substanzen im Wein. Diese sekundären Pflanzenstoffe gelangen unter anderem durch die Art der Weinlagerung in Fässern in den Wein. Sie kommen aber auch aus den Beerenschalen und sind in der Maische nachweisbar. Pathogenetisch von Bedeutung ist der Umstand, daß durch Wein der oxidative Streß des Organismus vermindert und die LDL-Oxidation verringert wird. Ferner ist die vaskuläre Reaktivität bei Hypoxiestreß nach Weinexposition reduziert. Das ist aus Tierversuchen hervorgegangen, in denen die Gefäßreaktivität nach Kontakt mit diesen Stoffen überprüft worden ist, so König.
„Die günstigen Effekte sind aber nur bei wirklich moderatem Alkoholgenuß festzustellen“, so König. Unter moderatem Genuß von Alkohol versteht man derzeit zwischen 0,2 bis 0,4 Liter Wein pro Tag, 0,4 bis 0,8 Liter Bier, oder 50 Milliliter an Spirituosen täglich. Unsinnig sei es, Patienten einen höheren Alkoholkonsum bei Vorliegen einer koronaren Herzkrankheit zu empfehlen. Es dürfe, so König, nicht vergessen werden, daß Alkohol im Hinblick auf die Sterblichkeit an Lebererkrankungen weiterhin eine gefährliche Droge bleibe. Und: Allein in Deutschland seien derzeit 2,5 Millionen Menschen alkoholkrank.
Gruß
Rainer
Hi Zaubermaus,
ich wollte dir nicht auf den Schlips treten, aber du hast nichts begriffen. Es geht nicht um „da hilft sowieso nichts mehr“.
Es geht um einen fachlichen Beitrag, für den ein wenig Basiswissen über Alkoholkranke notwendig ist.
Stammtischparolen und Abqualifizierungen gehören nun mal nicht hierher.
Man sollte sich halt daraus halten, wenn man keine Ahnung hat.
Wenn dich dieses Thema dennoch interessiert, bin ich gerne bereit, hierüber zu diskutieren, aber nicht so…
Gruß,
Francesco
Nicht aufregen!
Hi Francesco,
Aufregen nützt gar nichts, obwohl ich Dich gut verstehen kann. Wir hatten uns vor einigen Wochen über die Geschichte Deines Freundes/Bekannten ausgetauscht. Ich finde es klasse, daß er alles gut und ohne Spätfolgen überstanden hat und drücke ihm die Daumen.
Basiswissen über Alkoholkranke notwendig ist.
Alkoholkrankheit (obwohl es viele nicht gerne hören, wiederhole ich: KRANKHEIT!!!) gehört in den meisten Ländern der Welt - so auch in Deutschland, wo alkoholbedingte Erkrankungen/Unfälle jährlich Ausgaben in Milliardenhöhe verursachen - immer noch zu den Tabu-Themen. Selbst wenn sich der Kollege am Nebenschreibtisch die Leber aus dem Leib säuft, will es hinterher niemand gemerkt haben.
Stammtischparolen und Abqualifizierungen gehören nun mal nicht
hierher.
Ich glaube nicht, daß hier jemand mit dieser Absicht gepostet hat. Wie Du aber schon sagtest, sind nur ganz wenige über Alkoholismus informiert. Vielmehr gehe ich davon aus, daß hier eine gehörige Portion Unsicherheit im Spiel ist.
Man sollte sich halt daraus halten, wenn man keine Ahnung hat.
Raushalten wäre meines Erachtens falsch! Daher kommt nämlich die Unsicherheit und Unverständnis, die Du selbst angeprangert hast.
Versteh mich bitte nicht falsch, mir geht es nicht um ständige Missionierung á la „Trinkst Du SCHON wieder?!“ oder sonstige Sprüche in dieser Art. Allerdings gebe ich Dir vollkommen recht, was ein gewisses Niveau der diesbezüglichen Gespräche angeht.
Ciao
Tessa
Hi Zaubermaus,
ich wollte dir nicht auf den Schlips treten,
schon gut…
aber du hast nichts begriffen.
meinst Du, Du kannst das beurteilen?
Es geht nicht um „da hilft sowieso nichts mehr“.
wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, bin ich gerne bereit ihm wieder herauszuhelfen. Ich bin aber icht bereit einfach Schwimmflügel und Schwimmflossen hinterherzuwerfen, nur damit es nicht untergeht.
Wenn er das Problem erkannt hat, dann sollte man genau dort ansetzten und nicht weitermachen wie bisher und versuchen mit Medikamenten die Symptome zu verschleiern.
Da lügt man sich selbst in die Tasche, wenn man weiss woher die Probleme kommen.
Stammtischparolen und Abqualifizierungen gehören nun mal nicht
hierher.
Tja, schade, dass Du einen Haufen Vorurteile hast von Menschen die Du nicht kennst.
Wenn mich jemand fragt, wie er einem Problem vorbeugen soll, dann sag ich nicht „sauf weiter und schluck Pillen! - irgendwann kommste schon los vom Alkohol“
Vorbeugen ist besser als heilen.
Mit seinem Körper Raubbau treiben ist eine Sache. Rat holen zum „übertünchen“ der Folgen ohne etwas an der Einstellung zu ändern eine andere.
Einigen Leuten sollte man vielleicht auch mal die Augen öffnen.
Wenn dich dieses Thema dennoch interessiert, bin ich gerne
bereit, hierüber zu diskutieren, aber nicht so…
Danke das ist nett gemeint, aber ich habe keine Alkoholprobleme. Und, wenn ich ehrlich bin halte ich mich (nach schlechten Erfahrungen) von solchen Leuten fern.
Gruss Zauberm@us
STOP! Du verrenst Dich!
Hi Zauberm@us,
es wird keine Moralpredigt!
Stammtischparolen und Abqualifizierungen gehören nun mal nicht
hierher.Tja, schade, dass Du einen Haufen Vorurteile hast von Menschen
die Du nicht kennst.
Wenn jemand GARANTIERT keine Vorurteile hat, dann ist es Francesco. Einer seiner Freunde hat nämlich gerade eine Entziehungskur ERFOLGREICH hinter sich gebracht. Anstatt diesen Menschen - wie es in unserer Gesellschaft leider manchmal üblich ist - fallen zu lassen, hat sich Francesco nicht nur Sorgen/Gedanken gemacht, sondern hat sich auch über die Problematik informiert.
Es dürfte damit klar sein, daß er im Moment auf ein solches Thema sehr sensibel reagiert. Würde uns sicherlich nicht anders gehen.
Wenn mich jemand fragt, wie er einem Problem vorbeugen soll,
dann sag ich nicht „sauf weiter und schluck Pillen! -
irgendwann kommste schon los vom Alkohol“
Welche Pillen? Wenn Du Antabus meinst, OK, da reicht schon ein guter Schuß Rotwein in der Sauce und Du fängst an zu brechen.
Zur Klarstellung: ich bin KEINE Alkoholikerin und auch KEINE militante Anti-Alkoholikerin (den Nikotin-Abusus gebe ich freiwillig zu); Antabus wurde in meiner damaligen Klinik Ende Achtziger/Anfang Neunziger ziemlich erfolgreich zur Behandlung von bestimmten HIV-Symptomen eingesetzt.
Mit seinem Körper Raubbau treiben ist eine Sache. Rat holen
zum „übertünchen“ der Folgen ohne etwas an der Einstellung zu
ändern eine andere.
Einigen Leuten sollte man vielleicht auch mal die Augen
öffnen.
Das Problem ist, daß es den Leuten durchaus klar ist, war sie ihrem Körper antun. Aber sie sind KRANK, und kranke Menschen realisieren das ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr.
Und, wenn ich ehrlich bin halte ich mich
(nach schlechten Erfahrungen) von solchen Leuten fern.
Bist Du Dir da so sicher, daß Du einen alkoholkranken Menschen erkennst? Es sind nämlich wahre Künstler, was Vertuschen, Verstellen, etc., angeht!
Bin auf Deine Meinung sehr gespannt.
Ciao
Tessa
Hit Tessa,
es wird keine Moralpredigt!
Schön ;o)
Wenn jemand GARANTIERT keine Vorurteile hat, dann ist es
Francesco. Einer seiner Freunde hat nämlich gerade eine
Das mag sein Tessa. Das glaube ich sogar und ich habe auch gar nichts gegen Francesco. Niemand kann wissen/erwarten was jemand gerade im Privatleben durchmacht.
Ich weiss nichts von Francescos Leben und er nichts ueber meines.
Ich will niemanden angreifen.
Es dürfte damit klar sein, daß er im Moment auf ein solches
Thema sehr sensibel reagiert. Würde uns sicherlich nicht
anders gehen.
Ja, das kann ich gut nachvollziehen. Deswegen muss ich mir aber nichts gefallen lassen, oder? Ich habe auch meine Lebenserfahrung und bin einigen Dingen gegenüber sensibel.
Einigen Leuten sollte man vielleicht auch mal die Augen
öffnen.Das Problem ist, daß es den Leuten durchaus klar ist, war sie
ihrem Körper antun. Aber sie sind KRANK, und kranke Menschen
realisieren das ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr.
Eben. Und da kann gar niemand etwas tun als sie selbst. Oder sie müssen erst soweit unten sein, daß sie selbst etwas ändern können.
Und, wenn ich ehrlich bin halte ich mich
(nach schlechten Erfahrungen) von solchen Leuten fern.Bist Du Dir da so sicher, daß Du einen alkoholkranken Menschen
erkennst? Es sind nämlich wahre Künstler, was Vertuschen,
Verstellen, etc., angeht!
Ich glaube schon. Ich habe (leider) einen siebenten Sinn dafür.
Kollegen brauche ich nur zweimal sehen, dann weiss ich es…
Das kann auch eine Last sein.
Es werden immer zwei Gegensätzliche Meinungen interessieren… Ich werde niemanden mehr helfen, der nicht wirklich Hilfe sucht, sondern nur Mittel um seiner Sucht weiter fröhnen zu können und nicht bereit ist sein Leben in Angriff zu nehmen.
Es ist eine Krankheit. Du hast Recht. Aber kämpfen und sich hängen lassen sind Zweierlei.
Mitleid werde ich aber bei diesen Fällen nicht mehr haben. Dafür bin ich selbst zu sehr verletzt worden. die Plumpe Ausrede: „Ich bin Alkoholkrank“ ist mir zu billig. Sorry. Jeder hat seine Erfahrungen.
Kein Streit, okay?
Good Night.
Zauberm@us
Hi Zaubermaus,
ich glaube mittlerweile, dass wir aneinander vorbeireden.
Es geht nicht um die Bekämpfung des Alkoholismus. Wer alkoholkrank ist, gehört in eine Therapie. Er kann sich in der Regel nicht allein helfen. Natürlich, du hast recht, er muß den Willen haben, sich von der Aolkoholkrankheit zu lösen. Er braucht einen starken Willen. Das ist das eine.
Aber in unseren Beiträgen ging es nicht um dieses Thema.
Hier geht es darum, dass jemand seine Alkoholkrankheit bekämpft.
In dieser Entzugsphase, in der der Kranke von seinen Ärzten und Therapeuten begleitet wird, entstehen körperliche Mangelerscheinungen an Vitaminen und Mineralstoffen. Und zwar so erheblich, dass es einen medikamentösen Behandlungsbedarf gibt. Hierzu gibt es verschiedene Therapieansätze. Z.B. wird von einigen Fachkliniken empfohlen, den fehlenden Vitaminbedarf durch Unmengen an frischem Obst auszugleichen. Wenn du mal jemanden siehst, der am Tag 3-4 Kilo Bananen isst, dann handelt es sich weder um einen Affen noch um einen Abnormen, sondern oftmals um einen Alkoholkranken in Therapie. Die brauchen eben viel Kalium usw.
Andere Ärzte setzen auf chemische Präparate, die die Symptome der Mangelerscheinung bekämpfen und erwarten, dass der Körper seinen Vitaminhaushalt selbst reorganisiert.
Und eben andere geben auf naturheilkundliche Basis Vitaminpräparate in abgestimmter auf Erfahrungswerte beruhender Dosis und Zusammenstellung.
Hierum gehts und um nichts anderes.
Gruß,
Fancesco
Hi Francesco,
aus dem Ursprungsartikel geht mit keiner Silbe hervor, daß Michael dagegen kämpft.
Die Frage lautet: „wie beuge ich Mangelerscheinungen …bei regelmäßigem Alkoholgenuß vor.“
Das heißt für mich sinngemäß: was muß ich an Vitaminen zu mir nehmen, damit ich ohne weitere Folgen weiter saufen kann…
Da steht nichts von gutem Willen und Unterstützung des Körpers mit Vitaminen.
Ich lese die Anfrag so, wie sie gestellt wurde.
Deine Meinung ist mit Sicherheit richtig, aber ich beziehe sie nicht auf Michael, weil dort nichts von Entzug etc. steht.
Lass es gut sein, okay?
Gruss Zauberm@us
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Die Frage ist so ohne weiteres schwer zu beantworten.
Einzigen dauerhaften Schutz verspricht nur der Verzicht auf Alkohol. Sonst wird die Sache nicht besser sondern zunehmend schlechter.
Ansonsten sind zwei Möglichkeiten denkbar:
- Es liegen bereits Organschäden durch Alkohol vor. Dann kann nur ein Arzt bei ständiger Kontrolle der Blutwerte entscheiden, was richtig und sinnvoll ist. Wahrscheinlich müssen dann Vitamine und Spurenelemente entsprechend des Ausmaßes der Schäden verordnet werden. Zumindest geht es mir so, auch noch nach 6 Jahren Abstinenz. Da selbst herumzudoktoren wäre gefährlich.
- Es liegen keine Dauerschäden vor. Dann besteht eigentlich kein Grund zur Panik. Erfahrungsgemäß finden Abhängige nach dem Entzug wieder zu einem normalen Eßverhalten. Bei einer abwechlungsreichen Ernährung mit viel Obst und Gemüse sollte sich der Körper recht schnell wieder einpegeln. Vitamine werden sowieso nicht lange im Körper gespeichert, so daß bei entsprechendem Nachschub recht schnell eine normale Versorgung gesichert ist. Eine Ergänzung mit Multivitaminpräperaten kann sinnvoll sein. Es ist aber zu beachten, daß es hierbei nicht die Masse bringt. Das Aufnahmevermögen durch den Magen- Darmtrakt ist begrenzt, wer massiv mit künstlichen Viataminen nachhilft riskiert höchstens Verdauungsstörungen. Auf alle Fälle würde ich vorher eine gründliche Blutuntersuchung machen lassen, um festzustellen, was eigentlich fehlt. Hausärzte sind meist schlau genug, um dann Empfehlungen geben zu können.
Gernot Geyer