mich interessiert, ob „die Medizin“ Programme zur Gewichtsreduktion anbietet. Also ein System zur Problemanalyse, Suche nach konkreten Lösungen und langfristige Kontrolle der Umsetzung.
Was mir vorschwebt ist ein persönlicher Betreuer aus dem Bereich Medizin, Psychologie, Ernährungs-, Sportwissenschaft o.ä. mit dem man gemeinsam über einen längeren Zeitraum etwas _erarbeiten_ kann.
Gibt’s sowas? Diverse Ärzte und meine Krankenkasse konnten mir nicht wirklich weiterhelfen. Gibt es tatsächlich einzig und allein neben der ganzen Diätecke und Scharlatanerie nur Weightwatchers auf diesem Gebiet?
Ich suche bewusst etwas langfristiges. Einzelne Beratungsgespräche, Kochkurse, Vorträge und Kuraufenthalte halte ich ehrlich gesagt für wenig sinnvoll.
Mit bestem Dank,
J~
PS:
Ich poste mit Absicht hier, weil ich gerne eine Antwort mit einem wissenschaftlichem Hintergrund hätte und keine „Chacka, du schaffst es!-Methoden“, Glasscherbenläufer oder „20 Pfund in 2 Wochen-Pülverchenverkäufer“.
soweit ich hieraber wieder aus 2 hand weiss, erfüllt dieses programm nicht alle deine wünsche.)
an deiner stelle würde ich mich über das optifastprogramm gründlich informieren. denn meiner veralteten information nach läuft es ein jahr und neben ärztlicher, psychologischer, ernährungsbereatung, sport wird auch gekocht und keine ahnung was - das programm ist wohl so lange,damit eine längere zeit des erhaltens nach der reduktion eben gemeinsam geübt werden kann, wie man im alltag halten kann was man erreicht hat.
sonst weiss ich nur noch, dass es dieses programm auch stationär gibt.
jedoch wird bei voruntersuchungen ohnehin alles möglich geprüft und gecheckt, sicherlich auch, ob eine ambulante variante sinn macht (wobei ich mal nicht denkem dass sich das dann auch über die gesamte zeit erstrecken würde, sondern wohl nur für die erste zeit…aber das ist nur eine vermutung)
weiss ich noch irgendwas dazu… teuer ists, und einen teil muss man selbst tragen, den anderen teil trägt die kasse wenn bestimmte voraussetzungen eben erfüllt sind.
wie gesagt, es sind informationen aus 2 hand und siesind nat. nur oberflächlich und dazu veraltet.
den link habe ich eben gefunden, aber nicht genauer nachgelesen, dass machte ja dann selbst:smile:
danke deine ausführliche Antwort
Ich habe ein wenig auf den Seiten gelesen und mein erster Eindruck ist recht positiv. Zwar ist das Programm von einem Pharmariesen und die anfängliche Fastenphase mit sehr hoher Gewichtsreduktion könnten Kritikpunkte sein, aber den Ansatz und die einjährige Kursdauer klingen ganz gut. Ich habe auf alle Fälle erstmal weitere Infos angefordert.
soweit ich hieraber wieder aus 2 hand weiss, erfüllt dieses
programm nicht alle deine wünsche.)
*g*
In erster Linie steht auf der Webseite keine weitere Hintergrundinfo was das überhaupt für ein Anbieter ist, nur selbsternannte wissenschaftliche Belege, als Kontaktpersonen nur Privatleute und eine 01805-Telefonnummer und viele „echte“ Kundenberichte wie toll der Laden doch ist.
=> Skepsis, da hast du schon Recht mit deiner meiner Einschätzung
Nochmals Dank und Grüße,
J~
PS: wenn jemand noch was anderes kennt bin ich natürlich auch weiterhin dran interessiert
diese Optifast-Sache wird in meiner Stadt vom Gesundheitszentrum eines Krankenhauses angeboten. Es ist also durchaus fundiert und keine Scharlatanerie. Ich habe es auch bereits mal in Erwägung gezogen und mich dort informiert. Leider beteiligt sich meine Krankenkasse nicht, und mir fehtl derzeit das Geld.
Das Optifast-Mittel wurde entwickelt, um stark adipösen Menschen in kurzer Zeit einen massiven Gewichtsverlust zu ermöglichen, damit lebenswichtige OPs risikoloser durchgeführt werden können. Dieses Diätprogramm „missbraucht“ also das Mittel. Die ganze Chose findet unter ärztlicher Aufsicht statt und endet in einer Ausschleichphase mit Sport und Ernährungsumstellung. Der Trick bei der Sache ist eben der schnelle, massive Gewichtsverlust am Anfang, der eine starke Motivation erzeugen soll und weiterhin den wichtigen Sport teilweise erst möglich macht.
Ein schneller, massiver Gewichtsverlust ist per se ungesund. Er ist aber vermutlich nicht so ungesund wie ein Weiterleben mit 50kg Übergewicht und ohne Sport. Man muss also Abwägen. Wenn Du es mit FdH und Sport oder WeighWatchers nicht allein hinbekommst, dann könnte Optifast etwas für Dich sein.
des weiteren kann ich noch sagen - es werden informationsveranstaltungen gegeben die den genauen verlauf und sinn des programms in allen einzelheiten erläutern (habe nämlich gestern noch nachgefragt).
die angfängliche reduktion mittels des pulvers soll in der tat helfen einen anfänglichen erfolg zu verbuchen und zusätzlich motivieren - des weiteren sind viele wohl so dick, dass selbst einfachste bewegung ein echtes problem wird - bewegung aber während des programm gelebt, geübt werden soll, damit sie ein bestandteil es lebens wird und dazu gehört nat. auch eine gewisse freude daran.
so ein eigener gedanke von mir geht auch dahin, dass in der zeit sich der magen sicher auch wieder etwas zusammenzieht und so der neustart in die normale ernährung nebst nahrungsumstellung bestimmt leichter ist als wenn man von viel essen z.b auf wenig umsteigt. hier ist der bruch wohl für einige tage radikaler, aber mir wurde gesagt, dass es gar nicht so arg war wie man es selbst befürchtet. (also von fester nahrung die umstellung auf die drinks). - aber auch das wird man sicher alles erfragen können, die machen das ja nicht erst seit gestern.
da die einzelnen personen medizinisch überwacht werden, wird vermieden, dass jemand „zuviel“ abnimmt - es scheint also auch hier festgelegt zu sein, in welchem rahmen der gewichtsverlust mindestens aber auch höchstens sein soll - fernab davon werden dann gesonderte massnahmen nach bestimmten überlegungen angegangen.
ich habe mir auch noch sagen lassen, dass der hausarzt ein formular ausfüllen muss der eine med. notwenidigkeit bestätigt und es muss ein mindestübergewicht bestehen, sonst wird man nicht aufgenommen.
aber das und alles mögliche sonst kannst du direkt in erfahrung bringen bei einer der informationsveranstaltungen - vor allem ists dann aktuell - auch wegen der kosten und anteiliger übername von krankenkassen.
wenn man eine KK hat die hier nicht einspringt, wäre es ja glatt noch zu überlegen, ob man in eine wechselt, die es macht z.b.
jedenfalls kann ich nur weitergeben was mir die bekannte sagte:
sie kann dieses programm nur empfehlen.
ich hoffe, das hilft dir nun noch ein wenig weiter.
des weiteren sind viele wohl so dick, dass selbst
einfachste bewegung ein echtes problem wird - bewegung aber
während des programm gelebt, geübt werden soll, damit sie ein
bestandteil es lebens wird und dazu gehört nat. auch eine
gewisse freude daran.
ehrlich gesagt finde ich diese Vorstellung eher abschreckend weswegen ich eigentlich lieber eine Einzel- als eine Gruppenbehandlung hätte. Ich habe mal bei 'ner Kur unter Anleitung bei einer Gruppe im Bewegungsbad mitgemacht. In den paar Minuten vor Beginn habe ich mich beim Warmschwimmen mehr bewegt als in der Ganzen Stunde nachher Auch fahre ich täglich min 20min Fahrrad. Solche „Wege zu Bewegung“-Programme fordern mich leider gar nicht und senken meine Motivation eher da langweilig
ich habe mir auch noch sagen lassen, dass der hausarzt ein
formular ausfüllen muss der eine med. notwenidigkeit bestätigt
Danke ich werde die mal fragen was es damit aufsich hat.
ich hoffe, das hilft dir nun noch ein wenig weiter.
niemand hindert dich, wenn du ausserhalb der treffen sport machst.
irgendwie scheinst du ein wenig auf dem trip zu sein, marke:
suche eierlegende wollmilchsau.
sprich - extra nur für dich, ideal auf dich zugeschnitten aber sicher
darfs nicht so teuer sein:wink: - sonst könntest du dir ja eine köchin, einen pers. trainer und anderes nach hause holen…
mal im ernst - du kannst bei so einem programm das gute mitnehmen und
davon scheint es reichlich zu geben. und wenn es einen bereich gibt,
bei dem du meinst, du bist allen voraus (z.b sport), dann bleibt noch
immer die motivation, die regelmässigkeit etc. ob du am ende dann den anderen voraus wärst, bleibt zum einen offen und zum anderen wie schon erwähnt - die woche hat 7 tage:wink:
das treffen ist ja nicht täglich:wink:
nochmals danke für deinen guten Tipp und deine Antworten
niemand hindert dich, wenn du ausserhalb der treffen sport
machst.
Nein, es hindert mich auch niemand daran OHNE einen Kurs ein gesundes Leben zu führen
Mit anderen Worten, ich muss schon Ziele gesetzt bekommen die mich fordern. Leichte Aufgaben a la „Benutzen sie mal das Fahrrad“ sind für mich witzlos und nicht hilfreich.
irgendwie scheinst du ein wenig auf dem trip zu sein, marke:
suche eierlegende wollmilchsau.
Ich suche eine Lösung bei der ich mir ein Problem unter Anleitung erarbeite. IMHO ist alles anderen bei Übergewicht witzlos. Man kann nicht einfach ein Programm oder eine Diät „konsumieren“ und glauben, dass mich sich dadurch ändert. Warum findest du das übertrieben?
mal im ernst - du kannst bei so einem programm das gute
mitnehmen und
Ich war heute auf einer Infoveranstaltung von denen und wenn mein Hausarzt nichts dagegen hat werde ich wohl teilnehmen. Das Konzept klingt für mich durchdacht und es wurden in mir auch keine falschen Hoffnungen geweckt. Es gibt wohl auch Raum für kleine, individuelle Anpassungen des Konzepts.