Mückenstiche

Von: , Frage gestellt am Mo, 9. Okt 2000

Liebe Wissende,
ich werde nachts total von Mücken zerstochen. Vorzugsweise im Gesicht und an allen Gelenken. Heute morgen habe ich sogar wegen so einem doofen Stich ein Blaues Auge, das passt gut zu meiner dicken Lippe (auch ein Stich). Da ich Kundentermine habe und auch viel repräsentative Termine, komme ich mir so ein bißchen blöde vor. Was kann ich tun? Habe zwar wochenlang Nelken mit Zitrone am Bett stehen gehabt, das hat geholfen, aber der Gestank ist mittlerweile kaum noch auszuhalten, so das ich jetzt erstmal keine Zitrone mit Nelken mehr verwenden möchte.
Wer hat Tipps (oder wenigstens Mitleid)
Danke schon mal,
Ulli

6 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde hilfreich
    Re: Mückenstiche

    Hallo Ulli,

    Deine Anfrage am Beginn des Winters klingt ein wenig exotisch, aber mir fällt dazu folgendes ein:
    Die Mücken durchlaufen verschiede Entwicklungsstadien, die in relativ kurzen Zyklen jeweils an die blutsugende "Mutter" anschließen. Die Larven brauchen dazu ein feuchtes Klima.

    Feinde der je nächsten Generation sind deshalb:
    1. Trockene Umweltbedingungen
    2. Hausspinnen
    3. Milben und andere mikroskopisch kleine Nützlinge.

    Wir haben - bitte nicht erschrecken - unsere braven Hausspinnen, die (meiner Beobachtung nach) äußerst vornehme, zurückhaltende Gäste sind, die sich regelmäßig auf einen schiefen Blick oder einen deutlichen Hauch hin gleich in eine ruhigere Ecke verziehen und uns seit drei Jahren insgesamt nur ganze zwei (2) sirrende Mücken am Leben gelassen haben. Wir haben es grün um die Fenster und dieselben im Sommer immer offen stehen.

    Wer keine Spinnen erträgt und auch den Wohn-/Schlafbereich nicht gänzlich trocken kriegt, kann sich an die Firma "Biohelp OGE-Nützlingszucht" wenden. Adresse: A-1110 Wien, Kapleigasse 16. Tel und Fax: 0043 1 769 58 38 (leider keine HP oder E-Mail Adresse bekannt).
    Die züchten gezielt biologische Feinde von quälgeistigen Insekten, z.B. Milben. Diese werden in getrocknetem Zustand versandt, dann in entsprechend viel Wasser gelöst und in die Blumenerde etc. gegossen und vertilgen die entsprechenden Maden. Anschließend verhungern sie dann - leider. Sind also weiterhin "ungefährlich".

    Wir ziehen die Variante "freundliche Hausspinne" eindeutig vor, weil alle anderen Methoden teuer und einmalig sind, also gelegentlich wiederholt werden müssen.

    Alles Gute!

    • Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
      Re^2: Mückenstiche

      Hallo,
      danke für die schnelle Hilfe. Du hast auch das richtige Schlüsselwort gefunden: feuchtes Klima. Ich hab direkt neben dem Bett einen (selbstgemachten) Luftbefeuchter in Pyramidenform stehen, der ist über 1 m Hoch. Und orgelt meist den ganzen Tag und die Nacht über etliche Liter Wasser durch. Da ich Heizungsluft nicht gerne habe, ist er grade jetzt, wo ich schon nen bisschen heizen muss in Hochbetrieb. Tja, jetzt muss ich wohl grübeln. Weil Spinnen ans Bett setzen, ob mir das so geheuer ist? Oder den Befeuchter entleeren und Schuppen kriegen und vor allem aufs Plätschern verzichten?
      Aber jetzt kenn ich wenigstens den wahrscheinlichen Grund für die Plage.
      Danke, Ulli

    • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
      Spinnen

      Huhu! Feinde der je nächsten Generation sind deshalb:
      1. Trockene Umweltbedingungen
      Wie kann man die in 'nem feuchten Haus herstellen? 2. Hausspinnen
      Unsere Wohnung ist der reinste Spinnenkerker, hier gibt's unzählige davon, aber genauso ist es mit den Mücken! Ich bin nur froh, dass die Mücken mit der klaten jahreszeit auch flüchten, als es wärmer war, war's wirklich ziemlich unangenehm...haben wir die falschen Spinnen? ;-) 3. Milben und andere mikroskopisch kleine Nützlinge.
      Die müssten ja eigentlich sowieso dasein, oder? Wer keine Spinnen erträgt und auch den Wohn-/Schlafbereich
      nicht gänzlich trocken kriegt, kann sich an die Firma "Biohelp
      OGE-Nützlingszucht" wenden. Adresse: A-1110 Wien, Kapleigasse
      16. Tel und Fax: 0043 1 769 58 38 (leider keine HP oder E-Mail
      Adresse bekannt).
      Die züchten gezielt biologische Feinde von quälgeistigen
      Insekten, z.B. Milben. Diese werden in getrocknetem Zustand
      versandt, dann in entsprechend viel Wasser gelöst und in die
      Blumenerde etc. gegossen und vertilgen die entsprechenden
      Maden. Anschließend verhungern sie dann - leider. Sind also
      weiterhin "ungefährlich".
      Öhm...Mücken und MADEN?????? Mücken entstehen aus Mückenlarven, und die kommen nicht aus Blumentöpfen!
      Und, was tut man, wenn man 'ne Milbenallergie hat? Wir ziehen die Variante "freundliche Hausspinne" eindeutig
      vor, weil alle anderen Methoden teuer und einmalig sind, also
      gelegentlich wiederholt werden müssen.
      Ja, die würde ich auch vorziehen, wenn sie denn bei uns auch funktionieren würde! Am hilfreichsten ist immernoch die Kombi aus mückenfressendem Hund, der eigenen Hand zum totschlagen, den Spinnen und einer grooossen Decke, die man dann so gut es eben geht um alle Gelenke schlingt. Bei Leuten wie mir hilft das allerdings nur eine kurze zeit, ich arbeite im Schlaf immer Arme und Beine unter sämtlichen Decken raus...*seufz*

      Bine

  2. Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
    Re: Mückenstiche

    Hallo Ulli,

    es gibt ätherische Öle, die die Mücken gar nicht lieben, für den Menschen aber angenehm duften (Citronella, wenn ich mich recht erinnere). Ich kaufe sowas immer im "Spinnrad"-Laden. Dann gibt es auch noch Pads, die mit ätherischen Ölen getränkt sind ("Mükkafort" von EuroVital). Wenn das alles nicht hilft, kannst Du auch natürlich auch ein Moskitonetz (gibt's in outdoor-Fachgeschäften) über dem Bett aufhängen.

    Viele Grüße,
    Melissa

    • Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
      Re^2: Mückenstiche

      Hallo Melissa,
      danke für die Tipps.
      Von Citronella krieg ich leider Kopfweh. Aber diese Pads klingen nicht schlecht, ist vielleicht eine Idee.
      Danke, Ulli

  3. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Mückenstiche

    Liebe Ulli,
    möge der Winter Deine Probleme bald lösen,bis dahin möchte ich Dir 2 Dinge empfehlen.
    Es gibt in der Apotheke von der Firman WELEDA das COMBUDORON-gelee.Das hilft zwar nur bei schon gestochener Haut,dafür hilft es sofort,verstehen tu ich es nicht,aber das Jucken hört nach 20 sec auf,das sagt sogar meine unbestechliche Tochter.
    Es ist homöopatisch und riecht nicht...
    Das andere Mittel ist...ein Mückennetz,über dem Bett,weiß nicht wie die Dinger heißen.Meiner Erfahrung nach sind manche Leute einfach leckerer für Mücken als andere,so daß sich die anschaffung auf Dauer lohnt.
    Viel Erfolg,ach ja ,gegen die üblen Stiche hilft,wen sie stark geschwollen sind das homöapathische Mittel LEDUM,in der Verdünnung D 12 oder D30 alle 4-5 Stunden bis zur Besserung,5 Kügelchen nehmen,soll auch die Mücken fernhalten,das halte ich aber für übertrieben...
    Mina [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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