Blutprodukte und Krankheitsübertragung

Hallo,

ich habe mal eine Frage zur passiven Impfung (z.B. gegen Tetanus). Ist die Restwahrscheinlichkeit sich mit einer Krankheit anzustecken hierbei genauso hoch, wie bei einer Bluttransfusion (meines Wissens 1: ca. 500000), oder aufgrund der „Aufbereitung“ und Menge geringer?
(PS: Ich frage, weil ich das Risiko immer noch sehr hoch finde und passive Impfungen ja vergleichsweise häufig vorgenommen werden).

Gruss Jörg

(PS: Ich frage, weil ich das Risiko immer noch sehr hoch finde
und passive Impfungen ja vergleichsweise häufig vorgenommen
werden).

Ohne Deine Frage bantworten zu können - Hast Du Dich mal gefragt, wieviele Tetanusfälle es in Deutschland aufgrund eines Impfschadens gibt? Das dürfte dann Deine Frage sicherlich gut beantworten.

Benni

hi Jörg,
es gibt praktisch keine passiven Impfungen mehr, deshalb ist das Infektionsrisiko zu vernachlässigen
gruß synapse

hi Jörg,
es gibt praktisch keine passiven Impfungen mehr, deshalb ist
das Infektionsrisiko zu vernachlässigen
gruß synapse

Hi, wie kommst Du darauf? Nur mal dumm gefragt?

Gruss

Ohne Deine Frage bantworten zu können - Hast Du Dich mal
gefragt, wieviele Tetanusfälle es in Deutschland aufgrund
eines Impfschadens gibt? Das dürfte dann Deine Frage
sicherlich gut beantworten.

Er wollte wissen wieviele Erkrankungen es BEI Tetanusimpfungen gibt.

Antwort: Keine Sorge, Kanuelen und Spritzen sind keimfrei. Die Vakkzine sind das (soweit moeglich) auch, ich werd jetzt nicht meine Hand ins Feuer legen aber irgendwelche Schaeden durch Verunreinigungen oder Krankheitserreger sind mir nicht bekannt. Die Risiken eines Fehlers beim Spritzen oder einer Ueberreaktion sind deutlich hoeher. Allerdings immer noch so gering das das Kosten/Nutzen-Verhaeltnis definitiv fuer eine Impfung spricht :wink:

Gruss

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Naja…
…ich hatte eine, deshalb frage ich.

Meine These ist ja:
Selbst wenn die Ansteckungsgefahrdurch HIV, Hepatitis, nvCJK (auch so ein diskutiertes Thema) etc. klein ist, finde ich sie wird bei einer kleinren Wunde zu schnell verabreicht. Meines Wissens gibt es die in Krankenhäusern wohl nicht so selten. Ich habe kein veto eingelegt, dass mir die Tatsache „aktive Impfung = Blutprodukt“ erst später bewusst wurde.

Selbst wenn die Ansteckungsgefahrdurch HIV, Hepatitis, nvCJK
(auch so ein diskutiertes Thema) etc. klein ist, finde ich sie
wird bei einer kleinren Wunde zu schnell verabreicht. Meines
Wissens gibt es die in Krankenhäusern wohl nicht so selten.
Ich habe kein veto eingelegt, dass mir die Tatsache „aktive
Impfung = Blutprodukt“ erst später bewusst wurde.

Hallo Joerg,

zuerst einmal: Eine aktive Impfung bedeutet Dir werden Krankheitserreger injiziert, gegen die Dein Koerper Antikoerper selbst produziert und eine natuerliche Immunitaet aufbaut. Bei der passiven Impfung werden Dir die Antikoerper direkt injiziert ohne dabei Dein eigenes Immunsystem miteinzubeziehen (mehr oder weniger). Vorteil der passiven Impfung: Der Schutz ist sofort verfuegbar, bei der aktiven wird er erst mit einiger Verzoegerung aufgebaut.

Die passive Impfung ist also immer eine Notfallbehandlung und kommt nur dann zum Einsatz wenn Du eben nicht ausreichend geimpft bist. Also selber schuld, geh regelmaessig zur Schutzimpfung, dann ist gut :wink:

Was bezeichnest Du eigentlich unter einer kleinen Wunde? So halber Arm ab? Also bevor mir der dann ganz abfault lass ich mich lieber spritzen.

Uebrigens werden die Vakzine nicht aus Menschenblut hergestellt, nur zur Beruhigung. Was mir aber jetzt nicht so ganz einleuchtet ist ob Du von einer aktiven oder von einer passiven Impfung sprichst, irgendwie wechselt das ab?

Hallo Patrick, danke für Deine Antwort.

Also: Ich meine die passive Impfung. Und die ist meines Wissens ja, wie eine „kleine Transfusion“ (Human-Tetanol). Und bei letzteren hört man, sie sollten nur bei absoluter Notwendigkeit angewendet werden. Ich habe Sie bekommen nach einem Unfall, wo ich mich röntgen lassen wollte. Das Knie war nur leicht angekratzt.

Gruss Jörg

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