Meine Tochter (11 Jahre) hat seit Ende des Sommers täglich Schmerzen im rechten Unterbauch. Der Schmerz ist nur von kurzer Dauer (ein paar Minuten), kommt aber in unregelmmäßigen Abständen immer wieder. Manchmal 2-3x pro Tag, meist nur 1x pro Tag, aber eigentlich täglich zu diversen zeiten (auch nachts).
Da die Schmerzen in der Blinddarmregion sind, hat sie der Hausarzt zum U-Schall geschickt. Im Spital haben sie dann alles gesehen: Leber, Niere, Darm, Gallenblase, Harnblase, Eierstöcke, Gebärmutter,… aber KEINEN Blinddarm! Die Ärztin meinte, dass er vielleicht nach hinten geknickt sei und da sieht man ihn nicht. Auch eine Harn- und Stuhlprobe wurde untersucht.
Ergebnis: nix, alles in Ordnung.
Aber die Schmerzen waren nicht weg und so pilgerten wir wieder zum Hausarzt. Diesmal meinte er, dass es dann nicht der Blinddarm sein könnte. Er glaubt, dass es an einer engen Stelle zwischen Dünn- und Dickdarm liegt und, dass sich dort Blähungen stauen. Meine Tochter bekam ein Medikament verschrieben, das die Darmperistaltik verregelmäßigt und auch etwas gegen Blähungen. Nach einer Woche sollte es weg sein.
Die Woche ist um, aber weg ist nix.
Weiters ist uns ein kleiner KNUBBEL in ihrer rechten LEISTE aufgefallen, der anfangs ohne Berührung weh tat und jetzt nach 2 Wochen nur mehr bei Berührung schmerzt.
Kann das eine geschwollene Drüse sein (ist etwa kirschkerngroß)? Läßt eine geschwollene Drüse nicht auf eine Erkrankung in der Nähe schließen? Ev. also doch Blinddarmentzündung?
Wir wissen nicht mehr weiter - bitte um Ratschläge!!! DANKE
Majo
Meine Tochter (11 Jahre) hat seit Ende des Sommers täglich
Schmerzen im rechten Unterbauch. Der Schmerz ist nur von
kurzer Dauer (ein paar Minuten), kommt aber in unregelmmäßigen
Abständen immer wieder. Manchmal 2-3x pro Tag, meist nur 1x
pro Tag, aber eigentlich täglich zu diversen zeiten (auch
nachts).
Da die Schmerzen in der Blinddarmregion sind, hat sie der
Hausarzt zum U-Schall geschickt. Im Spital haben sie dann
alles gesehen: Leber, Niere, Darm, Gallenblase, Harnblase,
Eierstöcke, Gebärmutter,… aber KEINEN Blinddarm! Die
Ärztin meinte, dass er vielleicht nach hinten geknickt sei und
da sieht man ihn nicht. Auch eine Harn- und Stuhlprobe wurde
untersucht.
Ergebnis: nix, alles in Ordnung.
Aber die Schmerzen waren nicht weg und so pilgerten wir wieder
zum Hausarzt. Diesmal meinte er, dass es dann nicht der
Blinddarm sein könnte. Er glaubt, dass es an einer engen
Stelle zwischen Dünn- und Dickdarm liegt und, dass sich dort
Blähungen stauen. Meine Tochter bekam ein Medikament
verschrieben, das die Darmperistaltik verregelmäßigt und auch
etwas gegen Blähungen. Nach einer Woche sollte es weg sein.
Die Woche ist um, aber weg ist nix.
Weiters ist uns ein kleiner KNUBBEL in ihrer rechten LEISTE
aufgefallen, der anfangs ohne Berührung weh tat und jetzt nach
2 Wochen nur mehr bei Berührung schmerzt.
Kann das eine geschwollene Drüse sein (ist etwa
kirschkerngroß)? Läßt eine geschwollene Drüse nicht auf eine
Erkrankung in der Nähe schließen? Ev. also doch
Blinddarmentzündung?
Wir wissen nicht mehr weiter - bitte um Ratschläge!!!
DANKE
Hallo Majo,
Du schreibst nichts über eine Blutuntersuchung, bei der die Entzündungswerte geprüft wurden.
Wurde das nicht gemacht?
Wenn nicht schlage ich einen anderen Hausarzt vor.
Der „KNUBBEL“ kann ein Lymphknoten sein, die sich durchaus bei einer
Entzündung vergrößern. Die Entzündung die den „KNUBBEL“ hervorruft muss aber 1. keine sein (kann auch was anderes sein) und 2. nicht im Bauchraum liegen. Eine mini-Verletzung (Pickel, Kratzer) kann einen vergrößerten Lympfknoten auch hervorrufen.
Viele Grüße
Hagen
Du schreibst nichts über eine Blutuntersuchung, bei der die
Entzündungswerte geprüft wurden.
Wurde das nicht gemacht?
Nein, wurde nicht gemacht. Er fragte nur ob sie Fieber hat - hat sie aber nicht.
Werde wohl wirklich noch einen anderen Arzt fragen - danke.
lG
Majo
Du schreibst nichts über eine Blutuntersuchung, bei der die
Entzündungswerte geprüft wurden.
Wurde das nicht gemacht?
Nein, wurde nicht gemacht. Er fragte nur ob sie Fieber hat -
hat sie aber nicht.
Werde wohl wirklich noch einen anderen Arzt fragen - danke.
Er hat gefragt und nicht gemessen? Bist Du Dir sicher das der Mensch Arzt ist?
Uebrigens weiss ich ja nicht was man da beim U-Schall gemacht hat, aber eventuell haette man Dir erzaehlen sollen das es sich beim „Blinddarm“ eigentlich um den Wurmfortsatz handelt und der ist so winzig klein das er schon einmal verlorengehen kann. Das mit den Flatulenzen ist mir aber auch als erstes in den Sinn gekommen.
Wenn der Appendix (Wurmfortsatz) mit Sicherheit ausgeschlossen worden ist, wie sieht es denn mit den schraegen Bauchmuskeln da unten aus? Bauchfell? Leistenbruch? Die Untersuchensmethoden schienen ja schon ein bissl lau…
P.
Er hat gefragt und nicht gemessen? Bist Du Dir sicher das der
Mensch Arzt ist?
Gemessen hat er nicht, weil ich weiß wenn meine Tochter Fieber hat, sieht man ihr gleich an. Und sie ist ja auch quietschvergnügt (wenn es nicht gerade weh tut
)
sich beim „Blinddarm“ eigentlich um den Wurmfortsatz handelt
und der ist so winzig klein das er schon einmal verlorengehen
kann. Das mit den Flatulenzen ist mir aber auch als erstes in
den Sinn gekommen.
Ja, ich mein eh den Wurmfortsatz, aber „Blinddarm“ ist eben der geläufige Ausdruck.
Blähungen haben wir ebenfalls überlegt, aber es fühlt sich laut ihr ganz anders an.
Auf jeden Fall - danke für deine Antwort.
lG
Majo
Er hat gefragt und nicht gemessen? Bist Du Dir sicher das der
Mensch Arzt ist?
@ Patrik:
nicht der Arzt, der eine maximale „Gerätediagnostik“ betreibt, ist ein guter Arzt, sondern der, der zuhört und reden lässt! Eine unterlassene Blutuntersuchung und Fiebermessung ist kein Behandlungsfehler, wenn es zu keiner Diagnose führt…
Zur Sache: Tipp, wenn die Ultraschall-Untersuchung nicht zu einem sicheren Ergebnis führt: „Appendicogramm“; heißt Kontrastmitteldarstellung des Wurmfortsatzes; ist eine ältere und schon fast vergessene Untersuchung, aber die älteren Radiologen kennen das noch und wissen, wie es geht. Ist vielleicht besser, als gleich „Blinddarm raus“,
meint synapse
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Zur Sache: Tipp, wenn die Ultraschall-Untersuchung nicht zu
einem sicheren Ergebnis führt: „Appendicogramm“; …
meint synapse
Oh, davon hab ich noch gar nichts gehört. Ich werde unseren Hausarzt darauf ansprechen, er soll uns am besten eine Überweisung für so ein Appendicogramm geben.
Danke für den Tip!!!
lG
Majo
Blinddarmreizung, oh Synapse
@ Patrik:
nicht der Arzt, der eine maximale „Gerätediagnostik“ betreibt,
ist ein guter Arzt, sondern der, der zuhört und reden lässt!
Eine unterlassene Blutuntersuchung und Fiebermessung ist kein
Behandlungsfehler, wenn es zu keiner Diagnose führt…
Ah, Du bist also der Meinung das die Aussage der Mutter „Ich seh ich das schon an wenn er Fieber im Rektum hat, da brauchen Sie gar nicht messen“ eine anstaendige Diagnostik ersetzt? Interessante Methode!
Zur Sache: Tipp, wenn die Ultraschall-Untersuchung nicht zu
einem sicheren Ergebnis führt: „Appendicogramm“; heißt
Kontrastmitteldarstellung des Wurmfortsatzes; ist eine ältere
und schon fast vergessene Untersuchung, aber die älteren
Radiologen kennen das noch
Die juengeren wuerden auch ein MRT machen 