Latente Katzenallergie?

Hallo zusammen,

mein Freund und ich hatten uns vor kurzer Zeit überlegt, zwei Katzen
ein zu Hause zu geben.
er hat aber lt. Prick-test eine Allergie gegen Katzen, die sich aber
bisher im keinsten Sinne geäußer hat.
Wir habe von januar bis august bei meinem eltern gewohnt, denen eine
Katze zugelaufen ist, die dann Kitten bekommen hat, davon wurde der
Kater behalten… Und mein Freund hat keinerlei Probleme.
Auhc bei unseren Freunden mit den zwei katzen nicht.
wir schrecken aber momentan davor zurück, Katzen zu uns ins Haus zu
holen, da wir sie auf keinen fall wiede rabgeben möchten, falls es
Probleme geben sollte.
kann es denn sein, dass mein freund eine latente Allergie gegen die
süßen fellnasen hat?
Für euren Rat wöre ich unglaublich dankbar

LG
Nina

Hi!

Es ist möglich, daß dein Freund
a) eine Allergie hat oder bekommt
b) keine Allergie hat oder bekommt.

Allergien sind nichts statisches: sie kommen und gehen wie sie wollen. Beim Pricktest kann eine Allergie nachgewiesen worden sein, aber derjenige wird nie darunter leiden, weil sie sich zurückgebildet hat oder umgekehrt, der Test weist keine Allergie nach, aber es bildet sich kurz drauf eine.

Daher sind Voraussagen oder Ratschläge nicht wirklich möglich.

Außerdem kann es auch sein, daß dein Freund nicht auf alle Rassen allergisch reagiert. Der Allergieauslöser liegt nämlich im Speichel der Katzen, welcher auf die Haare verteilt wird. Und jede Rasse bildet unterschiedlich viel von dem Allergiestoff.
Vielleicht liegt es daran, daß er die Katzen von den Freunden vertragen hat.

Mein vorsichtiger Rat wäre:
Sucht öfters den Kontakt zu den Katzen der Freunde, öfters besuchen gehen oder auch mal für paar Tage Katzensitting machen, wenn die Freunde z.b. für paar Tage verreisen. Passiert da nichts, kann man es mit der gleichen Rasse versuchen.

Allerdings besteht trotzdem die Gefahr, daß sich dann die Allergie später doch noch entwickelt und dann im Asthma mündet! Dann wird ncihts anderes übrigbleiben, als sich von den Katzen wieder zu trennen.

Ich würde mir das wirklich gründlich überlegen, denn mit Asthma ist nicht zu spaßen.

Gruß,
Sharon

Hallo Nina,

es geht das Gerücht, dass jemand eine Katzenrasse gezüchtet hat, die für Allergiker verträglich ist. Frag doch mal im Haustierbrett, vielleicht weiß da jemand genauer, was davon zu halten ist.

Schönen Abend,

Beate

Allerdings besteht trotzdem die Gefahr, daß sich dann die
Allergie später doch noch entwickelt und dann im Asthma
mündet! Dann wird ncihts anderes übrigbleiben, als sich von
den Katzen wieder zu trennen.

Ich würde mir das wirklich gründlich überlegen, denn mit
Asthma ist nicht zu spaßen.

Dem stimme ich absolut zu.

Nehmt euch diesen Rat bitte ganz stark zu Herzen!!!

Sich im Nachhinein von so einem geliebten Tier zu trennen, das ist schlimmer, als von vornherein darauf zu verzichten.

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Hallo Nina,

es geht das Gerücht, dass jemand eine Katzenrasse gezüchtet
hat, die für Allergiker verträglich ist. Frag doch mal im
Haustierbrett, vielleicht weiß da jemand genauer, was davon zu
halten ist.

Oh, besser nicht nach solch einem Tier suchen. Es handelt sich dabei um jene Katzen, die kein Fell haben. Das sind Qualzüchtungen. So was sollte man nicht unterstützen.

Hallo Nina,

es geht das Gerücht, dass jemand eine Katzenrasse gezüchtet
hat, die für Allergiker verträglich ist. Frag doch mal im
Haustierbrett, vielleicht weiß da jemand genauer, was davon zu
halten ist.

Hallo,

ja, eine Nacktkatze wurde in Amerika extra für
Allergiker gezüchter.

Frankenstein lässt grüßen.
Das arme Tier muss, da es kein Fell besitzt,
bei Freigang mit Sonnenschutz eingerieben werden.

Und, wenn es kühl ist, braucht es natürlich einen
Pulli.
Hoffentlich werden solche abartigen Züchtungen in
Deutschland erst gar nicht zugelassen.

Gruss
Esther

Hi nochmal

es geht das Gerücht, dass jemand eine Katzenrasse gezüchtet
hat, die für Allergiker verträglich ist. Frag doch mal im
Haustierbrett, vielleicht weiß da jemand genauer, was davon zu
halten ist.

Oh, besser nicht nach solch einem Tier suchen. Es handelt sich
dabei um jene Katzen, die kein Fell haben. Das sind
Qualzüchtungen. So was sollte man nicht unterstützen.

Ich hatte eher an diese hier gedacht:

http://www.focus.de/gesundheit/allergie/news/allerge…

Ob das auch eine Qualzüchtung ist, weiß ich natürlich nicht, müsste man im Detail nachprüfen. In dem Fall natürlich lieber nicht.

Gruß,

Beate

Hallo,

als, ich werde garantiert diese genmanipulierte Zucht nicht unterstützen. Wenn dann möchte ich ganz normale Katzen haben, z.B. welche vom Katzenschutzbund oder so.
Ich wunder mich nur, dass er keine Probleme hat und habe deswegen gedacht, ok, vielleicht geht mien Wunsch ja doch in Erfüllung.
wir sind am überlegen, ob wir noch zum hals- Nasen- Ohrenarzt gehen und einen „Riechtest“ machen, die seine Schleimhäute auf Katzen reagiern, es kann ja sein, so wie ich gehärt habe, dass er z.B. nur auf Kratzer o.ä. alllergisch reagiert, jedoch von den Atemwegen her keine Probleme hat.
Schließlich stimme ich zu, dass mit Asthma nicht zu spaßen ist und soweit möchte ich es natürlich nicht kommen lassen. Deshalb mach ich mir ja auch so viele Gedanken.
Z.B. hat mein Bruder eine Allergie undfängt irgendwann an zu niesen und seine Augen jucken, was bei meinem Schatz ja überhaupt nicht der Fall ist, der kann auch mit denen kuscheln und alles.
Kann mir jemand denn sagen, ob man einen Allergietest zum „riechen“ beim Arzt zahlen muss oder ob die Krankenkasse das übernimmt?

LG
Nina

Hallo zusammen,

als ich ca. 1990 einen Pricktest habe machen lassen, kam auch eine Katzenallergie heraus. Hat mich damals gewundert, weil ich oft mit Katzen zu tun hatte und dabei nie irgendwelche Symptome hatte.
1997 haben wir uns dann eine Katze ins Haus geholt. 1999 noch eine zweite. Trotz intensivstem Schumsen - ist schon fast Kitzelfolter, sich anschließend ein 10 cm langes Katzenhaar aus der Nase zu ziehen - gibts keine Probleme.
Letzen Herbst dann mal wieder ein Pricktest. Immer noch eine Katzenallergie festgestellt. Der zusätzlich gemachte RAST (Bluttest) ergab dann allerdings, dass keine Katzenallergie vorliegt.
Meines Erachtens sind die Pricktests mit Vorsicht zu genießen (im Pricktest hatte ich auch noch Allergien gegen Hausstaubmilbe und Gänsefedern. War alles im RAST negativ).

Letzten Endes seid ihr bei Eurer Entscheidung - zumindest medizinisch - mit dem Pricktest alleingelassen. Mit dem Test lassen sich meines Erachtens starke Allergien feststellen. Alles was „leichte Allergie“ ist kann ebensogut „keine Allergie“ bedeuten. Bedenke, dass es sich dabei um eine optische Interpretation der Hautreaktion - oft durch die Arzthelferin - handelt.
Ich habe es jedenfalls nie bereut, die Katzen ins Haus geholt zu haben.

Noch ein Hinweis: Meine „Katzenallergie“ tritt immer so um Mai bis Juni besonders deutlich zu Tage. Das sind dann aber die Gräserpollen, die sich im Katzenfell angesammelt haben (gegen die bin ich definitiv allergisch). Das hat mich im ersten Sommer etwas in Panik versetzt, nachdem mir die Eklärung bewusst war, war aber alles nur noch halb so schlimm.

Viele Grüße,
Niels

Hallo,

leider kann man wie schon von den Vorpostern erwähnt keine zuverlässigen Voraussagen darüber machen, wie sich das ganze entwickeln wird. Aber auch wenn jemand beim Pricktest negativ reagiert, könnte er eine Katzenallergie bekommen. Weiterhin ist es auch noch so, dass man selbst bei vorhandener Allergie nicht auf jede Katze gleich stark reagiert.

Ich habe nach 5-jähriger Katzenhaltung praktisch über Nacht eine Katzenallergie mit Asthma und allem bekommen. Das ist nicht lustig, das Asthma geht nicht wieder weg, auch in Abwesenheit von Katzen. Darüber sollte Dein Freund sich im Klaren sein.

Wenn Ihr das Risiko eingehen möchtet, würde ich folgendes vorschlagen:

  • zusätzlich noch einen Bluttest machen
  • engerer Kontakt mit Katzen. Dein Freund soll mal im Katzenhaushalt übernachten, mal die Hände von einer Katze ablecken lassen, ein bißchen Katzenspeichel in der Ellenbogenbeuge verreiben (oder auf die Unterlippe tupfen, wenn er sich nicht ekelt)
  • wenn Ihr Euch dann für Katzen entscheidet: Katzen auf keinen Fall ins Schlafzimmer lassen. Katzen häufig bürsten, immer fleißig staubsaugen, damit möglichst wenig Haare im Umlauf sind. Plan B für die Weitervermittlung der Katze entwickeln.

Gruß,

Myriam

Kann mir denn jemand sagen, ob ich weiterführende Test, also z.B. einen Bluttest oder einen „Riech-TEst“ zahlen muss, oder ob die Krankenkasse das übernimmt??
vielen Dank für eure Hilfe
LG
Nina