Hallo Ihr Wissenden,
meine Schwester hat mir gestern erzählt, dass meinem Neffe (14 Jahre) nach täglichem Klagen über Bauchweh (meine Schwester musste ihn mehrmals aus der Schule abholen) vom Arzt diagnostiziert bekam, dass sich wohl im Zuge einer körperlichen Überanstrengung seine Leber verschoben habe. Er bekommt jetzt Enzyme, die seine Bauchweh zwar etwas mildern, aber ganz weg sind sie nicht.
Meine Fragen: Kann sich die Leber so ohne Weiteres „verschieben“? Kann man hoffen, dass sie sich in der Wachstumsphase wieder an den richtigen Platz begibt, oder muss mein Neffe sein Leben lang darunter leiden?
Danke und viele Grüße
Kathleen
Servus Kathleen
ich habe nach „Leber Dislokation“ gegoogelt und bin dort ‚am fündigsten‘ geworden:
http://www.egms.de/en/meetings/dgch2005/05dgch367.shtml
Was das für Enzyme sein sollen, ist mir nicht klar, aber ich bin ja auch ein gutes Stockwerk höher fachlich beheimatet. Trotzdem meine ich, daß der Arzt nach dieser ‚Diagnose‘ jetzt auch die Untersuchung schuldig ist. Da wird der Weg in eine der großen Röntgenpraxen IMO schon nicht zu vermeiden sein.
Kai
Lieber Kai,
vielen Dank - von dort und mit dem Stichwort recherchiere ich mal weiter.
Mich hat die Schildderung meiner Schwester (die MTA ist und daher wohl weit mehr Fachkenntnis besitzt als ich) etwas gewundert. Ich denke nämlich auch, dass meine Schwester sich mit dieser Diagnose nicht zufrieden geben sollte (sie meinte, dass ihr Sohn immer noch jeden Abend mit Bauchweh und Dinkelsäckchen auf dem Sofa liegt).
Aber ich bin überhaupt nicht vom Fach (habe aber SEHR gute Zähne!
))) und habe zuvor noch nie von einer verschobenen Leber gehört (ist eine „Wanderleber“ etwas anderes?).
Nochmals Danke und viele Grüße aus der Lüneburger Heide
Kathleen