Hallo,
als Trainingsmassnahme gegen Altersdemenz soll es Konzentrationsspiele mit besonders geformten Bechern (Becherpyramide) geben.
In diesem Bericht wird zwar einiges beschrieben: http://www.weidigschule.de/buzneu/speed2.htm
über „Speed Stacker“.
Ob dies auch geeignet ist für ältere Personen mit fortschreitender Altersdemenz bin ich mir nicht sicher.
Können hierzu Informationen und/oder Erfahungen beigestellt werden?
Demenzkranke brauchen keine Becher zum Stapeln, sondern Zuwendung. Demenz, vor allem Alzheimer, ist meistens mit Depressionen verbunden. Da heißt es, sich den ganzen Tag Gedanken zu machen, wie Situationen vermieden werden, die das Selbstwertgefühl beeinträchtigen, trösten, wenn es dennoch mal passiert, ablenken und auf andere Gedanken bringen. Spiele, deren Sinn der Kranke nicht oder nicht mehr begreift, eignen sich dazu nicht.
Im Übrigen ist der Begriff Trainingsmethoden völlig unangebracht. Demenzkranke lernen nicht mehr, sondern verlernen. Das ist es ja, was den Umgang so schwer macht: Ein Kind entwickelt sich, der Demenzkranke wird immer weniger.