Hallo!
bei der Physikumsvorbereitung bin ich mal wieder auf einen
Sachverhalt gestoßen, der mir nicht ganz klar ist.
Und zwar fragt der Prüfer: Was passiert bei der
Demyelinisierung von Spinal und Peripheren Nerv? Wo ist der
Unterschied?
Erstmal sind es natürlich unterschiedliche Zellen. Im ZNS die Oligodendrozyten mit (korrigiert mich) so ?20-40? Internodien und im ZNS die Schwannschen Zellen, die, wenn sie eine Myelinscheide ausbilden, diese nur ein Internodium bildet.
Außerdem sind zumindest bei den Mammalia (anders als bei Fischen beispielsweise) im adulten die peripheren Neurone viel plastischer als die des ZNS. Verantwortlich sind wachstumsinhibitorische Faktoren. Genauergesagt spielt wohl das das Nogo A eine Schlüsselrolle. Ich will nicht festgenagelt werden, aber ich meine, die Astrozyten expremieren es im ZNS http://www.nature.com/neuro/journal/v7/n7/abs/nn1261…
Daher ist die Regeneration verschiedenartig verringert. Wie Du im Naturepaper lesen kannst, ist es mit MS assoziert. MS betrifft, nach dem was ich gelesen habe nur das ZNS. Das ist dochmal was! Schließlich ist MS recht häufig und es zu nenennen klingt immer wichtig 
Wenn ich ehrlich bin… ich habe keine Ahnung! Mir klar, dass
Demyelinisierung auf die Entmarkung von Nervenfasern zurück zu
führen ist! Wodurch es allerdings hervorgerufen wird.
Zumindest was MS angeht, kannst Du Tonnen zu nachlesen.
Bzw. wo
der Unterschied in der bei den beiden vorher genannten
Nervenfasern im Krankheitsbild ist… weiß ist nicht! „Wollte
eigentlich auch nur Zahnarzt werden“…
ähhh
Ich habe bereits den Speckmann gewälzt, aber ich bin nicht
schlauer geworden!! Meine Vermutung wäre eine Verzögerung der
Erregungsausbreitung, aber damit ist die Frage sicher nicht
beantwortet!
Ja, langsamer, denn erstens ist elektrotonischer Erregungsausbreitung schneller und außerdem ist an den Internodien die Dichte der schnellen Na-Kanäle gering, so dass APs hier eventuell „versanden“ können.
Ich, hoffe, es war zumindest teilweise hilfreich.
VG, Stefan