Hallo
Seit der Geburt meines kleinen Sohnes habe ich Probleme mit meiner Blase. Das Urin hat einen sehr strengen Geruch und am Anfang konnte ich das Urin kaum halten. Die Hebamme hat mir bei der Geburt auch ganz schön heftig auf den Bereich Harnröhre/Klitoris gedrückt. Das tat noch lange Zeit danach beim Wasserlassen weh - als hätte ich einen blauen Fleck dort. (Dies hat mir mein Gynäkologe auch gesagt… könnte eine Reizung sein). Nun - nach 5 Monaten - ist der Uringeruch immer noch so streng. Ich war dann heut endlich mal bei meinem Hausarzt. Der hat Bakterien in meinem Urin festgestellt. Ich stille noch voll und kann daher kein Antibiotikum nehmen. Was kann ich nun tun, außer viel viel trinken?? Gibt es ein Homöopathisches Mittel? Und kann ich durch die Muttermilch meinen Sohn anstecken??
Hi Dany,
Du kannst es mit Blasen - Nieren Tee aus der Apotheke oder mit Cranberry - Saft versuchen.
Wenn du damit die Blasenentzündung allerdings nicht bald in den Griff bekommst solltest Du Dir überlegen abzustillen und die Entzündung mit Antiobiotika zu kurieren. Eine in die Nieren aufsteigende Infektion ist kein Spaß.
Viele Grüße
Sue
Hallo Dany
Hallo
Seit der Geburt meines kleinen Sohnes …
Was kann ich nun tun, außer viel viel trinken??
das ist nie schlecht!
Um welche Keime handelt es sich denn??
Gibt es ein Homöopathisches Mittel?
Meinst Du wirklich Homöopathie oder doch eher Alternativ-Medizin oder einfach nur Alternativen zu Antibiotika??
Es gibt einige Lebensmittel/Gewürze, die antibakterielle Wirkung haben (s. a. Archiv) z.B. Chili, Knoblauch, Ingwer, Grüner Tee. Aber ob diese Wirkstoffe zum Wirkort gelangen (können), weiss ich leider nicht; und ich vermute, dass sich Knoblauch, Chili und Co beim Stillen auch nicht so gut machen.
Und kann ich durch die Muttermilch meinen Sohn anstecken??
Auch wenn ich kein mediziner Mikrobiologe bin, halte ich es für unmöglich, dass Du Dein Kind via Muttermilch mit den Baktierien aus Deiner Blase anstecken kannst.
Wenn Du befürchtest, Deinen Sohn anzustecken, dann empfehle ich ausnahmsweise ein Desinfektionsmittel: Benutze nach dem Toilettengang ein Hände-Desinfektionsmittel- genau nach der Anweisung. Dann hast Du auch die theoretische Möglichkeit ausgeschlossen, duch Berührung Keime zu übertragen.
Ich rate Dir zumindest ein für-die-betreffenden-Keime-gut-wirksames Antibiotikum im Haus zu haben, damit Du es im Falle einer Zustandsverschlechterung möglichst schnell nehmen kannst.
take care
yps
Hallo
Ich selbst habe öfter blasenentzündung bei mir kommt es meist durch kalte füße. Aber auch eine Geburt kann das auswirken.
Mit dem Stillen ist das so ne sache es gibt viele dinge die man da nicht zu sich nehmen sollte auch pflanzliche da sie auch den milchfluß verringern können wie salbei zum beispiel.
Mir hilft viel wärme zum beispiel wärmflasche und warmes bad.
Hast du nicht die möglichkeit mit deiner hebamme zu sprechen meine war jederzeit bereit mir auskunft zu geben.
Soviel ich weis sollte man aber auch bei einer Blaseninfektuion durch bakterien vorsichtig sein wenn es zu lange dauert da angeblich die bakterien auf die Nieren übergreifen können. Am besten bleibst du such mit einem arzt in verbindung.
Hier sind ein paar kleine tips.
Trinken Sie viel, um die ableitenden Harnwege gut durchzuspülen. Empfohlen werden zwei bis drei Liter pro Tag. Blasen und Nierentees enthalten Pflanzenextrakte wie Brennessel, Birke, Schachtelhalm oder Wacholder. Sie regen die Niere zur Harnproduktion an. Vier bis fünf Tassen über den Tag verteilt reichen für eine gute Wirkung aus. Ansonsten sind Wasser und normale, ungesüßte Tees die richtige Wahl.
Bärentraubenblättertee wirkt desinfizierend und bekämpft die Bakterien. Auch hier reichen vier bis fünf Tassen pro Tag aus. Wichtig ist eine Tasse Tee vor dem Einschlafen, weil sich die Wirkstoffe aus dem Tee in der Blase anreichern können. Außerdem wird der Urin durch das Hydrochinon aus Bärentraubenblättern desinfiziert. Setzen Sie dem Tee noch eine Messerspitze Natron zu, dann wirkt er besser.
Säure ist nicht das Milieu, in dem Bakterien wachsen und gedeihen können. Die Preiselbeere enthält Chinin- und Hippursäure, die den pH-Wert des Urins für die Bakterien unangenehm absenkt (sauer macht). Die reichlich enthaltene Gerbsäure Tannin wirkt zusätzlich hemmend auf das Bakterienwachstum.