Haarausfall beim Mann

Im Augsut 06 habe ich eine Haaranalyse vorgenommen (22 Jahre). Ergebnis: zum grösseren Teil erblichbedingt und zum kleinerern difuss. Den difussen haben die Ärzte auf mein seborrhoisches Kopfekzem zurückgeführt, was gemäss einem zweiten sehr anerkannten Facharzt widersprochen wurde, das es in einer zu milden Form auftritt. Er stellte daraufhin grosse Mängel an Zink und Biotin fest (wars. wegen Alkohlismus und schlechter Ernährugen. Wert sind einigermassen wieder im Normbereich durch ents. Behandlung. Mir wachsen kleine Haare nach,darüber bin ich sehr froh. wie lange dauert es, wenn sich die Werte seit Jan07 wieder im Normbereich liegen?
Erblichen behandle ich mit Propecia seit 5 Monaten. Ich glaube es ergibt sich langsam eine verbesserung, obwohl ich psychisch total schlecht gestimmt bin, wegen dem Problem. Fragen zu meinem Fall:

  1. Die Haaranalyse kann sich nicht irren, resp. kann es sein, dass es temporär einen erblichen HA angibt?

  2. Eine Behandlung mit Regain erzielt einen langfristige Verbesserung (nach Behandlung von 6 Monaten?) Oder ist die Wirkung erfolgreich nur so lange es angewendet wird?

  3. Wirkung durch Laserkamm erwiesen? Gibt bisschen auffällig Feedbacks zu diesem Kamm, wo nur gepostet wird, um über die wirksamkeit zu berichten.

  4. Ernährung habe ich stark verbessert, Alkohol minimiert. Schaden rauchen auch?

  5. ästhetisch hatte ich im Mai 06 noch keine grosse Einbussen. Kann der difusse Haarausfall so massiv das Haar lichten?

  6. Hat jemand andere Tipps, die mir helfen können?

  7. Könnte alternativ Medizin eine Wirkung erzielen, wie Aktapunktur oder Fussreflex (sorry, hab ich alles überlegt ;D)

  8. Nach dem Duschen habe ich ziemlich Problem,weil der HA dann sehr offensichlich ist aus meienr Sichtweise. Soll ich mir die Haare mal ganz kurz schneiden. Dann befürchte ich aber das der HA offensichtlicher wird und dass meine Attraktivität abnimmt.

  9. Durch den HA habe ziemlich abrubt mit Errektionsstörungen Probleme bekommen. kennt jemand das selbe?

Glaubst du, dass das Problem wirklich nur beim Haarausfall liegt?

manche Menschen bekommen die merkwürdigsten Symptome wenn sie psychologische Probleme haben…

das nimmt nur kaum jemand ernst, weil sowas tabuisiert wird.

Ich selbst kenne jemanden, der ist 21 und hat kaum mehr Haare, aber er nimmt es so hin, lebt damit gut, ist sonst eigentlich recht eitel.
Wenn da aber so ein Druck hintersteht, dann würde ich wirklich glauben nich die Sache an sich ist das Problem sondern die Sichtweise darauf

Hallo
Danke für die antwort. Du hast recht; psychische bin ich angeschlagen. Meiner Meinung nach vor allem weil der HA so akut ist, jedoch ist mir klar, dass ich noch weitere Probleme habe. Hinsichtlich dieser Problematik, die mich selbst überfordert, besucht ich jetzt eine Psychologin für ein Erstgespräch.

Leider kann ich mich mit dem Gedanken weniger Haare oder glätze nicht anfreunden - zum jetztigen Zeitpunkt zumindest. Daher will ich wirklich alles dagegen unternehmen. Thanks.

Könnte es sein, dass dein Leben ein bisschen aus den Bahnen geraten ist?

Vielleicht solltest du dich fragen (oder hast es schon getan), was dir momentan an deiner derzeitigen Lebenssituation nicht gefällt.

Sind Änderungen an diesen eventuell vorhandenen Ärgernissen durch dich persönlich machbar?

Wie sieht es mit der Ernährung aus? Wie mit ausreichendem Schlaf?

Gegen Haarausfall kann man im übrigen vorbeugend etwas ganz Einfaches tun:

Brennnessel, die aber nicht gerade an einer verkehrsreichen Straße gewachsen sind, ernten, waschen, kleinschneiden (so, wie Petersilie), in etwas Butter braten, bisschen Salz dazu, aufs Butterbrot oder ins Rührei mischen. Das schmeckt sehr gut, bisschen nussig, und beugt - wie schon erwähnt - weiterem Haarausfall vor.

Was die Erektionsstörungen betrifft, sollte nichts Organisches vorliegen, vielleicht bist du momentan irgend wie mit allem etwas überfordert? Vielleicht brauchst du insgesamt in deinem Leben mehr Ruhe und Regelmäßigkeit.

Schreib’ doch mal, wie es dir allgemein so geht.

Freundliche Grüße an den „Tiger“ :smile:

Hallo Tiger
Vielen Dank für Deine Antwort. Nehme zu deine Fragen und Aussagen Stellung.
Mein Leben hat dadurch enorm verändert. Obwohl alles von mir aus geht und von meiner Wahrnehmung her ausgeht, hab ich mich in allen Lebenslagen blockiert, beispielsweise kei-ne Beziehung mehr, keine Sport mehr, nicht mehr schwimmen (mit nassen Haaren empfinde ich den HA am schlimmsten). Hatte ein Erstgespräch mit einer Psychologin und ich denke, dass Sie mir, parallel zur medizinischen Behandlung, weiterhelfen wird. Es hat mich noch nie etwas so beschäftigt und ständig begleitet wie jetzt (es kommt sehr eitel rüber, ich weiss und es gibt viel schlimmer Schicksale).
Ich bin auch der Ansicht, dass diese Unzufriedenheit auf die Seele, Vitalität … niederschlägt. Obwohl die Psychologin noch andere Problem ortet und vermutet, bin ich überzeugt, dass mich dieser Haarausfall total aus der Bahn geschmissen hat. Keine Stunde, in der ich nicht daran denken muss.
Ich denke, sobald Probleme geortet sind, ist es an mir diese zu lösen (mit entspr. fachlicher Beratung und Untersützung). Hinsichtlich dem HA kann mir aus jetziger Situation (nur) eine klare Verbesserung der Situation weiterhelfen.
Ernährung hab ich stark verbessert, daher ich achte auf, Fleisch, Gmüse+ Früchte, Nüsse, Fisch, …. insbesondere auch, was gut ist für die Haare. Jedoch habe ich keine strikten Ess-plan oder ähnliches. Eine Ernährungsberatung wäre zu teuer. Aber, ganz klar ernähre ich mich massiv besser als im Frühjar/Sommer 06. Von Juni-Sept06 hatte ich Ferien; in dieser Zeit hab ich täglich Alkohol konsumiert und mich schlecht ernährt (8kg oder so abgenom-men). --> höchst warscheinlich rühren die Mängel davon (Zink/Biotin). Schlaf habe ich durch-schnittlich 7h, manchmal weniger, selten mehr. Ich finde es ok, mein Eindruck hinsichtlich Schlaf ist, dass ich sowieso immer etwas müde bin, egal ob 6 oder 8h geschlafen ; - )
Das mit der Brennnessel werde ich gelegentlich ausprobieren. Danke für den Hint.
Die Errektionsstörung sind für mich auf den HA- zurückzuführen. Die Therapeutin mahnte mich, dass auch der hohe Alkoholkonsum dafür verantwortlich sein kann. Ruhe und Regel-mässigkeit habe ich eigentlich schon. Obwohl ich mich etwas zurückzog und mich stark mit mir auseinandersetzte, kann ich die Ruhe nicht wirklich finden oder geniessen. Interessan-terweise erfahren mich Aussenstehende als überdurchschnittlich ausgewogen angenehm.

Hallo, lieber Fisto,

ich möchte mir morgen Zeit für eine ausführlichere Rückmeldung nehmen, die ich heute leider nicht habe.

So viel vorab, ich kann dich sehr gut verstehen.

Freundliche Grüße an dich.

Alles klar, meine email lautet [email protected], falls es passender ist. mfg.