Wer weiß was über Ticstörungen und Behandlungsansätze/ Studien/ Wirksamkeiten der Bahandlungen?
Oder wer kann mir ein gutes Buch über Tics empfehlen oder eine Internetseite wo ich etwas darüber finde?
Barbarella
Wer weiß was über Ticstörungen und Behandlungsansätze/ Studien/ Wirksamkeiten der Bahandlungen?
Oder wer kann mir ein gutes Buch über Tics empfehlen oder eine Internetseite wo ich etwas darüber finde?
Barbarella
Hallo Barbarella,
das „Gilles-de-la-Tourette-Syndrom“ beinhaltet den ganzen Tic-Symptomkomplex. Die unwillkürlich ausgeführten Tics sind im folgenden Link aufgeführt:
http://www.rz.uni-frankfurt.de/~cwilms/tourette.html
Behandelt wird psychotherapeutisch - das Kind lernt im Grunde, mit seiner Störung umzugehen - Information für die Umgebung, tic-mindernde Gelassenheit in besonderen Situationen.
Daneben gibt es die klassischen Medikamente, wie Tiapridex, Haloperidol (Haldol), oder Orap. Je nach Schweregrad kann man damit die Symptome oft verschwinden lassen. Aber wegen der enormen Nebenwirkungen werden sie von den Betroffenen so weit es geht gemieden. Wer mit Tiapridex hinkommt, hat noch mit den geringsten Nebenwirkungen zu rechnen (Gewichtszunahme, Müdigkeit).
Diagnose und Behandlung von Tourette-Syndrom und anderen Tic-Störungen:
http://members.aol.com/KJPPICD/Leitlinien/kjpp-25.htm
Wenn du mit Hilfe einer Suchmaschine „Tourette-Syndrom“ suchst, bekommst du z. B. bei „google“ über 700 Treffer.
Professor Aribert Rothenberger ist Mitbegründer der Tourette-Gesellschaft-Deutschland und Leiter der Göttinger Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Sein Buch ist beinah ein Klassiker:
Rothenberger, A. (1991): Wenn Kinder Tics entwickeln
Gruß, Renate
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Vorsicht!
Hallo Barbarella,
das „Gilles-de-la-Tourette-Syndrom“ beinhaltet den ganzen
Tic-Symptomkomplex. Die unwillkürlich ausgeführten Tics sind
im folgenden Link aufgeführt:
http://www.rz.uni-frankfurt.de/~cwilms/tourette.htmlBehandelt wird psychotherapeutisch - das Kind lernt im Grunde,
mit seiner Störung umzugehen - Information für die Umgebung,
tic-mindernde Gelassenheit in besonderen Situationen.
Vorsicht mit der Behandlung bei Tics!
In vielen Fällen - wenn sie nicht ganz extrem sind - ist es besser, auf den Tic überhaupt nicht einzugehen. Es empfiehlt sich normalerweise nicht, auf die psychotherapeutische Ebene zu gehen.
Wenn es sich bei dem Betroffenene um ein Kind handelt, bestehen in den meisten Fällen große Chancen, daß sich dies in der Pubertät von selber „herauswächst“.
Ganz abraten würde ich dringend von medikamentöser Behandlung - außer in Fällen mit extremen Verhaltensauffälligkeiten. Normalerweise versteckt das Kind seinen Tic recht gut in sich verändernden Symptomen (multipler Tic).