Ich habe jetzt erfahren, daß das kein kurzzeitiger Zustand ist,
sondern eine Zeit lang andauern kann.
Somit muß ja sicher auch zumindest mittelfristig für den Patienten getan werden.
Was muß das sein?
Wo kann ich mich umfassend und gut (Laie!) informieren -Literatur Gespräch usw.?
Vielen Dank.
Leider ist der eine Beitrag nur zu realitätsnah,
der Patient kommt auf -in diesem Fall die innere Medizin-
und erst nach einem Tag wird er in die Neurologie geschickt
Besonders erstaunlich, da die Vorgeschichte bekannt war und
das bereits der zweite Vorfall dieser Art war
Kann man sich hier wehren, mal abgesehen davon, daß die
Folgen nicht rückgängig zu machen sind?
ein Hirninfarkt ist der Ausfall eines bestimmten Gebietes des Gehirns infolge eines Verschlusses des dieses Gebiet versorgenden Blutgefäßes. Je schneller es gelingt, die angrenzenden Gebiete des Infarktes vor Schäden der mangelhaften Blutversorgung zu bewahren, umso geringer werden die bleibenden Schäden für die betroffene Person sein. Das bedeutet, daß logistische Strukturen im Gesundheitswesen vorhanden sein müssen, um dieses schnelle Handeln zu gewährleisten. Für den Herzinfarkt existieren solche Strukturen inzwischen in ausreichendem Maße. Für den Hirninfarkt gibt es sicher noch Nachholebadarf. Es werden sogenannte „Stroke Units“ vorgehalten oder dort, wo sie noch nicht vorhanden sind, eingerichtet, um solche Patienten umgehend nach neuesten Erkenntnissen zu behandeln. Ein Team von Fachleuten, denen Internisten, Neurologen, Radiologen und gegebenfalls auch andere Spezialisten
angehören, kümmern sich um die Patienten. Es ist also durchaus nicht unüblich, daß solche „Stroke Units“ internistischen Einrichtungen angegliedert sind. Obwohl das Gehirn und seine Erkrankungen die Domäne des Neurologen sind, handelt es sich beim Hirninfarkt um einen Gefäßprozeß und Erkrankungen der Blutgefäße fallen auch in die Zuständigkeit des Internisten. Infomationsmaterial kann man sicher über die Geschäftsstellen der Krankenkassen erhalten, ebenso sicher auch Anschriften von Selbsthilfegruppen.
Hallo, KUG!
Ich hoffe du hast auch nochmal geguckt, was unten an Antworten kam
Der Schlaganfall ist nun mal da und wenn der Patient nun Einschränkungen hat, dann hat er sie und die bleiben eben - NEIN !!!
Mittlerweile ist man bei der Sekundärtherapie von Schlaganfall-Patienten (ebenso wie bei der Akuttherapie) ziemlich weit. Durch früh einsetzende Krankengymnastik, Ergotherapie, Sprachtherapie und auch medikamentöse Therapie kann im besten Falle eine Menge an Lebensqualität für den Pat. wieder hergestellt werden. Diese Maßnahmen sollten möglichst frühzeitig einsetzen, auch deshalb sind stroke units der gold standard.
Sieh dir mal folgenden Link an, ich denke, da werden viele deiner Fragen beantwortet: http://www.yavivo.de/Monatsthema/05Schlaganfall/019s…
MfG, Claus
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