Hallo!
Ich wurde heute vor genau 2 Wochen von meinem Kater (Hauskatze) gebissen. Da meine Tetanusimpfung schon ca. 15 Jahre her war, bin ich ins Krankenhaus gefahren und mir wurde dort eine auffrischende Aktiv-Impfung verpasst (keine Ahnung, warum ich keine Passiv-Impfung bekommen habe). Nächsten Tag gingen die Beschwerden los. Ich bekam leichte Muskelschmerzen, ein bisschen Fieber, starke Kopfschmerzen etc. Ich bin zu meinem Hausarzt gegangen, der mir zusätzlich ein Antibiotikum aufschrieb. Ich hatte die Beschwerden ca. 1.5 Wochen, dann war 2 Tage Ruhe und seit gestern sind sie wieder extrem. Diese Muskelschmerzen in den Armen bringen mich noch um. Kann kaum schlafen
Habe jetzt Angst, dass ich Tetanus bekommen habe. Habe schon einige Berichte gelesen und dort steht, dass die Nebenwirkungen einer Tetanus-Impfung shcon mal länger andauern können. Ich war auch schon beim Arzt, der ein Blutbild gemacht hat. Die Ergebnisse habe ich noch nicht. Wie seht ihr das? Welche Blutwerte geben Auskunft über eine evtl. Tetanusinfektion?!
Vielen Dank!!!
Hallo Mausi, ein Arzt hat mir mal erklärt, der
Erreger sei anaerob.
Bei einer blutenden Wunde wäre somit keine Infektion möglich.
Anders bei gesetztem Fall:Ich verletze mich bei Gartenarbeiten
und ein Holzspreisel oder Nagel dringt tief in meine Haut ein(Luftabschluss)
In so einem Fall wäre es möglich sich zu infizieren.
PS: Ich lasse mich auch gern eines Besseren belehren!?!
Aber wie auch immer,du solltest dich noch heute in
schulmedizinische Behandlung begeben,damit ist nicht
zu spaßen.
Klick mal
http://www.uni-kiel.de/immunologie/ag/steinmann/Q10H…
Gruß Kai
Hallo Kai!
Also geblutet hat die Wunde nicht. Ich weiß gar nicht, ob man diese kleine Stelle als Wunde bezeichnen kann. Mein Kater ist mit einem Eckzahn in der Haut gewesen. Die Stelle hat fast nicht geblutet und ist auch schnell verheilt.
Ich war nach dem Biss 2 Mal im Krankenhaus und bei 2 verschiedenen Internisten. Alle haben mich nach Hause geschickt und gesagt, dass es vielleicht ein grippaler Infekt wäre. Allerdings habe ich bei grippalen Infekten immer andere Beschwerden. Wenn ich heute zu einem Arzt gehe, dann wird der mir genau das gleiche sagen wie die letzten Male. Ich habe am Dienstag erneut einen Termin bei meinem Internisten, um das Blutbild zu besprechen. Dann werde ich ihn nochmal drauf ansprechen.
Hast Du eine Ahnung, wie man Tetanus im Blut erkennt?!
Hallo,
Erreger sei anaerob.
Bei einer blutenden Wunde wäre somit keine Infektion möglich.
Anders bei gesetztem Fall:Ich verletze mich bei Gartenarbeiten
und ein Holzspreisel oder Nagel dringt tief in meine Haut
ein(Luftabschluss)
Das stimmt zwar so auch, dringen aber spitze Eckzähne tiefer ein, kann sich der lange dünne Einstichkanal anschließend wieder schließen und so tief drinnen den Luftabschluß herstellen, während es an der Oberfläche durchaus zu Blutungen kommen kann.
Bei einer Tetanusinfektion beginnen die Krämpfe im Kiefer- und Nackenbereich und es sind tonische Krämpfe, also dauerhafte Muskelspannung, kein Zittern.
Tetanus kannst du also ausschließen.
Was du hast ist entweder wirklich ein grippaler Infekt, aber dann würdest du dich auch grippig fühlen. Oder du hast unter den (von Medizin und Pharmazie so vehement bestrittenen) Impffolgen zu leiden. Meist wird das schwächer und hört auch wieder ganz auf, doch gibt es immer wieder Fälle wo die geimpften danach ein Leben lang Beschwerden haben. Da hilft dir nur ein guter Heilpraktiker, der mit homöopathischen/isopathischen Mitteln die Reaktion des Körpers wieder auf das gesunde Maß zurückführt. Mediziner würden ständig nur den vermeindlichen Infekt, die nervösen Nerven usw. erfolglos bekämpfen.
Gruß Steffi
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Hallöchen!
Was du hast ist entweder wirklich ein grippaler Infekt, aber
dann würdest du dich auch grippig fühlen. Oder du hast unter
den (von Medizin und Pharmazie so vehement bestrittenen)
Impffolgen zu leiden.
Kein ernstgenommener Mediziner bestreitet Impffolgen. Eine aktive Immunisierung soll eine Aktivierung des Immunsystems hervorrufen und hat damit auch schnell mal eine inflammatorische Wirkung. Und eine passive Immunisierung kann genauso eine inflammatorische Wirkung haben. Zu verleugnen, das würde gelehrt und von fast jedem Arzt bestätigt, ist eine haltlose Unterstellung. Dass das schon im Grundstudium gelehrt wird, dazu kann man auf beliebige Standardlehrbücher jedweden Umfangs verweisen:
Löffler, Biochemie
Alberts, Molekularbiologie der Zelle
Janeway, Immunologie
Das hört man allein im Grundstudium bestimmt zehnmal.
Da hilft
dir nur ein guter Heilpraktiker, der mit
homöopathischen/isopathischen Mitteln die Reaktion des Körpers
wieder auf das gesunde Maß zurückführt. Mediziner würden
ständig nur den vermeintlichen Infekt, die nervösen Nerven
usw. erfolglos bekämpfen.
Diese Aussage ist natürlich gut belegbar…
VG, Stefan
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Habe jetzt Angst, dass ich Tetanus bekommen habe.
Hast Du nicht. Nicht von der Impfung und nicht von der Verletzung. Erstens wären die Symptome anders, zweitens ist es extrem unwahrscheinlich, daß Dein Kater durch einen Biß Dich mit Tetanus infiziert und drittens - wie sage ich es - wärst Du bereits tot, hättest Du Tetanus.
Die Beschwerden können zum einen eine heftige Impfreaktion sein. Bei Aktivimpfungen ist das nicht ungewöhnlich. Zum anderen kann es sich um eine gänzlich unabhängige Erkrankung handeln, sei es eine Erkältung oder sonst etwas. Drittens kann Dir auch Deine Psyche einen Streich spielen.
Warte also die Befunde des Arztes ab. Tetanus ist es nicht. Soviel steht fest.
Benni
Ich habe ja auch kein Zittern, aber extreme Muskelschmerzen. Meist im linken Arm und heute im Nacken/Schulterbereich. Am Kiefer merke ich (noch) nichts. Dachte am Anfang auch, dass vielleicht ein grippaler Infekt dahinter steckt, aber dann hätte ich sicherlich noch andere Beschwerden. Wenn ich eine Grippe bekomme, dann habe ich sie meistens „im Kopf“. Also ich meine Schnupfen, Halsschmerzen…
Ich wurde ja vor meiner Auffrischung ca. 15 Jahre davor geimpft. Man soll ja alle 10 Jahre auffrischen. Heißt es, dass die Impfwirkung nach 10 Jahren auf jeden Fall verschwindet, oder hat man weiterhin Schutz, der allmählich nachlässt?
Hallo Mausi!
Ich wurde ja vor meiner Auffrischung ca. 15 Jahre davor
geimpft. Man soll ja alle 10 Jahre auffrischen. Heißt es, dass
die Impfwirkung nach 10 Jahren auf jeden Fall verschwindet,
oder hat man weiterhin Schutz, der allmählich nachlässt?
Ja genau. Der lässt vorher natürlich auch schon etwas nach. Man bestimmt hierzu idR die Konzentration von Antikörpern im Blutserum, den „Antikörpertiter“. Die Antikörper stammen von bestimmten auf die Krankheit spezialisierten Zellen im Blut. Wenn über die Jahre die Zahl der spezialisierten Zellen abnimmt, weil sie nicht genügend zur Teilung angeregt werden, weil kein Antigen (also Teile des Tetanustoxins) im Körer ist, verschwinden die irgendwann und die Zahl der Antikörper im Blut sinkt. Die Auffrischimpfung ist also sowas wie:
„Wir brauchen euch noch! Vermehrt euch nochmal…“
Es ist also eher nicht so, dass Dein Impfschutz ganz weg sein muss. Wenn Du jetzt aber NUR passiv immunisiert wurdest bringt das keinen Impfschutz mit sich, denn nur die aktive Immunisierung verursacht eine zelluläre Antwort im Sinne einer Langzeit-Immunisierung gegen Tetanustoxin. Passive Immunisierung bedeutet, Du bekommst Antikörper gespritzt gegen ein Antigen (hier vermutlich Tetanustoxin, aber das weiß ich nicht). Die Antikörper kommen aus irgendwelchen Zellen, aber ich weiß nicht welche. Vielleicht Kaninchenblut oder so… Durch sowas können mitunter Impfnebenwirkungen ausgelöst werden. Wenn die Internisten sagen, das sieht hier eher nicht danach aus, die sollten es am besten wissen.
VG, Stefan
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Hallo Stefan,
Kein ernstgenommener Mediziner bestreitet Impffolgen.
Das hört man allein im Grundstudium bestimmt zehnmal.
Stimmt!
Aber warum sprechen die Ärzte bei Mausi von grippalem Infekt und geben AB, wo es doch zeitlich so nah ist und offenbar das Gesamtbefinden das nicht bestätigt? Nächste Frage: Wenn der Mediziner die Impffolge als solche erkennt und anerkennt, was tut er dann dagegen??? Bei wenigen Tagen Parole „abwarten“. Und wenn die Beschwerden fortbestehen, wer erkennt sie nach 10 Jahren noch als solche an?
Ich merke, daß dir dein Berufsziel ein echtes Anliegen ist, aber die Realität rückt manches Ideal in ein anderes Licht.
Wäre es deine Patientin, würdest du sagen: Jawohl, das kommt von der Impfung. Kannst du ihr (und anderen) dann noch die nächste Impfung „verkaufen“? Bleibt sie dann noch deine Patientin? Vielleicht ja nun erst recht, weil du dich nun gegen Impfung aussprichst. Aber weißt du wie sehr du im Kreuzfeuer stehst, wenn du dich als Arzt gegen Impfung aussprichst? Und die Patientin wird fordern, daß du den Schaden wieder gut machst, zumindest in Form einer erfolgreichen Behandlung. Kannst du das?
Nein, ich bin nicht absolut gegen Impfen! Aber ich sehe die Impfpraxis und die Haltung zu Impfschäden sehr kritisch.
Gruß Steffi
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Man bestimmt hierzu idR die Konzentration von Antikörpern im
Blutserum, den „Antikörpertiter“.
Aber das Immungedächtis sitzt nicht in den Antikörpern. Wenn keine Antikörper mehr im Blut sind, heißt das nicht, daß der Körper den „Bauplan“ für Antikörper „vergessen“ hätte, sondern nur daß man im Blut keine mehr findet und am lebenden Menschen nicht in der Lage ist die Immunität auf einfache andere Weise nachzuweisen.
Da die Frage nicht die einer Impfdiskussion war, will ich das hiermit bewenden lassen.
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Hallo!
Man bestimmt hierzu idR die Konzentration von Antikörpern im
Blutserum, den „Antikörpertiter“.
Aber das Immungedächtis sitzt nicht in den Antikörpern. Wenn
keine Antikörper mehr im Blut sind, heißt das nicht, daß der
Körper den „Bauplan“ für Antikörper „vergessen“ hätte, sondern
nur daß man im Blut keine mehr findet und am lebenden Menschen
nicht in der Lage ist die Immunität auf einfache andere Weise
nachzuweisen.
Das is mir schon klar
Ich arbeite in nem Labor, wo Immunzytochemie betrieben wird. Der Antikörpertitertest ist eine Positivselektion. Und doch gibt es eine andere einfache Nachweisart:
Die Antigengabe
Also das Nachfrischen. Gut, das kann natürlich Impfkomplikationen bedeuten. Aber mit dem Nachimpfen kann man nachträglich eine Positiv- wie Negativselektion der Patienten nach Immunität durchführen. Vergleicht man dann die Rate der Immunisierung mit dem VORHER gemessenen Titer und zeigt sich eine deutliche Korelation ist es durchaus sinnvoll den Antikörpertiter als halbwegs sinnvolles Immunisierungsindikator heranzuziehen.
VG, Stefan
Hallo Stefan,
Und doch gibt es eine andere einfache Nachweisart:
Die Antigengabe
Also das Nachfrischen. Gut, das kann
natürlich Impfkomplikationen bedeuten. Aber mit dem Nachimpfen…
„Nachfrischen“, also Nachimpfen ist keine Nachweisart, sondern ein „vorsorglich“ obendrauf tun ohne zu wissen, ob es wirklich Not tut. Die Komplikationen, die bei manchen Patienten heftige Ausmaße annehmen oder sich erst über längere Zeit als chronische Beschwerden manifestieren nimmt die Medizin und Pharmazie in Kauf. Warum?
… hier ist dafür nicht die richtige Stelle, also von mir hier keine weitere Diskussion. Und Tschüß…
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Erstmal Danke für die ganzen Antworten!
Manchen Beiträgen konnte ich nicht so richtig folgen, da zuviel „Fachsprache“ enthalten war. Mein Arzt hat ja am Donnerstag ein Blutbild machen lassen und sagte, dass er sich meldet, wenn etwas gravierendes ist, ansonsten komme ich ganz normal am Dienstag zu meinem Termin.
Mir wurde am Mittwoch Blut abgenommen, meint ihr, dass er das Ergebnis am Freitag schon hatte? Welche Abkürzungen im Blutbild müssten denn bei mir aufgeführt sein bzgl. Tetanus?
Das ist aber nicht ganz schicklich, eine SEHR FRAGLICHE Aussage dahinzustellen und dann zu meinen, das sei indiskutabel. Nachfrischen IST eine rückwirkende Nachweisart, wenn genau untersucht wird, welche Immunglobuline vom Körper beim Nachfrischen wie schnell und wie viel produziert werden. Wenn man diese Reaktionen mit den VORHERIGEN Antikörpertitern vergleicht, könnten für andere Patienten die Titerkonzentration als Voraussagebasis über die Stärke der zellulären Immunität dienen. Die Erstimmunisierung und die Zweitimmunisierung unterscheiden sich in ihrer immunologischen Antwort ja sehr.
Ist die Zweitimmunisierung aber fast wie die erste und tritt stark verzögert auf, dann kann von einem Verlust des Impfschutzes ausgegangen werden.
Wie stark „permanente“ Serumantikörper selbst zum Schutz vor Reinfektionen beitragen, wie stark der Antikörpertiter also bereits per se relevant ist, das weiß ich nicht.
Das alles hat mit Impfdiskussion noch rein garnichts zu tun!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
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Hallo!
Manchen Beiträgen konnte ich nicht so richtig folgen, da
zuviel „Fachsprache“ enthalten war. Mein Arzt hat ja am
Donnerstag ein Blutbild machen lassen und sagte, dass er sich
meldet, wenn etwas gravierendes ist, ansonsten komme ich ganz
normal am Dienstag zu meinem Termin.
Mir wurde am Mittwoch Blut abgenommen, meint ihr, dass er das
Ergebnis am Freitag schon hatte?
Kristallkugel hervorhol… mhmm, is heut leider beschlagen 
Welche Abkürzungen im
Blutbild müssten denn bei mir aufgeführt sein bzgl. Tetanus?
Ich weiß nicht genau. Aber mach Dir mal nicht zu viele Sorgen.
Viele Grüße, Stefan
Hallo,
hast Du die schmerzhafte Reaktion eigentlich dort, wo Du geimpft wurdest oder dort, wo Du gebissen wurdest?
.m
Hallo Stefan,
hier keine weitere Diskussion. Und Tschüß…
Das ist aber nicht ganz schicklich, eine SEHR FRAGLICHE
Aussage dahinzustellen und dann zu meinen, das sei
indiskutabel.
Da hast du mich falsch verstanden. Ich finde es geht bei diesem Beitrag zu weit. Mausi (und vermutlich auch andere) kann den Beiträgen zu ihrer Frage wegen fachchinwesisch nicht folgen, wie sie schreibt. Und es geht auch zu weit über ihre Frage hinaus.
Wenn du die Diskussion weiterführen willst, beginne einen neuen Beitrag zu genau dem Thema. Ich will mich dann auch gern weiter mit beteiligen.
Gruß Steffi
1 „Gefällt mir“
Hi!
dort eine auffrischende Aktiv-Impfung verpasst (keine Ahnung,
warum ich keine Passiv-Impfung bekommen habe).
Weil es nicht erforderlich ist. Die Passivimpfung wird zwar gerne durchgeführt ist aber eigentlich meist entbehrlich, wenn man mal davon ausgeht, daß Du als 26 jährige in der Jugend vollständig geimpft worden bist und wahrscheinlich nach dem Katzenbiß relativ zügig ins Krankenhaus gefahren bist.
Wenn man Deinen Fall in die von der Impfkommission entlehnte unübersichtliche Tabelle hier
http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Tabellen/100-Teta…
einsetzt, sieht man, daß nur eine aktive Auffrischung erforderlich ist, da Du in die Spalte „Nein(6)“ fällst.
Wenn man bedenkt, daß wir in D im Jahr ca 15 Tetanusfälle haben und dabei wahrscheinlich ein Heer von Nichtgeimpften, die tagtäglich munter im Erdreich buddeln, müßte es mit dem Teufel zugehen, wenn Dich die Krankheit erwischt hätte 
Gruß
Peter