Hallo,
nachdem ich mich nun plattgegugelt und durchs hiesige Archiv gekämpft habe, nun doch ein eigenständiger Artikel.
Mein Mann hatte vor 3-4 Jahren eine Thrombose in der linken Wade.
Damals wurde ambulant behandelt (war in Saudi Arabien), mit Blutverdünner (Heparin, Warfarin) und später mit Aspirin (diese kleinen).
Inzwischen wird er (unabhängig davon?) auf Bluthochdruck behandelt, allerdings ist es auch nach einem Jahr noch nicht gelungen, ein Medikament bzw. eine Kombination von Medikamenten zu finden, die den gewünschten Erfolg mit akzeptablen Nebenwirkungen verbindet.
Nun hat er vor 10 Tagen wieder eine Thrombose (im anderen Bein) erlitten.
Diesmal wurde stationär behandelt.
Und da seine Werte nun gut waren, wurde er aus dem Krankenhaus entlassen. Mit Macumar in der Hand, diesen Stützstrümpfen und — sonst nichts.
Keine konkreten Anweisungen, wie er sich verhalten soll etc.
Seine Hausärztin, bzw. Spezialistin für den Bluthochdruck am Wohnort ist in Urlaub, weshalb ich ihn morgen meiner Hausärztin vorführen werde. Trotzdem wüsste ich gerne einiges schon vorher, vielleicht nur um ihm mit den richtigen Fragen auszurüsten.
- Der Stützstrumpf. Wie notwendig ist das Ding? Er sagt, er hält das absolut nicht länger als 10 Minuten aus.
- Neben der akuten Behandlung - wie verhindert man eine Wiederholung?
Ich dachte immer, Übergewicht sei zu verringern (er hat etwas, aber nicht extrem) - finde dazu nichts im Netz.
Lange Autofahren, langes Sitzen vermeiden. Ist klar.
Wie stehts mit Bewegung? Wieviel ist gut, was soll vermieden werden? Ich finde dazu Widersprüchliches im Netz, auch hier im Forum. - Gibt es andere Ideen? Ernährung usw.?
Zusatzinfo: er hat einen BMI um die 28, 29. Er ist 56. Er raucht nicht, trinkt nicht. Könnte sich mehr bewegen (Knieprobleme), ist aber nicht total unbeweglich.
Danke schon mal,
Gruß
Elke
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