Gehirnblutung

Mein Mann wurde heute früh mit einem Vedacht auf Schlaganfall mit dem Notarzt in unser Klinikum eingewiesen, er konnte nicht sprechen, und die rechte Seite ist gelähmt.
Der Schlaganfall hatt sich nicht bestätigt, sondern ein Gerinnsel im Gehirn, so sagte mir die Ärztin im Klinikum. Ich bin noch total daneben, wir sind 27 Jahre verheiratet, keinen Tag getrennt. Der Arzt sagte, dass man eine Drainage am Kopf legt, um das Blut ablaufen zu lassen. Man hat ihn auch in ein künstliches Koma versetzt. Das ist alles noch heute passiert. Welche Hoffungen bestehen, dass er wieder ganz gesund wird?
christina

Hallo Christina,

wie alt ist dein Mann? Hat er Übergewicht gehabt? Ist er öfters nervös, angespannt, depressiv etc. gewesen? Stress ist eine der schlimmsten Volkskrankheiten. Was denkst Du warum dein Mann einen Schlaganfall bekommen hat?
Ich hoffe dein Mann wird wieder gesund. Ich werde für deinen Mann beten, dass er wieder geheilt wird. Verliere nicht die Hoffnung auch wenn es eine sehr schwere Zeit für dich ist.

Gruß Huggy Bear

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hallo christina, bei aller tragik hat eine hirnblutung, und das
könnte es bei deinem mann ja sein eine weit bessere prognose als ein
sog. schlaganfall. bei einem schlaganfall sind teile des gehirns
nicht mehr mit blut versorgt und sterben ab, bei einer hirn blutung
tritt blut aus einem gefäß aus und wird aber später wieder abgebaut
oft ohne bleibende schäden zu hinterlassen. es kommt natürlich auf
die größe des schadens an. das alles sollte dir eigentlich von den
dortigen ärzten erklärt werden, ich weiß aber wie das in einer
solchen notfallsit. ist, manchmal kann man als angehöriger nicht mehr
richtig zuhören.
gut ebesserung für deinen mann!

nashorn

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Mein Mann wurde heute früh mit einem Vedacht auf Schlaganfall
mit dem Notarzt in unser Klinikum eingewiesen, er konnte nicht
sprechen, und die rechte Seite ist gelähmt.

Die Genesungschancen sinken mit jeder Minute, die vergeht. Je schneller nach dem Ereignis er also behandelt wurde, desto besser. Grundsätzlich sind die Möglichkeiten da mittlerweile ziemlich gut, eine konkretere Aussage lässt sich dazu leider via Internet kaum treffen.

Alles Gute,

Malte

Liebe Christina,

was genau wieder wird, kann man über die Ferne so schwer sagen.
Aber das Chancen bestehen, weiß ich.
Auch mein 80 Jähriger Großonkel macht super Fortschritte, seitdem wir ihm gute Krankengymnastik besorgt haben. Und Ergotherapie.

Wichtig ist das frühe Anfangen mit der Therapie und da wird bei Deinem „jüngeren“ Mann sicherlich mehr getan, als bei meinem 80 jährigen Großonkel. Den hat man auf die Geriatrie abgeschoben, obwohl er geistig voll da war und wieder fit werden wollte.

Man kann, sobald alles stabil und ärztlicherseits versorgt ist, mit den Ärzten sprechen und bald anfangen. Die guten, neurologisch ausgebildeten Physiotherapeuten wissen, was der Patient in welcher Phase braucht! Auch in den frühen.
Auch Ergotherapie und Logopädie kann eventuell notwendig sein und viel bringen.
Wichtig ist bei den Therapeuten auf die neurologische Fortbildung zu achten. PNF und Bobath sind da wichtige Stichwörter. Bitte achte darauf, das er wirklich Kollegen bekommt, die diese Fortbildung haben!
Die leisten Tolles!

Und, wenn Du zu ihm darfst, Du kannst auch viel tun. Ich weiß, es ist hammer hart, aber Du kannst ihn berühren, streicheln, ansprechen, von beiden Seiten, auch die gelähmte.
Es tut auch sehr gut, den gelähmten Arm abgerieben und evtl. eingecremt zu bekommen, auch ihn vernünftig gelagert zu bekommen. Da zeigen die Schwestern Dir vielleicht was und sind evtl. froh, wenn sie wissen, das Du das mal machst.
Es sind da die ganz einfachen Dinge, die Du tun kannst. Und etwas tun zu können, kann einem selber helfen.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft! Und bin gedanklich dabei
Lieben Gruß
Kathy

Besser nicht

Ich werde für deinen Mann beten, dass er wieder geheilt wird.

Lt. der neusten Studie aus den USA kann das sogar ins Auge gehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gebet#Gebet_und_Heilung

Vermutlich der Streß-Effekt, warum Fußballmannschaften bei Heimspielen öfter verlieren.

Gruß

Stefan

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Hallo Christina

Vor 18 Jahren ist mein Vater mit Gehirnblutungen ins Krankenhaus gekommen. Kurz danach bekam er dazu noch einen Schlaganfall. Die Folge waren zunächst die üblichen Symptome: Ausfall des Sprachzentrums, halbseitige Lämung, zerstörte 3-D-Wahrnehmung, auch starke emotionale Störungen in alle Richtungen.

Die Ärzte rieten zu einem Pflegeplatz. Nur dort könne er pflegegerecht gefüttert, gebettet usw. werden. Laufen, sprechen, eigenständig essen, das wäre für immer vorbei.

Ein weiteres Argument glaubten die Ärzte in der Familie zu sehen. Mein Vater war damas 37 Jahre alt, ich war 13 und hatte zwei Geschwister im Alter von 8 und 6. Und wir sollten (so die Ärzte) geschützt werden.
Auch als nach drei Monaten mein Vater wieder reden konnte, erste Geherfolge sich einstellten und auch der Löffel dort landete, wo er hingehört, rieten die Ärzte zu dem Pflegeplatz.
Meine Mutter lehnte ab. Das war eine Entscheidung die ich ihr höchst anrechne. Die folgenden Jahre waren sehr sehr schwer. Neben 2 1/2 Jahren Reha ect. haben wir zuhause alles getan um mit meinem Vater weiter zu trainieren.

Nun nach 18 Jahren ist immer noch nicht alles so wie vordem Schlaganfall. Aber wenn man nichts davon üsste, würden man es nicht merken. Er spricht, läuft und ißt. Und er arbeitet in seinem alten Beruf als Cellolehrer. Die Ärzte von damals wurden damit alle Lügen gestraft.

Ich wünsche euch alles gute und laßt die Hoffnung nie sinken!

Andreas

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Mein Onkel hatte so eine Gehirnblutung mit Anfang 30.
Es sah zuerst schlecht aus, dann wurde er operiert, lag einige Wochen im Krankenhaus, wollte keine ReHa und ist heute, ca. 10 Jahre später, immer noch begeisterter Kettenraucher (lernt man denn gar nicht dazu?) und ist genauso fit wie vorher.
Kann mich aber an nichts genaueres mehr erinnern, war da noch zu klein (zum Glück).
Alles Gute an deinen Mann!
LG, Jana